„Brücken-Kick“ für Fans im Stadion Perspektivkader des VfL spielt 1:1 gegen Rödinghausen

Von Malte Goltsche

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Bereit für den Anpfiff: VfL-Vizepräsident Michael Wernemann, Schiedsrichter Hermann Bücker und Alexander Stuckenberg aus der Fanabteilung (von links). Foto: Nico-Andreas PaetzelBereit für den Anpfiff: VfL-Vizepräsident Michael Wernemann, Schiedsrichter Hermann Bücker und Alexander Stuckenberg aus der Fanabteilung (von links). Foto: Nico-Andreas Paetzel

golt Osnabrück. Der Perspektivkader des VfL Osnabrück hat sich im Testspiel an der Bremer Brücke ein 1:1 gegen den Fußball-Regionalligisten SV Rödinghausen erkämpft. Im Anschluss erfüllte sich im Stadion für einige Fans ein besonderer Traum.

Beim VfL stand zu Beginn der Partie durch eine namhafte Elf mit acht Spielern aus dem Profikader auf dem Rasen. Die Rödinghausener starteten mit den Ex-VfLern Christian März und Danial Latkowski. Daniel Flottmann wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt.

Zu Beginn des Spiels war der Platz noch in einem akzeptablen Zustand, sodass sich ein durchaus temporeiches Spiel entwickelte. Mit der ersten großen Chance brachte Jannik Tepe den VfL vor rund 80 Zuschauern in Führung. Kamer Krasniqi hatte den 18-Jährigen schön eingesetzt, der Rödinghausens Torwart noch umkurvte und traf (10.). Der SVR erholte sich von dem 0:1 relativ schnell und kam nach einem Ballverlust von Ahmet Arslan durch Simon Engelmann zum Ausgleich (22.).

Mit zunehmender Spielzeit wurden die Platzverhältnisse immer schwieriger, und das Spiel verflachte unter den Augen von VfL-Trainer Daniel Thioune, Sportdirektor Benjamin Schmedes sowie einiger Profis wie Konstantin Engel, Marc Heider und Marius Gersbeck. Nennenswerte Tormöglichkeiten verzeichneten nur noch die Rödinghausener. Allerdings blieb es beim Remis.

VfL-Innenverteidiger Marcel Ruschmeier bewertete den Test dennoch positiv: „Es war natürlich schwierig auf diesem Rasen, aber wir haben gegen einen guten Gegner das Bestmögliche herausgeholt. Wir können mit einem positiven Gefühl vom Platz gehen.“

Positive Gefühle und eine gute Stimmung erlebten auch die knapp 35 Fans, die im Anschluss an das Testspiel am „Brücken-Kick“ teilnahmen. Der Spaßkick war von der Fanabteilung des VfL organisiert worden und ermöglichte es interessierten VfL-Mitgliedern, einmal auf dem „heiligen Rasen“ selbst gegen den Ball zu treten.

Einer der Fans war der 22-jährige Benedikt Schockmann, der sogar eigens für das Spiel Mitglied beim VfL wurde. „Es ist natürlich etwas Besonderes, hier auf dem Rasen zu stehen, auch wenn es jetzt vor leeren Rängen ist. Ein Tor zu schießen, ist auf jeden Fall das Ziel“, sagte Schockmann vor dem letzten Spiel auf dem Stadionrasen, der ab Montag ausgetauscht werden soll.


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