Rheinländer im Netz beleidigt Schwiegertochter gesucht 2017: Ingo löscht Kontaktanzeige

Von Christian Lang

Rheinländer Ingo hat per Facebook seine Traumfrau gesucht – mit ernüchterndem Ergebnis. Foto: RTLRheinländer Ingo hat per Facebook seine Traumfrau gesucht – mit ernüchterndem Ergebnis. Foto: RTL

Osnabrück. Schwiegertochter gesucht 2017: Rheinländer Ingo hat per Facebook seine Traumfrau gesucht – mit ernüchterndem Ergebnis. Statt Anfragen hagelte es reichlich Spott und Beleidigungen.

Dauersingle Ingo aus „Schwiegertochter gesucht“ hat es wahrlich nicht leicht, seine Traumfrau zu finden. Das Schwergewicht aus dem Rheinland gehört schon seit einigen Jahren praktisch zum Inventar der RTL-Kuppelshow. Für eine ernsthafte Beziehung hat es jedoch bislang noch nicht gereicht – auch weil der Sender ihn gerne der Lächerlichkeit preisgibt. Auch in der kommenden Staffel wird Ingo wieder fester Bestandteil der Sendung sein, auch wenn er nicht davor zurückschreckt, gegen den Sender auszuteilen. (Lesen Sie hier unseren Nachruf auf Irene Fischer, den wahren Star von „Schwiegertochter gesucht“)

Aufruf an die Damenwelt

Dass er es weiterhin schwer haben wird, durch die Sendung seine Herzensdame zu finden, scheint dem Single bewusst zu sein. Nachdem er Anfang Juli in eine eigene Wohnung gezogen war, möchte er nun damit fortfahren, sein Leben eigenständiger zu gestalten. Die Suche nach der passenden Frau inklusive. Vor einigen Tagen postete er auf Facebook einen Aufruf an die Damenwelt, sich bei ihm zu melden. Demnach sucht er eine Frau, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sowie ehrlich und treu ist. (Zum Nachlesen: Welche Missstände enthüllte Böhmermann im „Schwiegertochter gesucht“-Prank „Verafake“?)

Die Reaktionen fielen aber nicht wie gewünscht aus. Statt ernst gemeinte Anfragen von Frauen zu erhalten, wurde der beleibte Rheinländer teilweise heftig beleidigt. Auf Facebook veröffentlichte er den Gesprächsverlauf mit einem Nutzer, der ihn unter anderem mit folgenden Sätzen angriff. „Junge, mal ehrlich, welche Frau steht auf dich? Du bist fett und hässlich“, „Du kannst deinen kleinen Lümmel in eine Dose Senf reinstecken, mehr aber auch nicht“ und schließlich „Wurdest bestimmt in der Schule gemobbt, Fettsack“.

Ingo schoss auf Facebook zurück und nannte Menschen, die derartige Hasstiraden verbreiten, „weniger wert als einen Sack Flöhe.“ (Starttermin, Sendedaten, Kandidaten: Alles zur neuen Staffel von „Schwiegertochter gesucht“)

Viel Zuspruch für Ingo

Mittlerweile hat der 27-Jährige die Anzeige von seiner Seite gelöscht. „Hallo liebe Fans und Freunde! Ihr wundert euch bestimmt, dass die Anzeige, die ich gemacht habe, um eine Frau fürs Leben zu finden, gelöscht ist, da sich leider keine gemeldet hat, die es ernst gemeint hat. Ich bedanke mich für euer Verständnis“, schrieb er in eher fragwürdiger Grammatik.

Auf Facebook erhält er nun viel Zuspruch. Viele Nutzer betonen, dass der Rheinländer schon seine Traumfrau finden werde. „Für jeden Topf gibt es irgendwo einen Deckel“, schreibt eine Nutzerin. Eine andere ergänzt: „Es gibt viele dumme Menschen, die nur darauf aus sind andere zu beleidigen, einfach ignorieren, wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei der Suche.“

Vor einigen Wochen hatte sich der Rheinländer selbst über einen anderen Kandidaten der RTL-Show lustig gemacht und dafür heftige Prügel im Netz kassiert. (Ein Leben für „Schwiegertochter gesucht“: Beschädigt RTL die Marke Beate?)