Todessturz vom Machu Picchu Verunglückter Deutscher in Peru wollte in die Luft springen

Von afp

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Berggipfel Machu Picchu in Peru. Foto: imago/BE&WBerggipfel Machu Picchu in Peru. Foto: imago/BE&W

Lima. Der deutsche Tourist, der beim Posieren in Peru in den Tod stürzte, soll zuvor gerufen haben: “Ich werde in die Luft springen – mach ein Foto von mir zur Erinnerung.“ Das berichtete ein Augenzeuge.

Wie die peruanische Polizei am Freitag mitteilte, soll der 51-Jährige auf dem Berggipfel Machu Picchu oberhalb der gleichnamigen Inka-Festung Sicherheitsabsperrungen überwunden haben und in ein Sperrgebiet eingedrungen sein. Beim Posieren für das Erinnerungsfoto habe er das Gleichgewicht verloren und sei 200 Meter in den Tod gestürzt.

Leiche aus Schlucht geborgen

Das Unglück ereignete sich am Mittwoch. Am Donnerstag wurde der Leichnam aus einer tiefen Schlucht geborgen und mit dem Zug zum Leichenhaus in das 75 Kilometer entfernte Cusco, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, gebracht. Von dort aus sollte die Überstellung nach Deutschland erfolgen.

Die in 2360 Metern Höhe gelegene Inka-Stadt Machu Picchu aus dem 15. Jahrhundert ist ein Touristenmagnet. Bis zu 2500 Besucher werden täglich durch das gut erhaltene Ruinenlabyrinth geschleust, das seit 1983 zum Weltkulturerbe der UN-Organisation für Wissenschaft, Bildung und Kultur (Unesco) gehört.


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