Thioune erwartet Duo Donnerstag zurück Gersbeck und Heider fehlen beim Training des VfL Osnabrück

Von Christian Hesse

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Osnabrück. Ohne Torhüter Marius Gersbeck und Stürmer Marc Heider hat Fußball-Drittligist VfL Osnabrück seine Vorbereitung auf die Auswärtspartie am Samstag (14 Uhr) beim Halleschen FC fortgesetzt. Christian Groß und Marc Wachs hingegen konnten das Training am Mittwoch wieder aufnehmen.

„Ich erwarte sie morgen zurück auf dem Platz“, gab VfL-Trainer Daniel Thioune am Mittwochnachmittag Entwarnung. Neben Gersbeck und Heider, bei denen es sich um reine Vorsichtsmaßnahmen handelt, soll auch Kim Falkenberg wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Sie werden am Samstag einsatzbereit sein“, sagte der 43-jährige Cheftrainer.

Guter Einstieg

Dann könnten auch die beiden Winter-Neuzugänge Stephen Sama und Utku Sen ihre Duftmarken abgeben. Beiden Spielern attestierte Thioune einen guten Einstieg ins Trainingsgeschehen beim VfL. „Ich warte natürlich die Trainingseindrücke ab. Aber wir haben immer gesagt, dass wir Verstärkungen brauchen, die keine Eingewöhnungszeit brauchen. Wenn sie sich gut präsentieren, werde ich sie auch mit nach Halle nehmen“, sagte der VfL-Coach.

„Unberechenbarer“ werden

Warum man sich für die beiden Spieler entschieden hat? „Sie passen in unser Profil. Die Liste war schon sehr lang, aber nicht jeder hat sich darum gerissen, bei uns zu spielen. Die beiden hatten richtig Bock drauf und wollten unbedingt wieder auf dem Platz stehen. Deswegen sprach vieles dafür“, äußerte Thioune. Während Sama seinen Platz in der Innenverteidigung erobern will, ist Sen im Angriff gefordert. „Stephen ist ein giftiger Defensivspieler. Es ist unangenehm gegen, ihn zu spielen. Utku will gerne Tore schießen und kann gut in die Tiefe gehen. Das soll uns im Angriff unberechenbarer machen“, stellte der VfL-Coach die Vorzüge der beiden Verpflichtungen hervor.

Osnabrücker „Schietwetter“

Die beiden Neuzugänge lernten am Mittwoch das Osnabrücker „Schietwetter“ kennen. Im strömenden Regen wurde auf dem Kunstrasenplatz Angriffsformen unter Zeitdruck einstudiert. Auffällig agierte Stürmer Robert Kristo im Anschluss, als er immer wieder seine Kopfballstärke bewies und mehrere Flanken eiskalt verwandelte.

Die Voraussetzungen für das Auswärtsspiel in Halle sind klar: Mit einem Sieg könnte der VfL die Lücke zum unteren Mittelfeld schließen. Vor allem in der Anfangsphase der Partie, wo die Lila-Weißen zuletzt immer wieder in Rückstand gerieten, müsse man hellwach sein, so Thioune. „Man darf sich so zu Beginn nicht präsentieren. Ich hoffe, dass wir jetzt die richtige Einstellung dazu gefunden haben“, mahnte der Übungsleiter, der ein offenes Spiel erwartet. „Halle kann den Abstand auf uns und auf die Abstiegsränge vergrößern. Die werden auf ein Sieg aus sein. Es werden zwei Mannschaften sein, die defensiv gut stehen und im Angriff ihre Möglichkeiten verwerten wollen“, ergänzte der Cheftrainer. Der VfL müsse nun aus seinen Chancen mehr Kapital schlagen als zuletzt, und hinten die Null halten.


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