Drei Gänse gestorben Wegen Vogelgrippe: Tierpark Hagenbeck geschlossen

Im Tierpark Hagenbeck sind drei Gänse an Vogelgrippe gestorben. Foto: dpaIm Tierpark Hagenbeck sind drei Gänse an Vogelgrippe gestorben. Foto: dpa

Hamburg. Im Hamburger Tierpark Hagenbeck gibt es die ersten Fälle von Vogelgrippe. Drei verendete Gänse wurden positiv auf das Influenza-A-Virus H5N8 getestet, teilte eine Sprecherin des Tierparks am Dienstag mit und bestätigte damit Medienberichte. Der Park blieb am Dienstag geschlossen.

Die Tiere waren am Montag tot in ihren Stallungen gefunden worden. Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts stellten dann die Vogelgrippe fest. Wie lange der Park geschlossen bleiben muss, konnte die Sprecherin nicht sagen. Mit den Experten, der Gesundheitsbehörde und den Amtstierärzten sollten nun weitere Schritte abgestimmt werden, um die restlichen Tiere des Parks bestmöglich zu schützen. (Lesen Sie auch: Geflügelverband kritisiert Krisenmanagement bei Vogelgrippe)

Frühzeitig Schutzmaßnahmen ergriffen

Bereits Anfang November waren bei Hagenbeck umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor der Vogelgrippe ergriffen worden. Kurz nach Bekanntwerden des ersten Verdachtsfalls in Schleswig-Holstein hatten Tierpfleger damit begonnen, Flamingos und Pelikane in ihre Winterquartiere zu bringen. Aber auch freilaufende Hühnerrassen, Gänse und Enten wurden in Stallungen untergebracht. Das Tropenaquarium des Tierparks bleibt nach wie vor geöffnet.

Leinenzwang für Hunde und Katzen

Bisher wurde in Hamburg bei sechs toten Vögeln Geflügelpest festgestellt. Die letzten bestätigten Fälle meldete die Gesundheitsbehörde am vergangenen Freitag. Der Fundort der Vögel war bisher immer in Rothenburgsort im Osten der Stadt. Der bestehende Sperrbezirk rund um Rothenburgsort und die Festsetzung des gesamten Stadtgebietes als Beobachtungsgebiet bleiben bis auf Weiteres unverändert bestehen, teilte die Behörde mit. Weiterhin gilt auch, dass Hunde und Katzen im gesamten Stadtgebiet nicht frei herumlaufen dürfen, damit sie nicht mit Kadavern toter Wildvögel in Kontakt kommen und den Erreger weiterverbreiten. (Lesen Sie auch: Weitere Vogelgrippe-Fälle in Beständen kaum zu vermeiden)


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