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Kollision mit Zug Zahl der Toten bei Schulbusdrama in Frankreich auf fünf gestiegen

Von dpa

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An einem Bahnübergang prallte ein Zug auf den Bus. Foto: Matthieu Ferri/France Bleu/AP/dpaAn einem Bahnübergang prallte ein Zug auf den Bus. Foto: Matthieu Ferri/France Bleu/AP/dpa

Perpignan. Ein Bus stößt an einem Bahnübergang in Südfrankreich mit einem Zug zusammen, fünf Schüler sterben. Waren die Schranken geschlossen? Das versuchen die Ermittler nun herauszubekommen.

Nach der Kollision eines Schulbusses mit einem Regionalzug in Südfrankreich ist die Zahl der toten Schüler auf fünf gestiegen. Das teilte die Präfektur des Verwaltungsbezirks Pyrénées-Orientales am Freitag mit. Am Vorabend waren zunächst vier Todesopfer gemeldet worden, zudem gab es mehrere Schwerverletzte. Die Unfallursache blieb zunächst weiter unklar. Verkehrsministerin Elisabeth Borne ging aber davon aus, dass die laufenden Untersuchungen schnell erste Hinweise bringen würden.

Der Unfall hatte sich am Donnerstag an einem beschrankten Bahnübergang in Millas westlich von Perpignan ereignet, das nahe der spanischen Grenze am Mittelmeer liegt. Die Ermittlungen drehen sich nun laut Medienberichten unter anderem um die Frage, ob die Schranken des Übergangs vor dem heftigen Zusammenprall des Zuges mit dem Bus tatsächlich geschlossen waren. Borne sagte am Freitagmorgen, die Fahrerin sei selbst verletzt worden und habe daher noch nicht befragt werden können. Am Abend wurde eine Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft von Marseille erwartet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel drückte dem französischen Volk ihr Beileid aus. Sie sei sehr traurig gewesen, von den toten Kindern und zahlreichen Verletzten zu erfahren, sagte sie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim EU-Gipfel in Brüssel.


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