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Riesiger Ballon sperrt Straße Aufblasbarer Minion sorgt für Verkehrschaos in Dublin

Von Christian Lang

Was liegt denn da auf der Straße? Ein riesiger Minion hat in Dublin für ein Verkehrschaos gesorgt. Screenshot: NOZ/YoutubeWas liegt denn da auf der Straße? Ein riesiger Minion hat in Dublin für ein Verkehrschaos gesorgt. Screenshot: NOZ/Youtube

Osnabrück. Die Minions sind bekannt dafür, für Chaos zu sorgen. Daran hat sich im Norden Dublins eine gigantische aufblasbare Werbefigur der kleinen, gelben Wesen ein Beispiel genommen. Der Riesen-Minion wurde am Montag auf eine viel befahrene Straße geweht – ein stundenlanger Stau war die Folge.

Der rund elf Meter hohe Ballon in Form eines Minion sollte in Irlands Hauptstadt eigentlich nur einen Jahrmarkt bewerben. Der starke Wind führte jedoch dazu, dass sich die Figur aus der Verankerung löste, an der sie befestigt war.

Auto kollidiert mit Figur

Anschließend rollte der überdimensionale Minion auf eine stark frequentierte Straße – und sorgte dort für gehörig Chaos. Ein Autofahrer konnte dem Exemplar nicht mehr ausweichen. Durch die Kollision brach der Seitenspiegel des Wagens ab.

Da die Figur quer über die Fahrbahn ragte, blieb die Straße stundenlang gesperrt. Trotz des langen Staus, der sich daraus entwickelte, behielten die Autofahrer ihren Humor. Sie schossen Fotos und drehten Videos von der skurrilen Situation auf der Straße, die sie anschließend ins Netz stellten.

„Sehr bizarrer Anruf“

Eine Autofahrerin informierte die Polizei über die gelbe Straßensperre. „Das war ein sehr bizarrer Anruf“, berichtete sie anschließend in der Zeitung „Irish Independent“. Nachdem dem Riesen-Minion nach und nach die Luft ausgegangen war, beseitigte ihn die Polizei mit einer Schubkarre. Niemand wurde durch den riesigen Ballon verletzt.

My dad had a Cloverfield like situation today.......

Posted by Dónal K. Sharpson on Monday, August 3, 2015

Stadtrat kann nicht lachen

Doch nicht jeder konnte dem Vorfall etwas Witziges abgewinnen. „Ich will nicht wie ein Spaßverderber klingen, aber wäre das beispielsweise auf einem Radfahrer gelandet, hätte es ernst sein können. Wenn man den Minion-Teil weglässt, handelte es sich schlicht um einen Ballon, der nicht richtig festgezurrt worden ist, dann gäbe es keinerlei Humor in dieser Geschichte“, sagte Stadtrat Paul McAuliffe der „Irish Times“.