zuletzt aktualisiert vor

Harris: mit 26 genug für die Rente Forbes-Liste: Die zwölf bestbezahlten DJs der Welt

Von Melanie Heike Schmidt

Reich und schön: Mit US-Sängerin Taylor Swift (rechts) hat die Beziehung nur 15 Monate gehalten. Dafür ist der Schotte Calvin Harris (links) zum vierten Mal in Folge bestbezahlter DJ der Welt. Fotos: dpaReich und schön: Mit US-Sängerin Taylor Swift (rechts) hat die Beziehung nur 15 Monate gehalten. Dafür ist der Schotte Calvin Harris (links) zum vierten Mal in Folge bestbezahlter DJ der Welt. Fotos: dpa

Osnabrück. Robin Schulz ist nicht dabei, aber immerhin ein Deutscher hat es auf die neue Forbes-Liste der bestbezahlten DJs der Welt geschafft: der Deutsch-Russe Anton Zaslavski, besser bekannt als Zedd. Er verdiente 2016 rund 24,5 Millionen Dollar (umgerechnet 22 Millionen Euro) und eroberte Platz vier der Forbes-Liste. Und auf Platz eins? Da landete einmal mehr Taylor Swifts Ex-Liebster, der Schotte Calvin Harris.

Die Trennung von US-Superstar Taylor Swift im Juni dieses Jahres hatte dem Schotten Calvin Harris laut Medienberichten arg zugesetzt. Doch man darf annehmen, dass die rund 63 Millionen Dollar (56 Millionen Euro), die der Star-DJ an den Reglern bisher im Jahr 2016 verdient hat, den Schmerz etwas lindern können. Allein die gleich mehrmals im Monat stattfindenden Las-Vegas-Shows, bei denen Harris auflegt, bringen ihm jedes Mal rund 400.000 Dollar (355.000 Euro) ein. Hinzu kommen unzählige Club- und Festivalauftritte in aller Welt.

Kein Wunder also, dass der umtriebige und fleißige Schotte die Forbes-Liste schon zum vierten Mal in Folge als bestbezahlter DJ der Welt anführt. Der 26-jährige könnte sich schon heute in den Ruhestand verabschieden, wenn er denn wollte.

Tiësto, Guetta und Zedd knapp dahinter

Dicht auf Harris‘ Fersen ist der niederländische Grammy-Preisträger Tiësto, der mit 38 Millionen Dollar (33,6 Millionen Euro) auch kein ganz schlechtes Jahreseinkommen vorweisen kann. Auf Platz drei landet David Guetta. Der Franzose hatte in diesem Jahr nicht nur die Ehre, bei der EM-Party in Paris an den Reglern zu stehen, sondern konnte sich auch über einen Zuwachs an Geld freuen. Die Macher vom Forbes-Magazin schätzen sein Jahreseinkommen auf stattliche 28 Millionen US-Dollar (knapp 25 Millionen Euro). Nicht schlecht. Direkt nach Guetta folgt Zedd mit einem eindrucksvollen Jahreseinkommen von 24,5 Millionen Dollar (22 Millionen Euro).

Platz fünf bis zwölf im Schnelldurchlauf

Nachdem die ersten vier Plätze der Forbes-Liste im weitesten Sinne an Europäer gingen, dominierten US-DJs die Ränge fünf bis acht. Danach schalten sich wieder die Europäer ein. Hier die Plätze fünf bis zwölf der bestbezahlten DJs im Schnelldurchlauf:

Platz fünf: Steve Aoki aus den USA (23,5 Millionen Dollar beziehungsweise 20,8 Millionen Euro),

Platz sechs: Diplo aus den USA (23 Millionen Dollar oder 20,4 Millionen Euro),

Platz sieben: Skrillex, ebenfalls aus den USA (20 Millionen Dollar; 17,7 Millionen Euro),

Platz acht: Kaskade aus den USA (19 Millionen Dollar; 16,8 Millionen Euro),

Platz neun: Martin Garrix aus den Niederlanden (16 Millionen Dollar; 14 Millionen Euro),

Platz zehn: Dimitri Vegas & Like Mike aus Belgien (15,5 Millionen Dollar; 13,7 Millionen Euro),

Platz elf: Afrojack aus den Niederlanden (15 Millionen Dollar; 13,3 Millionen Euro),

Platz zwölf: Avicii aus Schweden (14,5 Millionen Dollar; 12,8 Millionen Euro).

Und Robin Schulz?

Dass Deutschlands Star-DJ Robin Schulz in diesem Jahr nicht auf der Liste steht, könnte im Übrigen auch nur eine Frage der Zeit sein: Diesen Sommer absolviert der erfolgreiche Osnabrücker Auftritte auf Ibiza – zusammen mit Superstar David Guetta, immerhin Dritter im Forbes-Ranking. Na, da sind wir aber auf die Liste vom kommenden Jahr gespannt.