Hochzeit mit Amal Alamuddin Die Frau, mit der George Clooney sich traut

Meine Nachrichten

Um das Thema Vermischtes Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Anfang September in Florenz: Amal Alamuddin scheint den Auftritt an George Clooneys Seite zu genießen. Foto: dpaAnfang September in Florenz: Amal Alamuddin scheint den Auftritt an George Clooneys Seite zu genießen. Foto: dpa

London. Amal Alamuddin kannte niemand, bevor sich Hollywoodstar George Clooney mit ihr verlobte. Dabei ist die Londoner Menschenrechtsanwältin eine gefragte Frau, die Kofi Annan beriet und Julian Assange verteidigt. An diesem Wochenende sollen die Glocken läuten.

Wenn George Clooney heiraten will, dann ist das eine Schlagzeile. Der 53-jährige vermeintlich ewige Junggeselle hat bisher meist über einen überschaubaren Zeitraum schöne Frauen, die seine Töchter hätten sein können, über den roten Teppich geführt, um sich dann irgendwann zu trennen. Jetzt wird er eine Frau ehelichen, die zwar um einiges jünger ist wie er, aber weder Model noch Schauspielerin ist. Amal Alamuddin ist 36 Jahre alt, Rechtsanwältin, unabhängig, klug und natürlich sehr schön. Also ein Spiegelbild des schönen George und definitiv ein anderes Kaliber als alle jungen Damen vor ihr. Nach einigem Hin und Her und Berichten über eine Zeremonie im Haus von George Clooney am Comer See heißt es nun, die Trauung werde an diesem Wochenende in Venedig stattfinden.

Amal Alamuddin wurde in der libanesischen Hauptstadt Beirut in eine Akademikerfamilie geboren, die in den 1980er-Jahren während des Bürgerkriegs das Land in Richtung England verließ. Ihre Mutter Baria ist Auslandsredakteurin für die arabische Zeitung Al Hayat. Sie hat schon Bill Clinton, Fidel Castro und Tony Blair interviewt und ist eine feste Fernsehgröße. Ihre Schönheit hat Amal Alamuddin, die 2013 von einem Blog zu „Londons heißester Anwältin“ gekürt wurde, von ihrer Mutter geerbt, die als junge Frau mit Elizabeth Taylor verglichen wurde. Amals Vater Ramzi war Professor für Wirtschaftswissenschaft, inzwischen ist er pensioniert. 1991 ist wieder in den Libanon zurückgekehrt, um dort an der Amerikanischen Universität in Beirut zu lehren. Alamuddin hat drei Geschwister.

Sie studierte am Saint Hughes College in Oxford und an der School of Law in New York. Kommilitonen aus dieser Zeit berichten von einer jungen Frau, die immer schon ein großes Interesse für Politik zeigte und vor allem für Menschenrechte. Angeblich hatte sie sich das College in Oxford nur ausgesucht, weil die burmesische Oppositionspolitikerin und ehemalige Dissidentin Aung San Suu Kyi dort in den 1960er-Jahren studierte. Das jedenfalls schreibt die New York Post.

Alamuddin soll eine gewissenhafte Studentin gewesen sein – weit entfernt vom Jet-Set-Leben, das sie jetzt mit Clooney führen könnte. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie für ein Semester im Büro der US-Juristin Sonia Sotomayor, die seit 2009 Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten ist. Auch sie ist eine ehrgeizige Frau, die erste Latina und erst die dritte Frau auf einem Richterposten am Obersten Gerichtshof. Alamuddin arbeitete nach Studienabschluss in einer New Yorker Kanzlei und war ab 2004 am Internationalen Gerichtshof in Den Haag tätig. Unter anderem war sie Beraterin für den ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan. Inzwischen ist sie Anwältin bei der Londoner Kanzlei Doughty Street Chambers. Ihr berühmtester Fall, zumindest der spektakulärste, ist die Vertretung des Wikilleaks-Gründers Julian Assange.

Alamuddin spricht neben Englisch fließend Arabisch und Französisch. „Sie ist eine sagenhaft intelligente Frau“, erzählte einer ihrer Kollegen dem Londoner Evening Standard. Außerdem gilt sie als nette Zeitgenossin. Ein anderer Kollege beschreibt sie als „strahlendes Licht“ und auch George Clooneys Eltern scheinen sehr zufrieden mit der Wahl der Schwiegertochter. George Clooneys Vater Nick, der wie Alamuddins Mutter als Journalist gearbeitet hat, soll die Libanesin als „entzückendes Mädchen“ beschrieben haben. Mutter Nina erklärte nach Bekanntwerden der Verlobung: „Auf einem intellektuellen Level sind sie einander absolut ebenbürtig.“ Das sei sehr wichtig für ihren Sohn.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN