Engels Comeback VfL Osnabrück will nicht in Aktionismus verfallen

Ist nach seiner Thrombose im Arm wieder voll belastbar: Konstantin Engel (rechts). Foto: Helmut KemmeIst nach seiner Thrombose im Arm wieder voll belastbar: Konstantin Engel (rechts). Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Vier Testspiele – zwei Siege, zwei Niederlagen. Dazu ein Trainingslager im südspanischen Lepe, das mit Regen, eisigem Wind und kühlen Temperaturen für den VfL Osnabrück nicht immer optimal war.

„Aber trotzdem waren die äußeren Bedingungen immer noch besser als in Osnabrück. Die Mannschaft ist einen Schritt nach vorne gegangen – und wird das auch in den nächsten Wochen zeigen können“, sagt Trainer Daniel Thioune.

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Zum Personal: Kurz vor dem Abflug ins Trainingslager hatte der 32-jährige Mittelfeldspieler Bastian Schulz um Vertragsauflösung gebeten (er wechselt in die Scouting-Abteilung von Bayer Leverkusen). Als gefühlter Neuzugang ist Konstantin Engel zu werten. Der 29-Jährige ist nach seiner Thrombose im Arm wieder voll belastbar. Im Trainingslager bestritt der Defensiv-Allrounder gegen den FC Ingolstadt (0:1) erstmals seit Ende August 2017 wieder ein Spiel über 90 Minuten. Sorgen bereitet aktuell die Verletzung von Marc Heider. Der Angreifer hat Probleme mit dem linken Knie. Ein Einsatz am Samstag beim SV Wehen Wiesbaden ist fraglich.

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Dennoch sehen Thioune und Sportdirektor Benjamin Schmedes keinen Anlass, übereilt auf dem Transfermarkt tätig zu werden. „Wir sind uns einig darüber, dass wir nicht in Aktionismus verfallen müssen. Ich bin der festen Überzeugung, dass der aktuelle Kader auch ohne Neuzugänge wettbewerbsfähig ist“, sagt Schmedes. Sollte Heider länger ausfallen, dürfte jedoch eine Nachverpflichtung unumgänglich sein. – Prognose: Der VfL verabschiedet sich frühzeitig aus der Abstiegszone in Richtung oberes Mittelfeld.

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