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6. Juni bis 4. Juli 2016 Ramadan 2016: Diese Regeln müssen Muslime beachten

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Der Fastenmonat Ramadan hat für gläubige Muslime eine wichtige Bedeutung. Foto: dpaDer Fastenmonat Ramadan hat für gläubige Muslime eine wichtige Bedeutung. Foto: dpa

Osnabrück. Der Fastenmonat Ramadan hat für gläubige Muslime eine wichtige Bedeutung. Dieses Jahr geht der Ramadan vom 6. Juni bis zum 4. Juli. Folgende Regeln müssen Muslime beachten.

Nach Angaben des Instituts für Islamische Theologie der Universität Osnabrück ist die Fastenzeit für Muslime eine besonders spirituelle Zeit. Ziel am Ende des Monats sei es, ein „besserer Mensch“ als vor dem Monat zu sein. Während dieser Zeit soll ein Muslim noch mehr als sonst seine Beziehung zu Gott und zu seinen Mitmenschen reflektieren.

Dazu müssen folgende Regeln befolgt werden:

  • Alle erwachsenen und geistig gesunden Muslime müssen fasten. Ausgenommen sind allerdings Menschen, denen das Fasten körperliche Probleme bereiten würde wie zum Beispiel Schwangere, kranke oder sehr schwache Menschen und Reisende.
  • Essen und Trinken ist zwischen dem Tagesanbruch und Sonnenuntergang verboten.
  • Nach dem Sonnenuntergang darf wieder getrunken und gegessen werden.
  • Menschen, die nicht während des Ramadans fasten können, sollen das Fasten zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Handelt es sich um einen chronisch kranken Menschen, der das Fasten nicht nachholen kann, so muss dieser an Arme und Bedürftige spenden.
  • Rauchen und Kaugummi kauen ist tagsüber verboten.
  • Ehelicher Geschlechtsverkehr ist tagsüber verboten. Küssen ist nicht unbedingt verboten.
  • Wer absichtlich sein Pflichtfasten ohne einen Grund bricht, muss 61 Tage nachfasten.


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