Video millionenfach geklickt Um Hund zu retten: Australier vertreibt Känguru mit Fausthieb

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Wie zwei Boxer stehen sich das Känguru und der Mann gegenüber. Screenshot: NOZ/Facebook.com/steven.stubenrauchWie zwei Boxer stehen sich das Känguru und der Mann gegenüber. Screenshot: NOZ/Facebook.com/steven.stubenrauch

Osnabrück. Ein Video aus Australien geht derzeit im Netz viral: Es zeigt einen Boxkampf zwischen einem Mann und einem Känguru.

Um einen Hund zu retten, hat sich ein Tierpfleger aus Australien einen Boxkampf mit einem Känguru geliefert. Ein Video von dem Kampf wird seit einigen Tagen fleißig auf Facebook geteilt. Mehrere Millionen Nutzer haben sich den Clip bereits angeschaut.

In dem Video ist zu sehen, dass ein Känguru einen Hund im Schwitzkasten hält und ihn tritt. Plötzlich kommt ein Mann in einem Holzfällerhemd auf die beiden Tiere zu gesprintet. Als das Känguru den Mann erblick, lässt er den Hund los. Wie zwei Boxer stehen sich nun beide gegenüber. Der Mann fackelt nicht lange und schlägt dem Tier mit der rechten Faust ins Gesicht. Der Treffer scheint gesessen zu haben: Das Beuteltier verschwindet anschließend im australischen Dschungel.

Heroische Tat oder Tierquälerei?

Bei dem Mann handelt es sich laut Informationen der „Daily Mail“ um einen 34-jährigen Tierpfleger aus einem australischen Zoo. Mit anderen Männern hatte er sich auf Wildschweinjagd befunden, als er sah, wie das Känguru den Hund attackierte, heißt es in dem Bericht. Ein Mann aus der Gruppe wird mit den Worten zitiert: „Der Hund wollte dem Känguru nichts tun. Alles, was der Hund wollte, war dem Tier zu entkommen.“ Daher habe sich der 34-Jährige dazu entschlossen, sich auf den Kampf mit dem Beuteltier einzulassen, um den Hund zu retten.

Doch nicht jeder bewertet die Tat, die schon im Juni geschah, als heroisch. Auf Facebook kommentieren einige Nutzer, dass der 34-Jähriger durch den Fausthieb ein Tierquäler sei. Auch sein Arbeitgeber ist nicht wirklich glücklich. Dieser kündigte an, den Vorfall zu prüfen und gegebenenfalls Konsequenzen einzuleiten.


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