Professoren: Irreparable Schäden VfL Osnabrück: Neuer Rasen schon im ersten Heimspiel?

Von Sportredaktion

Sitzend in den Rasen-Resten: Marc Wachs nach dem Spiel des VfL Osnabrück gegen die SpVgg Unterhaching. Foto: Michael GründelSitzend in den Rasen-Resten: Marc Wachs nach dem Spiel des VfL Osnabrück gegen die SpVgg Unterhaching. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. Möglicherweise bestreitet der Fußball-Drittligist VfL Osnabrück schon das erste Heimspiel 2018 auf einem neuen Rasen. In den letzten Wochen hat sich das neue Präsidium zusammen mit Geschäftsführer Jürgen Wehlend dem Thema gewidmet – und versucht nun die Weichen zu stellen.

In diesen Tagen fällt die Entscheidung, ob in der Woche vor dem Spiel gegen Fortuna Köln am 27. Januar ein neuer Natur-Rollrasen verlegt werden kann. Größte Hürde vor der Realisierung sind die Kosten: Um die 100 000 Euro dürfte die Aktion kosten.

Der vor zehn Jahren verlegte Rasen hat, so sagt es Präsident Manfred Hülsmann, „seine besten Jahre hinter sich“. Mehrere Gutachter, darunter die Professoren Wolfgang Prämaßing und Martin Thieme-Hack von der Hochschule Osnabrück, kamen zu eindeutigen Ergebnissen: Die Tragschicht hat sich im Laufe der Jahre irreparabel verdichtet, es kam zu einer extremen Flachverwurzelung – mehr als kosmetische Maßnahmen sind beim aktuellen Rasen nicht mehr möglich. In den letzten Heimspielen waren immer wieder große Rasenstücke schon bei normaler Belastung herausgerissen worden, teilweise kam es zu irregulären Spielbedingungen.

Weitere Infos: Natur oder Hybrid: Der VfL braucht einen neuen Rasen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN