VfL-Wiki: Nico Frommer, VfL Osnabrück Stets umstritten, nie wirklich angekommen

Von Sportredaktion

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Osnabrück. Wenn ein Stürmer keine Tore schießt, gerät er schnell in Missgunst. So passierte es auch bei Nico Frommer während seiner Zeit in Osnabrück. Die fußballerischen Veranlagungen waren ihm jedoch in keinster Weise abzusprechen.

Nico Frommer

Geboren am 8. April 1978. Stammt aus Ulm. Begann seine fußballerische Laufbahn in seiner Heimatstadt und spielte für den SSV Ulm schon mit 18 Jahren in der Regionalliga Süd.

Acht Mal Bundesliga für den VfB

Wechselte 1997 zum VfB Stuttgart. Brachte es in seinem zweiten VfB-Jahr auf acht Bundesliga-Einsätze, ehe er für ein Jahr in die 2. Liga zu Borussia Mönchengladbach verliehen wurde.

Torjäger in Reutlingen, Joker in Frankfurt

Suchte sein Glück ab Sommer 2000 beim Zweitligisten SSV Reutlingen. Bewies seine Torgefährlichkeit und empfahl sich in der Saison 2002/2003 mit 18 Zweitligatoren für Höheres. Wechselte zu Bundesligist Eintracht Frankfurt und erzielte in 20 Erstligaspielen zwei Treffer für die Eintracht. Konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Es folgten Stationen in der 2. Bundesliga bei Rot-Weiß Oberhausen und der SpVgg Unterhaching.

Ewiges Streitthema unter den VfL-Fans

Kam im Januar 2007 zum VfL und gehörte somit zur Mannschaft, die am 2. Juni gegen Rot Weiss Ahlen den Aufstieg in die 2. Bundesliga feierte. Absolvierte in der folgenden Saison 30 Partien in Lila-Weiß, wobei er 15 Mal als Joker von der Bank kam. Wusste als ballsicherer Angreifer durchaus zu überzeugen, blieb bei den Fans aber stets ein Streitthema und wurde nie wirklich glücklich in Lila-Weiß.

Zu alt für das „Projekt“ RB

Konnte mit nur fünf Pflichtspieltreffern in zweieinhalb VfL-Jahren nicht an die treffsicheren Zeiten anknüpfen und verließ Osnabrück nach dem Abstieg 2009 in Richtung RB Leipzig. Stieg mit RB von der Oberliga in die Regionalliga auf. Musste das Projekt 2011 im Zuge einer Kaderverjüngung jedoch wieder verlassen und war einige Zeit ohne Verein.

Auf das Karriereende folgt ein Studium

Spielte in seinen letzten beiden Profijahren für den 1. FC Heidenheim in der 3. Liga, ehe er seine Karriere 2013 wegen anhaltender Knieprobleme beendete. Studiert seitdem Osteopathie in Berlin.

Stand: Juli 2017

Weiterlesen im Archiv auf noz.de:

Nico Frommer im VdV-Camp

VfL-Wiki. Idee und Koordination: Harald Pistorius. Recherche und Textbeiträge: Christoph Berger, Christopher Bredow, Micha Lemme, Fabian Pieper, Harald Pistorius. Gestaltung und Fotorecherche: Britta Hente. Alle Rechte bei NOZ Medien. Veröffentlichung nur mit Quellenangabe und Verlinkung.

Hinweise, Ergänzungen und Korrekturen bitte per Mail an: vfl-wiki@noz.de


Statistik Nico Frommer

Vereine: SSV Ulm (bis 1997), VfB Stuttgart (1997 bis 1999), Borussia Mönchengladbach (1999/00), SSV Reutlingen (2000 bis 2003), Eintracht Frankfurt (2003 bis Januar 2005), Rot-Weiß Oberhausen (Januar bis Juni 2005), SpVgg Unterhaching (Januar 2006 bis Januar 2007), VfL Osnabrück (Januar 2007 bis 2009), RB Leipzig (2009 bis 2011), 1. FC Heidenheim (2011 bis 2013).

Beim VfL von Januar 2007 bis 2009. 48 Spiele in der 2. Bundesliga, 5 Tore. 4 Spiele in der Regionalliga Nord, kein Tor. 2 Spiele im DFB-Pokal, kein Tor. 1 Spiel im NFV-Pokal, kein Tor. 31 Freundschaftsspiele, 23 Tore.

28 Spiele in der 1. Bundesliga für den VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt, 2 Tore.

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