Über „Magische Pipeline“ Öl abgelassen Rekord: 40 Millionen Dollar Strafe gegen Kreuzfahrtschiff

Bereits seit 2005 sollen bei der Kreuzfahrtschiffgesellschaft Princess Cruise Lines illegal Ölreste ins Meer geleitet worden sein. Dieses Bild zeigt die „Majestic Princess“ Symbolfoto: Princess Cruises/dpaBereits seit 2005 sollen bei der Kreuzfahrtschiffgesellschaft Princess Cruise Lines illegal Ölreste ins Meer geleitet worden sein. Dieses Bild zeigt die „Majestic Princess“ Symbolfoto: Princess Cruises/dpa

Washington. Weil eines ihrer Schiffe Ölreste ins Meer abließ, ist die kalifornische Kreuzfahrtgesellschaft Princess Cruise Lines mit einer Rekordstrafe von 40 Millionen Dollar (37,6 Millionen Euro) belegt worden. Über eine „Magische Pipeline“ sei bereits seit einigen Jahren immer wieder Öl ins Meer geleitet worden.

Die Verschmutzung durch die „Caribbean Princess“ sei nicht allein das Ergebnis von Fehlverhalten einzelner auf einem bestimmten Schiff gewesen, erklärte das US-Justizministerium am Donnerstag in Washington. Vielmehr stehe sie für „die schlechte Kultur und das schlechte Management“ bei Princess Cruise Lines. Die 40 Millionen Dollar sind den Angaben zufolge die höchste jemals in den USA verhängte Strafe für mutwillige Umweltverschmutzung durch Schiffe. (Weiterlesen: „Aida Prima“ nicht mehr in Hamburg – Verzögerung bei „Aida Perla“ )

„Magische Pipeline“ lässt Ölreste verschwinden

Die Ermittlungen gegen die Kreuzfahrtgesellschaft waren ins Rollen gekommen, nachdem ein Ingenieur der „Caribbean Princess“ im August 2013 den Behörden die Existenz einer „magischen Pipeline“ enthüllt hatte, über die illegal Ölreste ins Meer geleitet wurden. Den Ermittlungen zufolge begann diese illegale Praxis bereits im Jahr 2005. Weiterlesen: Diese Elf neue Kreuzfahrtschiffe kommen 2017


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