Fälle in Freiburg und Ibbenbüren 79-Jährige auf Friedhof vergewaltigt: Prozess beginnt Dienstag


Osnabrück. Im Schatten der Ereignisse von Freiburg beginnt am Dienstag in Münster ein Prozess, bei dem es ebenfalls darum geht, dass ein Flüchtling eine Frau vergewaltigt haben soll. Der Tatort: ein Friedhof in Ibbenbüren. Opfer hier: eine 79-jährige Frau.

Zwei steinerne Engel wenden der Wiese ihre Rücken zu. Wie eine kleine Lichtung liegt sie da, eingerahmt von Gräbern. Das kalte, nasse Moos bedecken braune Eichenblätter. Vögel zwitschern, in der Ferne rauschen Autos vorbei. Eine Kirchengloc

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Nennung der Staatsangehörigkeit

Laut Pressekodex sind Journalisten gehalten, im Zusammenhang mit Straftaten nur über die Nationalität eines Täters zu berichten, wenn ein Sachbezug zum berichteten Vorgang besteht. Das bedeutet, dass die Herkunft dann genannt wird, wenn sie etwa dazu dient, eine Tat zu erklären. Im Falle der Vergewaltigung in Ibbenbüren handelt es sich um einen Grenzfall. Ob der kulturelle Hintergrund des mutmaßlichen Täters eine Rolle spielt, ist nicht bekannt. Allerdings wurde dem Fall im weiteren Verlauf nicht zuletzt aufgrund der Nationalität und des Flüchtlingsstatus’ des Angeklagten große Aufmerksamkeit zuteil. Die Neue Osnabrücker Zeitung nennt daher in ihrer Berichterstattung über den Prozess den Kontext.

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