Tier sorgt für Gelächter Bei Sitzung: Macrons Hund pinkelt an Kamin im Elysée-Palast

Der Hund von Frankreichs Präsident Macron hat während einer Arbeitssitzung seines Herrchens an einen edlen Kamin gepinkelt – und damit für Lacher gesorgt. Screenshot: NOZ/Youtube.comDer Hund von Frankreichs Präsident Macron hat während einer Arbeitssitzung seines Herrchens an einen edlen Kamin gepinkelt – und damit für Lacher gesorgt. Screenshot: NOZ/Youtube.com

AFP/chl Paris/Osnabrück. Der Hund von Frankreichs Präsident Macron hat während einer Arbeitssitzung seines Herrchens an einen edlen Kamin gepinkelt – und damit für Lacher gesorgt.

Offenbar findet Nemo, der Hund des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die Sitzungen seines Herrchens mit Mitgliedern seiner Regierung überaus anregend: Wie auf einem Video des französischen Nachrichtenkanals LCI zu sehen ist, nutzte der zweijährige Rüde die Beratungen, um vor einem der reichverzierten Kamine des Elysée-Palasts sein Bein zu heben. Das ausdauernde, eindeutige Geräusch hinter ihrem Rücken lässt die Gesprächsteilnehmer aufhorchen, dann bringt es sie zum Lachen. „Ich habe mich schon gefragt, was das für ein Geräusch war“, sagt Staatssekretärin Brune Poirson.

„Passiert das häufiger?“, fragt einer der drei Staatssekretäre den Präsidenten. „Nein“, antwortet dieser und fügt hinzu: „Sie haben bei meinem Hund ein völlig ungewöhnliches Verhalten ausgelöst“. Das Treffen soll anschließend ohne weitere „Vorfälle“ weiter gegangen sein.

Nemo ist eine Mischung aus Labrador und Griffon, den Macron und seine Frau Ende August aus einem Tierheim holten.

50-jährige Tradition

Sie folgten damit einer 50-jährigen Tradition, nach der alle französischen Staatschefs einen bellenden Palast-Mitbewohner haben. Der schwarze Rüde ist auch nicht der erste Präsidenten-Hund mit schlechten Manieren: So sollen Sarkozys Hunde Schäden in Höhe von tausenden Euros an den Palast-Möbeln angerichtet haben, während Malteserhündchen Sumo seinen Besitzer Jacques Chirac mit regelrechten Beißattacken für ihren Auszug aus dem Elysée bestrafte – nach Angaben von Chiracs Frau Bernadette wurde Sumo nach dem Umzug in eine kleine Stadtwohnung ohne weitläufigem Garten so unglücklich und aggressiv, dass ihm ein Hausarzt Antidepressiva verschrieb.


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