Juden und Hexen werden verfolgt Luther, der Judenfeind? Schattenseiten der Reformation

Als Abgrenzung und Protest zu Luthers Antisemitismus hatte Friedrich Kramer (Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg), dem Standbild von Martin Luther vor zwei Jahren in Wittenberg eine gelbe Augenbinde angelegt. Foto: dpaAls Abgrenzung und Protest zu Luthers Antisemitismus hatte Friedrich Kramer (Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg), dem Standbild von Martin Luther vor zwei Jahren in Wittenberg eine gelbe Augenbinde angelegt. Foto: dpa

Osnabrück. Die Reformation gehört zweifellos zu folgenreichsten Ereignissen in der Weltgeschichte. Sie gab Millionen Menschen Hoffnung, befreite die Staaten von kirchlicher Bevormundung und förderte Bildung sowie Teilhabe breiter Schichten. Doch nicht jede von Luthers Ansichten bewirkte etwas Gutes. Die Reformation hatte auch ihre Schattenseiten.

Beispiele: Juden „Dr. Martin Luther säße heute sicher an meiner Stelle auf der Anklagebank, wenn dieses Buch von der Anklagevertretung in Betracht gezogen würde.“ Dieses Zitat von Julius Streicher, Herausgeber des NS-Hetzblattes „Der Stürme

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