Stärke 2,8 auf der Richterskala Wieder Erdbeben durch Erdgasförderung bei Groningen

Von dpa

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Durch die Erdgasförderung im Norden der Niederlande ist es am Dienstag bei Groningen erneut zu einem Erdbeben der Stärke 2,8 auf der Richterskala gekommen. Symbolfoto: dpaDurch die Erdgasförderung im Norden der Niederlande ist es am Dienstag bei Groningen erneut zu einem Erdbeben der Stärke 2,8 auf der Richterskala gekommen. Symbolfoto: dpa

Groningen. Durch die Erdgasförderung im Norden der Niederlande ist es am Dienstag bei Groningen erneut zu einem Erdbeben der Stärke 2,8 auf der Richterskala gekommen.

Das meldeten das niederländische Öl-Gas-Unternehmen NAM sowie das Meteorologische Institut (KNMI). Über Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Durch einen lauten Knall und Erschütterungen seien in der Nacht viele Menschen aus dem Schlaf gerissen worden, meldete das „Dagblad van het Noorden“.

Zuletzt war es am Sonntag in der Region zu einem Beben der Stärke 1,3 gekommen. Wegen der häufigen Erdbeben steht die Erdgasförderung bei Groningen in letzter Zeit verstärkt in der Kritik, obwohl Gebäudeschäden erstattet werden.

Im Landkreis Cloppenburg kam es am 19. Dezember 2014 zu einem Erdbeben der Stärke 3,1 auf der Richterskala. Auch hier ist ein Zusammenhang mit der Erdgasförderung im Gebiet wahrscheinlich.


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