Engste Vertraute von Mandela Zelda La Grange: Nelson Mandela hat mein Denken verändert

Nelson Mandela veränderte das Denken von Zelda La Grange. Mit dem früheren südafrikanischen Präsidenten baute sie eine sehr enge Beziehung auf. Foto: Anton La GrangeNelson Mandela veränderte das Denken von Zelda La Grange. Mit dem früheren südafrikanischen Präsidenten baute sie eine sehr enge Beziehung auf. Foto: Anton La Grange

Osnabrück. Zelda La Grange war lange Jahre die engste Vertraute des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela. Im Gespräch mit unserer Redaktion berichtet sie über ihre Kindheit zur Zeit der Apartheid, die Schwierigkeit, Vorurteile zu überwinden, und die gemeinsame Zeit mit dem Bekämpfer der Rassentrennung.

Sie reiste mit ihm um die Welt, gab ihm wertvolle Ratschläge und verbrachte wohl so viel Zeit mit ihm wie kaum jemand anders: Es wäre eine glatte Untertreibung, Zelda La Grange als eine einfache Mitarbeiterin von Nelson Mandela zu bezeichne

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Zelda La Grange wird am 29. Oktober 1970 in Südafrika zur Zeit der Apartheid geboren. An der TU Tshwane in Pretoria legt sie ihr Diplom ab.

Ab 1992 ist sie zunächst als Sekretärin für die Regierung tätig, nach dessen Wahl zum neuen Präsidenten beginnt La Grange ab 1994 als „Senior Ministerial Typist“ für Mandela zu arbeiten. Drei Jahre später befördert sie der Präsident zur Privatsekretärin.

Das ist nur einer ihrer Aufgabenbereiche: Zudem fungiert sie als Office-Managerin, Pressesprecherin und stete Gehilfin. Nach dem Ende seiner Amtszeit bittet Mandela sie, in seinen Diensten zu bleiben. So ist sie ab 2002 fest angestellt für die Nelson-Mandela-Stiftung tätig, die sich zu diesem Zeitpunkt vor allem der Entwicklung von wirksamen Maßnahmen zur HIV- und Aids-Prävention verschreibt.

Nach dem Tod Mandelas bringt sie im vergangenen Jahr das Buch „Good Morning, Mr. Mandela“ heraus, das im April auch in deutscher Sprache erscheint. chl

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