zuletzt aktualisiert vor

Liveblog für Kurioses aus aller Welt Ronaldo-Bildhauer schlägt wieder zu – nun bei Gareth Bale

Ronaldo-Bildhauer schlägt wieder zu – nun bei Gareth Bale Symbolfoto: dpaRonaldo-Bildhauer schlägt wieder zu – nun bei Gareth Bale Symbolfoto: dpa

red/kiu Osnabrück. Die aggressive Henne, die einen Friseursalon lahmgelegt hat, der Weltrekord einer Hundertjährigen und tanzende Polizisten gehören zu den kuriosen Meldungen, von denen täglich hunderte in den Postfächern in unseren Redaktionen einlaufen. In diesem Ticker fassen wir Lustiges und Kurioses aus aller Welt zusammen.


KURIOS UND SKURRIL - DIE ETWAS ANDEREN MELDUNGEN

24. September 2017 14:31

"Mono" ohne "Yoko", "Lemon" ohne "John" - wie onoton!

Mit Yoko Ono ist auch bei Kleinigkeiten nicht zu spaßen. Die Limo einer polnischen Firma darf deshalb nicht länger "John Lemon" heißen. Die Witwe des legendären Beatles-Sängers John Lennon - der nach allem, was man über ihn weiß, vermutlich mehr Humor gezeigt hätte - schickte dem Limonadenhersteller ihre Anwälte auf den Hals. "John Lemon" verletze die Persönlichkeits- und Markenrechte des verstorbenen Musikers. 

Die Firma musste klein beigeben, ihre Limonade wird er ab November als "On Lemon" verkaufen. Vor gut einem Monat musste sich schon die winzige Hamburger "Yoko Mono Bar" umbenennen und das "Yoko" ersatzlos streichen. Der Name sei ihrem zu ähnlich, befand Ono. Wie man eine schwarz gekleidete Frau und eine Eckkneipe verwechseln kann, das blieb im Dunkeln.


"Mono" ohne "Yoko" - die Szenebar im Hamburger Karolinenviertel musste sich umbenennen. Foto: Daniel Reinhardt

Durchsetzungstark: Yoko Ono mag Verballhornungen ihres Namens nicht. Foto: Sashenka Gutierrez

So ist´s recht: Die kleine Hamburger Bar verkürzte ihren Namen. Foto: Daniel Reinhardt
via dpa
dpa-live Desk
24. September 2017 13:34

"Walk nicht an Hügel zum sleepen"

Beim Münchener Oktoberfest ist die Polizei nah dran am Wiesn-Gast. Unter dem Hashtag #Wiesnwache lassen sie die Welt an ihrer Arbeit teilhaben. Die wichtigsten Themen: Streithähne, Zechpreller und Bieropfer. «4 Spanier wollen trotz vorherigem Hausverbot weiter ihr "Despacito" trällern... Jetzt tanzen sie halt mit uns auf die #Wiesnwache», berichteten die Beamten. Im Laufe des Abends füllte sich die Wiesnwache - und mit ihr der Twitterkanal der Münchner Polizei. «Die Kundenzufriedenheit unserer Zellen spricht sich rum...», schrieben die Beamten. Oder auch: «Aus der Reihe "Die Maß war bekannt, das Ziel nicht". Wir übergeben Volltrunkenen an Rettungsdienst»

Tipps für den Wiesnbesuch gab's ebenfalls: «Wennsda oa Bier zvui einegschädelt host&nimma woast wo om&untn is,schau dass di ned am Hügl zum schlaffa legst». Oder für Nicht-Bayern in Jugendsprache: «Wenn du 1 Beer zuviel gebirnt&vong smoothness her k1 nicen rhyme mehr droppn kannst->walk nicht an Hügel zum sleepen.»


Hier geht alles gesittet zu: Trachtler stärken sich nach einem Umzug. Foto: Andreas Gebert
via dpa
dpa-live Desk
23. September 2017 15:41

Kermit disst Chrissy Teigen

"Muppet Show"-Star Kermit der Frosch und das Model Chrissy Teigen haben sich beim Kurznachrichtendienst Twitter einen kleinen Schlagabtausch geliefert. Teigen hatte ihre Follower gefragt, welchen Tattoo-Wunsch sie sich als junge Menschen nicht erfüllt hätten und darüber inzwischen glücklich seien. Sie habe glücklicherweise auf eine Tätowierung mit Kermit dem Frosch verzichtet, erklärte die Ehefrau von R&B-Musiker John Legend.

Das konnte Kermit natürlich nicht auf sich sitzen lassen. "Puh! Gut zu hören. Jetzt fühle ich mich nicht so schlecht, weil ich mir dieses Chrissy Teigen-Tattoo nicht habe machen lassen", hieß es auf dem offiziellen Twitter-Account der Puppe. "Ich glaube, Kermit hat mich gerade unterschwellig gedisst", schrieb die 31-jährige Moderatorin zurück. Böse ist sie dem Frosch aber offenkundig nicht: "Ich liebe ihn jetzt sogar noch mehr."


Foto: Stephanie Pilick, dpa/Archiv
via dpa
dpa-live Desk
23. September 2017 14:00

Ist das Kunst oder kann das weg?


"Pissed" ist auf Englisch gesagt jemand, der so richtig sauer und verärgert ist - oder im wörtlichen Sinn eben "angepisst". Der Künstler Cassils zielt auf diese Formulierung ab: Gut ein halbes Jahr lang hat er mehr als 750 Liter seines Urins gesammelt, die nun in einem Tank in einer New Yorker Galerie zu sehen sind. Vom Geruch bleiben Besucher verschont: Der Behälter hat einen Deckel.

Mit der ungewöhnlichen Installation kritisiert der Transgender-Künstler die Regierung von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte die von Barack Obama geschaffene Freizügigkeit für Transgender-Menschen rückgängig gemacht. Die Regelung hatte es Transgendern freigestellt, welche Toiletten und Umkleideräume sie etwa in Schulen und Universitäten nutzen.


Immerhin stoppt ein Deckel den Geruch: Die Urin-Installation "Pissed" in der Feldman Gallery in New York. Foto: Johannes Schmitt-Tegge
via dpa
dpa-live Desk
23. September 2017 11:54

Möchtegern-Casanova bekommt Anzeige

Mit einer Verfolgungsjagd und einem riskanten Fahrmanöver hat ein Möchtegern-Casanova
in Oberfranken die Handynummer einer Autofahrerin bekommen wollen. Er
fuhr nach Angaben eines Polizeisprechers dicht auf, überholte das Auto
der 20-Jährigen, bremste sie fast bis zum Stillstand aus und stellte sich mit seinem Wagen sogar quer zur Fahrbahn, als sie abbiegen wollte.

Nach
einem kurzen Stop fuhren beide am Mittwochabend weiter nach Michelau.
Dort konnte die 20-Jährige ihren Verfolger loswerden. Die Polizei
ermittelte den 21-Jährigen, der nun eine Anzeige wegen Nötigung
im Straßenverkehr bekommt - statt der erhofften Mobilfunknummer der
Frau. "Vielleicht kriegt er die ja jetzt über seinen Anwalt", sagte der
Polizeisprecher.


Symbolbild: Friso Gensch, dpa
via dpa
dpa-live Desk
22. September 2017 23:00

Hatschi


Sie haben noch nie eine Eule niesen sehen? Nun denn...



via dpa
dpa-live Desk
22. September 2017 18:25

Die Gefahr lauert unter der Wasseroberfläche 


Wer gerne mit seinem Hund an einem Gewässer Gassi geht, der dürfte nach diesem Video aus den USA künftig genauer hinschauen, ob da nicht doch irgendwo ein Reptil mit großen Zähnen im Wasser lauert.

YouTube | by Caters Clips
via dpa
dpa-live Desk
22. September 2017 14:54

Farbe auf der Straße


Der Spanier Jaime Colsa ist Inhaber einer Transportfirma, doch das allein füllt den den 45-Jährigen noch lange nicht aus. Deshalb hat er sich dazu entschlossen, seinen Fuhrpark nicht nur für Transportzwecke nutzen, sondern der Öffentlichkeit so etwas wie einen ästhetischen Mehrwert zu bieten. Also hat er laut "New York Times" ein Projekt finanziert, bei dem ihm Künstler die Lastwagen gestaltet haben, um so die "Straßenkunst zurück zu ihren Wurzeln zu bringen", wie das Blatt schreibt.

via dpa
dpa-live Desk
22. September 2017 13:33

Mit der Kraft der Raute


Wen der Wahlkampf in den vergangenen Wochen vollends kalt gelassen hat, der dürfte sich womöglich über die Parodie der legendären Videospielreihe "Street Fighter" freuen. In "Bundesfighter II" lassen die Spitzenkandidaten die Fäuste anstatt Argumente sprechen und ermitteln im Straßenkampf, wer das Zeug zum Kanzler hat. Entwickelt hat das Spiel das "Bohemian Browser Ballett", die auch hinter den "Masters of Germany" stecken. 

YouTube | by Bohemian Browser Ballett
via dpa
dpa-live Desk
22. September 2017 13:11

Müllcowboys ziehen durch Berlin

Kaputte Fernseher, fleckige Matratzen, Hundehaufen, Chipstüten und Kaffeebecher: Das alles ist auf Berliner Straßen keine Seltenheit. Bei der Kunstaktion "Müll & The Gang" mischen sich sechs Schauspieler unter die Passanten - sie wollen beispielsweise Müllsündern mit Humor und Charme auf den Pelz rücken. In der Oranienstraße in Kreuzberg waren sie schon unterwegs. Das sei bei Jung und Alt gut angekommen, und hinterher sei es auch ein bisschen sauberer gewesen, berichtet Sprecherin Paulina Papenfuß. Am heutigen Freitag und am Wochenende ist die Ausgehmeile Weserstraße in Neukölln an der Reihe. Zu erkennen ist die Truppe an den roten Besen und Cowboy-Stiefeln.


via dpa
dpa-live Desk
22. September 2017 11:55

Sheriff: "Melden Sie keinen Toten." 

 
Einen besonders aufwendigen Halloween-Scherz hat sich ein Hausbesitzer im beschaulichen Greene County im US-Staat Tennessee geleistet. Als "Dekoration" hatte der Hausbesitzer eine mit Stroh gefüllte Puppe so vor seinem Garagentor drapiert, dass es so aussah, als sei jemand von dem Tor auf blutige Weise zerdrückt worden. 
Nachdem ein erschrockener Anwohner die Polizei über das mutmaßliche Opfer informiert hatten, sahen die Beamten nach und riefen auf ihrer Facebook-Seite dazu auf, sie nicht mehr wegen dieses Falls zu alarmieren. Vielmehr sollten die Bürger dem Hausbesitzer zu seiner "großartigen Dekoration" gratulieren. 
 

via dpa
dpa-live Desk
22. September 2017 10:47

Nach Handy-Diebstahl: ein "Selfie" als Fahndungsfoto

Mit einem "Selfie" sucht die Essener Polizei nach einem Handy-Diebstahl die beiden mutmaßlichen Täterinnen. Die Frauen sollen Anfang August in einem Aufzug am Hauptbahnhof das Mobiltelefon eines 43-Jährigen aus der Handtasche seiner Frau geklaut haben. Ihr Problem: Das "Selfie", das die beiden Diebinnen zeigen soll, wurde nach der Aufnahme in einem Internetspeicher, der sogenannten Cloud, abgelegt. "So tauchten neben den Privatfotos des 43-Jährigen auch Fotos der beiden Frauen auf", teilte die Polizei mit. Eines der Bilder ist nun das Fahndungsfoto der Polizei.


Screenshot: Polizei Essen/dpa
via dpa
dpa-live Desk
22. September 2017 07:56

Kühe und Roboter gegen Wildschweine 

In Japan sind Rehe, Hirsche und Wildschweine zur Plage geworden. Weil sich die Tiere so schnell vermehren und zugleich immer größere Schäden an Gemüsefeldern und Forstbeständen anrichten,  greifen manche Gemeinden auf eigenwillige Methoden zurück: In der südlichen Provinz Kumamoto zum Beispiel lassen Bauern neuerdings Kühe auf brachliegenden Flächen nahe ihrer Felder grasen, um Wildschweinen die Deckung im hohen Gras zu nehmen, wie die japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" berichtet.  

Eine besonders kuriose Idee hatte eine Firma auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido, die mit der Universität Tokio einen Roboter in Wolfsgestalt zur Abschreckung von Wildschweinen und Rehen gebastelt hat. Doch ob all das ausreicht, um die Wild-Plage zu bekämpfen, ist zweifelhaft. . Das letzte Mal, dass ein echter Wolf in Japan gesichtet wurde, war im Jahr 1905.


Furchterregend, nicht nur für Wildschweine: der "Super Monster Wolf". Foto: Toru Yamanaka, dpa
via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 22:39

Bücherfans treffen sich zum stillen Lesen im Café

Auf einer "Silent Reading Party" treffen sich Bücherfans in Cafés zum Lesen - und zwar nicht wie bei einer Lesung, sondern jeder still für sich allein. Die Idee klingt etwas schräg, in den USA und Australien feiert man solche Lese-Partys jedoch schon länger. In Deutschland sollen demnächst regelmäßig Gäste angelockt werden - in Osnabrück. Auch in Düsseldorf und Kiel gab es in der Vergangenheit derartige Veranstaltungen. "Natürlich kann man auch zu Hause allein lesen", gibt Michael Meyer-Spinner von der Stadtbibliothek Osnabrück zu. Er veranstaltet die "Silent Reading Party" in einem Café in der Innenstadt, am morgigen Freitag zum zweiten Mal.

"Viele beklagen auch, dass sie nicht mehr zum Lesen kommen." Zu Hause warte meist unerledigte Hausarbeit, und das ständig vibrierende Smartphone sorge für Ablenkung. Auf der "Silent Reading Party" soll das Smartphone deshalb ausgeschaltet bleiben. Gespräche mit dem Tischnachbar sind ebenfalls tabu. 


In Ruhe lesen ist auch im digitalen Zeitalter ein Hochgenuss. Foto: Jens Kalaene, dpa/Archiv 
via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 22:39

Bürgermeister auf dem Heimweg


Auf einem unbeleuchteten Rasenmäher nachts den Heimweg anzutreten, entspricht selbst bei großzügiger Auslegung kaum den Straßenverkehrsregeln. In South Carolina stoppte ein Streifenwagen jüngst den Bürgermeister der Kleinstadt Aynor, der nicht nur auf einem Rasenmäher unterwegs war, sondern auch noch ein Fahrbier genoss. Von einer Festnahme sahen die Beamten dann laut Medienbericht großzügigerweise ab.

YouTube | by Sure News
via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 14:44

Klebrig, stinkend, aber gesund: Japan erlebt Natto-Boom

An Natto scheiden sich in Japan die Geister: Die fermentierten Sojabohnen zeichnen sich durch klebrige Fäden und einen ziemlich penetranten Geruch aus, der manchen an verschwitzte Strümpfe erinnert. Dafür aber gilt Natto als sehr gesund, soll bei Bluthochdruck genauso helfen wie gegen Magengeschwüre. Ist aber nicht jedermanns Geschmack: Entweder man liebt Natto oder man hasst es. Die Fans verhelfen der Traditionsspeise derzeit zu einem Boom. Laut der japanischen Tageszeitung "Mainichi Shimbun" ist der Umsatz in den vergangenen fünf Jahren um fast 30 Prozent gestiegen.

Dazu tragen in Japans rasant alternder Gesellschaft vor allem die mittleren und älteren Jahrgänge bei. Ideale Marktbedingungen für Natto. Zumal Natto billig und einfach zuzubereiten ist. Einfach Sojasoße drüber und etwas Senf dazu und dann kräftig mit den Stäbchen umrühren.


Für manche ein Genuss, für andere kaum zu ertragen: Natto. Foto: Lars Nicolaysen, dpa
via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 13:52

Eine Insel für Albino-Orang-Utan "Alba" 

Der vielleicht einzige wildlebende Albino-Orang-Utan der Welt soll in Indonesien eine eigene künstliche Insel bekommen. Damit soll "Alba" vor Wilderern und der Zerstörung ihres Lebensraums geschützt werden, wie die Tierschutzorganisation Borneo Orangutan Survival (BOS) mitteilt. Das weiß bis hellblond gefärbte, fünf Jahre alte Weibchen war bis April von Bewohnern der Insel Borneo gehalten worden und anschließend in ein Tierheim gekommen. 

"Alba" werde mit drei weiteren Orang-Utans auf der Insel leben. Für ein "freies und erfülltes Leben" werde sie dort "frei in ihrem natürlichen Lebensraum leben, aber zugleich geschützt vor Bedrohungen durch den Menschen", heißt es. Auch ihr Albinismus gefährdet "Albas" Überleben: Sie kann schlechter sehen und hören als ihre Artgenossen und ist anfällig für Hautkrebs.


Orang-Utan-Dame "Alba". Foto: BOS Stiftung/AP/dpa 
via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 12:30

Nachrichten-Rap

 
Junge Menschen interessieren sich angeblich kaum noch für klassische Nachrichtensendungen. In Mali hat der Web-Sender Kunafoni laut der "Süddeutschen Zeitung" deshalb unter anderem ein Format gestartet, in dem die Nachrichten gerappt werden. Absolut hörenswert!

 

 

 

via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 11:20

Kochen mit Mazzy


Selten war Kochen charmanter als mit der kleinen Mazzy. Gerade mal zwei Jahre alt, zeigt das Mädchen mit Hilfe ihrer Eltern oder von Freunden, wie einfach die Zubereitung von Pfannkuchen, Pizza, Enchilladas oder Klößen sein kann. Klar, dass Mazzy zwischendurch selbst immer mal schnabuliert. Mit immerhin 18 Rezepten auf ihrem YouTube-Kanal hat sich das Kind bereits eine Fangemeinde erobert, die sich nur allzu gerne von Mazzy inspirieren lässt. 

YouTube | by The Mazzy Show
YouTube | by The Mazzy Show
via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 09:58

Umweltbewusste Japaner feiern unverpackte Hochzeit

Ein umweltbewusstes Paar in Japan hat seine Hochzeitsfeier unter das ungewöhnliche Motto Müllvermeidung gestellt. Sowohl die bei Hochzeitsfeiern in Japan üblichen Geschenke für die geladenen Gäste wie auch die Bargeldgeschenke der Hochzeitsgäste an das Brautpaar wurden "nackt" überreicht, wie die Zeitung "Asahi Shimbun" berichtet - soll heißen: ohne jegliche Verpackungen. In Japan höchst ungewöhnlich, ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt doch bekannt für ihre Geschenkekultur und den oft verschwenderischen Gebrauch von Verpackungsmaterialien. 

Die Essstäbchen und Teller mussten die Hochzeitsgäste zudem selbst mitbringen. Als Dekoration für den Festsaal verwendete das Paar gebrauchte Koi-Nobori (Karpfenfahnen), traditionelle Windsäcke, die zum Knabenfest Anfang Mai vor den Häusern an Stangen gehisst werden. Die Braut arbeite für eine Nichtregierungsorganisation, die sich für die Reduzierung der Müllberge einsetzt, schrieb das Blatt.


Umweltbewusst und Spaß dabei: dieses japanische Paar feiert eine eher ungewöhnliche Hochzeit. Screenshot: asahi.com/ dpa
via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 08:46

Oktoberfest: Das Comeback der Spießigkeit

Es ist ein Laufsteg für Trachtenmode: Das Oktoberfest in München. Dirndl und Lederhosen sind auch in diesem Jahr wieder angesagt. Doch statt kurz und knallig geht es in diesem Jahr konservativer zur Sache. Tiefer Ausschnitt, Minidirndl und Glitzerschürze seien out, sagen Trachtenexperten und sprechen von einer Rückkehr zu Traditionellem. Frau trage längere Röcke und gedeckte Farben. Mann greife gerne zur edlen Trachtenweste oft mit Karo-Hemd. Was in den 1970er und 1980er Jahren als vollends spießig galt, ist heute en vogue. Die passende Frisur mit geflochtenem Haar, das sich kunstvoll um den Kopf windet, stammt auch aus früheren Zeiten. Den Frida-Kahlo-Gedächtnis-Blumenkranz im Haar sieht man immer öfter zum Dirndl.


Tracht und Turnschuhe. Foto: Tobias Haase, dpa
via dpa
dpa-live Desk
21. September 2017 07:57

Lottospielerin holt 133 Millionen Dollar

Langer Anlauf, großer Erfolg: Nachdem sie 30 Jahre lang dieselben fünf Zahlen tippte, hat eine Frau in der US- Lotterie "Powerball" 133,2 Millionen Dollar gewonnen. Judy Finchum knackte den Jackpot der Samstagsziehung, wie die Lotto-Gesellschaft "Colorado Lottery" mitteilte. Als die 67-Jährige am Sonntag auf ihrem Smartphone die Gewinnzahlen nachsah, konnte sie ihr Glück kaum fassen. Finchum rannte ins Schlafzimmer, um ihren Mann Mack zu wecken. "Er dachte, ich habe einen Herzinfarkt", berichtete sie vor der Presse. Die Gewinnzahlen – 17, 18, 24, 25 und 31 – sind alle Geburtsdaten in der Familie. 

"Powerball"-Gewinner können wählen, ob sie die volle Summe über 30 Jahre in Raten oder eine Einmalzahlung unter Inkaufnahme eines Abschlags erhalten. Die 67-Jährige entschied sich für die Sofortzahlung. Sie erhält damit 84,6 Millionen US-Dollar (70,3 Mio Euro), wie der US-Sender ABC berichtete. Das Geld will das Paar mit Freunden und Verwandten teilen sowie an Hurrikan-Opfer spenden



via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 21:59

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Bis vor 16 Jahren war die Polizeiwache Pforzheim Nord noch ein Postamt. In den Augen eines Kunden hatte sich daran bis heute nichts geändert. Wortlos legte der 65-Jährige am Dienstag in der Wache sein Paket auf den Tresen und erwartete von dem Mann in Uniform dahinter, dass er seine Arbeit tut. Auf die Frage des wachhabenden Beamten, was er mit dem Paket denn bitteschön anfangen solle, antwortete der Mann: "Na, zurückschicken." Der Beamte erklärte, dass er die Paketannahme leider verweigern müsse. Der verhinderte Postkunde nahm es mit Humor. "Der Besucher verließ immer noch lachend das Gebäude", heißt es im Polizeibericht.



via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 15:29

Wenn Koffer eine Reise tun 

Ungewöhnlicher Prozess: ein für die Gepäckabfertigung zuständiger Mitarbeiter des Flughafens von Singapur steht seit dieser Woche vor Gericht. Der 63-Jährige soll drei Monate lang die Anhänger von Gepäckstücken ausgetauscht haben und diese damit vom Changi Airport aus an einen falschen Zielort geschickt haben. Insgesamt würde der Mann für 286 Schadensfälle angeklagt, berichtet die "The Straits Times" online. Drei Monate lang habe der Mitarbeiter das Gepäck umetikettiert, heißt es in dem Artikel weiter. 

Die betroffenen Koffer seien unter anderem mit Singapore Airlines als auch mit Silkair und der Lufthansa transportiert worden. Sollte der Mann für schuldig befunden werden, droht ihm eine Haft- oder eine Geldstrafe. Offen bleibt die Frage nach dem Motiv des Mannes.


Passagiere am Changi Airport. Foto: How Hwee Young, epa/dpa/Archiv
via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 14:50

Neuer Beziehungsstatus bei Halle Berry


Halle Berry ist eine Frau, die gerne mal tief blicken lässt. Das gilt auch für ihren aktuellen Beziehungsstatus. Auf Instagram postete die US-Schauspielerin nun ein Foto, das sie gemeinsam mit ihrem neuen Partner, dem Musikproduzenten Alex Da Kid, zeigt. Versehen mit dem Hinweis: "Mein Gleichgewicht".  

via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 14:08

Mixtape-Romantik


Was waren das noch für Zeiten, in denen man Kassetten nach eigenen Wünschen bespielte und anschließend die Hüllen ganz individuell beschriftete und gestaltete. Bereits mit dem Aufkommen der CD wurde diese Kulturtechnik immer seltener, bis Musikstreaming-Dienste sie quasi vollends überflüssig machten. Der Twitter-Account "History in Pictures" setzt dieser Epoche heute ein wunderbares Denkmal.



via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 13:14

Harry-Potter-Erstausgabe erzielt knapp 68.000 Euro

Eine seltene Erstausgabe des ersten Harry-Potter-Bandes hat bei einer Versteigerung in den USA nach Angaben des Auktionators einen Rekorderlös in Höhe von 81.250 US-Dollar (rund 67.800 Euro) erzielt. Das sei ein neuer Weltrekord für den Preis eines unsignierten, fiktionalen Werks, das in den vergangenen 50 Jahren erschienen sei, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas mit.

Die Sonderedition des Bandes "Harry Potter und der Stein der Weisen" war 1997 mit nur 500 Exemplaren aufgelegt worden. 300 davon waren für Bibliotheken in Großbritannien bestimmt. Mehrere Bieter hatten den Preis des Buchs in die Höhe getrieben, bis er mehr als das Vierfache des zuvor veranschlagten Marktwertes erreicht hatte. "Harry Potter und der Stein der Weisen" ist der erste Band der siebenteiligen Romanreihe von Autorin Joanne K. Rowling.


Erst- und Sonderausgaben von "Harry Potter und der Stein der Weisen" sind heute mitunter bares Geld wert. Foto: Sotheby's/epa/dpa 
via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 12:19

Polizisten als Schnittlauch bezeichnet - Anzeige

Außen grün, innen hohl - weil diese Eigenschaften von Schnittlauch zwei Polizisten durchaus bekannt waren, hat ein 32-Jähriger jetzt eine Anzeige wegen Beleidigung am Hals. Der Mann aus Treuchtlingen in Mittelfranken hatte die Beamten bei einer Verkehrskontrolle mit mehreren Schimpfworten bedacht - und eben auch als "Schnittlauch" bezeichnet. Wie ein Polizeisprecher erläuterte, sei der Ausspruch bei Polizeigegnern beliebt: Er stehe für "außen grün, innen hohl". Der Vergleich werde in Bayern aber wohl nicht mehr lange funktionieren: Schließlich sind die neuen Polizeiuniformen im Freistaat blau.


Nicht nur ein harmloses Kraut: Schnittlauch. Foto: Andrea Warnecke, dpa
via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 11:43

Liegen bleiben


"Hör auf, die Nachrichten zu schauen", rät Morrissey und singt auf seinem neuen Album "Low in High School" folgerichtig, dass man den Tag besser im Bett verbringen solle.  

YouTube | by MorrisseyOnVEVO
via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 11:01

Mädchen aus Berliner Flüchtlingsheim findet 14.000 Euro

Ein 16-jähriges Mädchen aus dem Irak hat in einer Berliner U-Bahn eine Handtasche mit 14.000 Euro gefunden. Ihre Mutter gab die Tasche und das Geld ein oder zwei Tage später bei der Polizei ab, wie diese mitteilte. Der Familie, die in einem Berliner Flüchtlingsheim lebt, steht voraussichtlich ein Finderlohn zu.

Eine 78-jährige Frau hatte die Handtasche mit dem Geld nach Polizeiangaben am Freitagmittag in der U-Bahnlinie 6 im Süden Berlins beim Aussteigen vergessen. Wenige Minuten später fiel ihr der Verlust auf und sie rief die Verkehrsbetriebe BVG an. Diese suchten den Zug ab, fanden aber nichts. Die Frau gab bei der Polizei eine Anzeige auf, weil ein Diebstahl nicht ausgeschlossen werden konnte. Am Wochenende erschien dann die Mutter der 16-Jährigen in einer Polizeiwache und gab die Tasche mit dem Geld ab.



via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 10:11

Auf Goethes Spuren - eine italienische Reise im Jahr 2017

Auf den Spuren Johann Wolfgang von Goethes: Die Italienerin Vienna Cammarota (68) wandert seit Ende August zu Fuß jene Stationen ab, die der deutsche Dichter zwischen September 1786 und Mai 1788 besucht hat. In ihrem riesigen Rucksack, hinter dem die Frau fast verschwindet, ist ihr wichtigster Wegbegleiter neben Trockenobst und Parmesan das Buch "Viaggio in Italia" ("Italienische Reise"). 

Cammarota will den Weg zu Fuß in zwei Monaten schaffen. Ende Oktober will sie ihre Reise in ihrer Heimatstadt Paestum beenden. "Mein Motiv ist vor allem, den Leuten meines Alters zu zeigen: Es geht. Zweitens geht es darum, deutlich zu machen, dass wir in Europa leben und alle Europäer sind - und es somit keine Grenzen gibt." Außerdem wolle sie ein Zeichen für einen langsamen und sanften Tourismus setzen, sagt Cammarota.


Vienna Cammarota macht sich auf eine italienische Reise. Foto: Andreas Gebert, dpa
via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 09:20

Englisch lernen mit Melania

Melania Trump (47) findet eine Werbung mit ihrem Konterfei in Kroatiens Hauptstadt Zagreb gar nicht lustig. Die Anwälte der US-First-Lady hätten eine Klage angekündigt und verlangten die Entfernung der umstrittenen Plakate innerhalb von 24 Stunden, berichteten der kroatische TV-Sender RTL und andere Medien. "Stellen Sie sich vor, wie weit man kommen kann - mit einem bisschen Englisch", steht auf den Plakatwänden neben dem Bild von der First Lady. Damit wollte eine örtliche Sprachschule auf witzige Weise werben.

Auch in Kroatien dürfe das Gesicht einer Person für Werbezwecke nur dann genutzt werden, wenn dafür eine ausdrückliche Zustimmung vorliege, zitiert der Sender die Trump-Anwältin Natasa Pirc-Musar. Die Juristin stammt wie die First Lady aus dem Nachbarland Slowenien - und war dort schon gegen Werbung für Gebäck, Getränke oder Eis mit Verweis auf Melania Trump eingeschritten. 



via dpa
dpa-live Desk
20. September 2017 08:23

Alptraum einer jeden Frau

Auf einer Hochzeit in Sydney haben sechs Freundinnen der Gastgeberin das gleiche Kleid getragen. "Am Ende haben wir uns einfach nur totgelacht. Es ist der schlimmste Alptraum einer jeden Frau, was soll man sonst machen?", sagte die Braut, Julia Mammone, einer lokalen Zeitung. Zuerst hätten die sechs, die sich zuvor nicht kannten, "nicht so ganz gewusst, ob sie nun drüber lachen oder besser nach Hause gehen sollen, um sich umzuziehen".

Das gemusterte Kleid von einer australischen Modekette kostete 160 Australische Dollar (rund 100 Euro). "Ihr solltet echt ein Register anlegen, damit Kunden fragen können, ob irgendjemand anderes das gleiche Kleid für dieselbe Party gekauft hat", schrieb eine der sechs Damen mit vielen Smileys an die Facebook-Seite des Ladens. Ein Foto der sechs Frauen mit ähnlicher Statur wurde auf Facebook ein Hit. Es bekam 24.000 Likes und fast 10.000 Kommentare.


Spaß im Einheitslook - die Braut und ihre Freundinnen. Foto: Debbie Speranza/dpa
via dpa
dpa-live Desk
19. September 2017 17:39

Bei Avril Lavigne holt man sich Viren und Trojaner


Avril Lavigne - dieser Name birgt Gefahr. Jedenfalls, wenn man den US-Softwarehersteller McAfee fragt: Bei keinem anderen Prominenten besteht derzeit eine höhere Gefahr, auf einer bösartigen Website zu landen, wenn man im Internet nach dem Namen sucht. Der Entwickler von Anti-Virus-Software testete zum elften Mal, welche Promi-Namen die gefährlichsten Suchergebnisse liefern.

Die Chance, bei einer Suche nach Avril Lavigne (32, «Complicated») mit Viren, Datenkraken oder sonstiger Schadsoftware konfrontiert zu werden, liegt laut der Untersuchung für 2017 bei 14,5 Prozent. Bei der Suche nach «Avril Lavigne free mp3» führte sogar mehr als jedes fünfte Ergebnis auf gefährliche Websites. Die Gefahr bei einer Suche nach dem Zweitplatzierten Bruno Mars («Grenade») lag bei 13,4 Prozent.


Gefährlichster Promi im Netz: Avril Lavigne. Foto: Claudio Onorati
via dpa
dpa-live Desk
19. September 2017 16:42

So erkennt einen keiner - naja: fast keiner

Weil er im Supermarkt ein Hausverbot hatte, ist ein 45-Jähriger mit einer Papiertüte über dem Kopf in einen Laden gelaufen. Um dabei nicht ein Regal nach dem anderen umzuwerfen, hatte er Sehschlitze in die Tüte geschnitten.

Der Mann lief in dem Geschäft in Bardowick bei Lüneburg zum Spirituosenregal und begann aus einer Packung Wein zu trinken. Offensichtlich hatte der maskierte Durstige damit nicht gerechnet, doch natürlich fiel er dem Personal auf. Den Mann erwartet nun ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs und Diebstahls.


Grundregel: Wenn man schon mehr Durst als Geld hat, sollte man sich beim Klauen keine Papiertüte über den Kopf ziehen - das fällt irgendwann auf. Foto: Patrick Pleul
via dpa
dpa-live Desk
19. September 2017 16:34

Irgendwann kommt der eine Moment

Aus Wut und Verzweiflung hat ein 25 Jahre alter Hobbyhandwerker seine eigene neue Einbauküche komplett zerstört. Immerhin: Die Polizei stellt ihm den Einsatz nicht in Rechnung. Eine Nachbarin hatte wegen des Gepolters und Geschreis die Polizei gerufen, die zunächst von einem Fall häuslicher Gewalt ausging.

Doch in der Wohnung trafen sie nur eine Familie, die eigentlich hatte renovieren wollen. Weil aber der Familienvater - nach eigenen Angaben nicht mit den "optimalen Kenntnissen" für einen Küchenaufbau ausgestattet - schon mehrere Tage nicht weiter gekommen war, schlug er in seinem Frust kurzerhand die neue Küche kurz und klein. «Hierbei zeigte der 25-Jährige deutlich mehr Talent, die Küche war ein Trümmerfeld, Möbel und Einbaugeräte waren nur noch Schrott», teilte die Polizei mit.

via dpa
dpa-live Desk
18. September 2017 21:25

Magier tippt Ergebnis der Bundestagswahl


Sollte Angela Merkel bereits vor der Bundestagswahl wissen wollen, ob sie auch zukünftig Bundeskanzlerin bleiben wird - sie könnte einfach zum Hörer greifen und Harry Keaton anrufen. Der Magier aus Frankfurt hat zumindest eine Ahnung, wie der nächste Bundestag aussehen könnte. Immerhin hat er "das Ergebnis der Bundestagswahl 2002 richtig vorhergesagt, desgleichen den Fußball-Weltmeister des Jahres 2006", berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Flugs verpflichtete das Blatt den Zauberer, seine Vorhersage für den 24. September in der Redaktion zu hinterlegen. Am Tag nach der Wahl werden die Redakteure und der Magier dann nachschauen, ob Letzterer richtig lag.

via dpa
dpa-live Desk
18. September 2017 14:55

Keine Steckdose mehr frei 

Der Elektrowagen-Boom in Norwegen bekommt einen Dämpfer. Die Elektrowagenvereinigung rät Autofahrern in Oslo davon ab, sich ein strombetriebenes Fahrzeug anzuschaffen - wenn sie nicht die Möglichkeit haben, es zu Hause zu laden. 50.000 Elektrofahrzeuge und 30.000 ladbare Hybrid-Autos sind derzeit im Großraum Oslo registriert, bestätigte Sture Portvik von der Osloer Stadtverwaltung. Demgegenüber stünden 1300 kommunale Ladestationen. "Wir geben unser Bestes", sagte Portvik. "Jedes Jahr installieren wir 26 Prozent mehr Ladestationen, aber die Anzahl der E-Autos ist über 100 Prozent gestiegen. Die Kluft wird nur größer und größer."

In Deutschland dagegen ist die Nachfrage nach E-Autos weiterhin gering. Dass die Elektroautos in Norwegen so beliebt sind, liegt vor allem an den finanziellen Vorteilen, die der Staat den Autofahrern gewährt: Mehrwertsteuer, Importsteuer und Kfz-Steuer fallen weg. In der Anschaffung kann die E-Variante vieler Autos deshalb billiger sein als die mit Verbrennungsmotor.


Ladestationen sind mittlerweile ein rares Gut in Oslo. Foto: Jan Woitas, dpa/Archiv
via dpa
dpa-live Desk
18. September 2017 13:54

US-Marine setzt auf Xbox-Controller

Die US-Marine wird einem Bericht zufolge in einigen U-Booten Controller der Videospiel-Konsole Xbox 360 nutzen. Diese sollen dabei die Periskope der Unterseeboote steuern, meldet das Portal military.com. Für den Gamepad sprächen neben der einfacheren Bedienbarkeit vor allem der Preis, so der Hersteller Lockheed Martin. So koste die bisher verwendete Steuerung rund 38.000 Dollar, während ein Xbox-Controller für weniger als 30 Dollar zu haben sei.

via dpa
dpa-live Desk
18. September 2017 12:21

U-Bahn-Karten als Kunst

Die Fahrkarten für die New Yorker U-Bahn sind gelb, etwa so groß wie Scheckkarten - und für manche Kunst. Rund 3000 zu Kunstwerken verarbeitete MetroCards hat die New York Academy of Arts am Wochenende in der Millionenmetropole ausgestellt. Viele der Künstler stammen aus den USA, aber auch in China und Neuseeland bastelten andere MetroCard-Kunst. Manche bemalten die dünnen Kärtchen beispielsweise mit Tiermotiven, andere bastelten etwas daraus oder bauten darauf. 

"Die einzige Voraussetzung war, dass man ein Stück Kunst auf oder mit einer MetroCard machen muss", sagte Jean-Pierre Roy, einer der Veranstalter der Ausstellung mit dem Titel "Single Fare" (auf Deutsch etwa: Einzelfahrt), die in diesem Jahr zum vierten Mal stattfand. "Es ist schön, wenn man das ganze Bild in einer Hand halten kann."


Ein Besucher betrachtet die Kunstwerke im Kartenformat. Foto: Christina Horsten, dpa
via dpa
dpa-live Desk
18. September 2017 11:12

Die "Durchfallmasche"

Jahrelang haben Urlauber aus Großbritannien auf Mallorca falsche Schadenersatzforderungen wegen angeblicher Lebensmittelvergiftungen gestellt. Das Konzept der Touristen war ebenso simpel wie gerissen. Es funktionierte in etwa so: Einfach während des Urlaubs auf Mallorca in die Apotheke gehen, ein Durchfallmittel kaufen und den Kassenbon einpacken - und dann zurück in der Heimat behaupten, man habe sich beim Essen im Hotel eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. Schon standen die Chancen nicht schlecht, den gesamten Urlaub erstattet zu bekommen. Mit dieser Masche sollen britische Touristen seit 2013 auf der Baleareninsel mindestens 50 Millionen Euro ergaunert haben. Spanienweit waren es vermutlich um die 60 Millionen Euro.

Dass der Betrug erst Anfang dieses Jahres bemerkt wurde, liegt an der drastisch gekletterten Zahl der falschen Beschwerden. Der Betrug habe vor allem in All-Inclusive-Hotels oder Unterkünften mit Halbpension stattgefunden - denn diese sind für eine Lücke im britischen Verbraucherschutzgesetz besonders anfällig.


Eine Apotheke in Magaluf. Foto: Patrick Schirmer Sastre, dpa
via dpa
dpa-live Desk
18. September 2017 10:27

Täglich drei Eier für ein langes Leben

Ihre Langlebigkeit schrieb Violet Brown einer speziellen Diät zu. Sie esse jeden Tag drei Eier, zwei davon roh, erzählte sie im April dem "Jamaica Gleaner". Nun starb die bislang älteste Frau der Welt. Die Jamaikanerin Violet Brown sei im Alter von 117 Jahren in einem Krankenhaus in Montego Bay gestorben, berichtete die Zeitung "Jamaica Gleaner". Sie sei kurz zuvor wegen Herzrhythmusstörungen und Dehydrierung in die Klinik gebracht worden.

"Jamaika ist stolz auf 'Miss Vy', sie war eine inspirierende Person. Ihre Stärke und Gottes Gnade ließen sie über ein Jahrhundert leben. Möge sie in Frieden ruhen", schrieb Jamaikas Premierminister Andrew Holness auf Facebook. Seit die Italienerin Emma Morano im April dieses Jahres gestorben war, galt Brown als die älteste Frau der Welt. Die am 29. November 1899 geborene Italienerin war ebenfalls im Alter von 117 Jahren gestorben. Brown wurde am 10. März 1900 geboren.

via dpa
dpa-live Desk
18. September 2017 08:43

Zwei neue Banksy-Kunstwerke

Mitten in London sind laut einem Bericht des "Guardian" zwei neue Werke des Graffiti-Künstlers Banksy aufgetaucht. Der Künstler selbst habe die Echtheit der Bilder auf seinem verifizierten Instagram-Profil bestätigt, so die Zeitung.Inspiriert wurden die Wandbilder laut dem "Guardian" von einer anstehenden Ausstellung über Jean-Michel Basquiat.

Eines der Bilder am Barbican Centre zeigt ein Riesenrad, bei dem die Kabinen durch Kronen ersetzt wurden. Das zweite Bild ist offensichtlich durch das berühmte Basquiat-Gemälde "Boy and Dog in a Johnnypump" inspiriert und zeigt, wie zwei Polizisten den Jungen durchsuchen und befragen, während der Hund dabei zusieht. Banksy selbst ist zwar weltberühmt, aber niemand kennt seinen richtigen Namen oder hat ihn je wirklich gesehen. Die Identität des britischen Graffiti-Künstlers Banksy ist ein Geheimnis. Und das seit über 25 Jahren, als er in seiner Heimatstadt Bristol begonnen hat, Wände und Züge zu besprühen.

Ein Beitrag geteilt von Banksy (@banksy) am 17. Sep 2017 um 5:10 Uhr

Ein Beitrag geteilt von Banksy (@banksy) am 17. Sep 2017 um 5:28 Uhr

via dpa
dpa-live Desk
17. September 2017 12:17

Blinder Passagier


Ein Koala-Weibchen hat eine 16 Kilometer lange Fahrt in einem Radkasten überlebt. Es hatte sich an der Hinterachse eines Autos festgeklammert und war als blinder Passagier mitgefahren. Das Bärchen überstand die Fahrt mit leichten Blessuren.




Blinder Passagier. Foto:  Metropolitan Fire Service/AP
via dpa
dpa-live Desk
17. September 2017 10:02

Kürbisregatta 

Spaßspektakel auf dem Teich vor Schloss Ludwigsburg: Bei der Kürbisregatta wagten sich erneut junge Leute aus vielen Ländern sich in der Qualifikation zur Teilnahme an der 14. Deutschen Meisterschaft in einen auf dem Wasser treibenden Riesenkürbis. Es galt, mit einem Kanupaddel möglichst schnell die 50 Meter zum Ziel zu schaffen. Acht Retter der DLRG sind in dem 1,50 Meter tiefen See im Einsatz, damit Paddler nach einem Kentern nicht unter dem bis zu 450 Kilogramm schweren Kürbis verschwinden. 


Eine Teilnehmerin der Kürbisregatta 2016 im Einsatz. Foto: Silas Stein, dpa
via dpa
dpa-live Desk
16. September 2017 14:21

Kannst Du Echsen-Merkel stoppen?


Viele Kinder der 80er Jahre können sich gut an einen Werbespot für die Spielfiguren "Masters of Universe" erinnern - die Comedygruppe Bohemian Browser Ballet hat nun in diesem Stil ein detailreiches Video mit den "Masters of Germany" veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Satire mit Spitzenpolitikerfiguren aus Plastik - etwa von Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD), FDP-Chef Christian Lindner, Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht und AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland.

"Hol Dir die ultimativen Action-Figuren zur Bundestagswahl! Endlich Schluss mit epischer Langeweile. Wähle Deine Seite und reiße die Macht an Dich! Kannst Du Echsen-Merkel stoppen?" - so ist der Clip überschrieben, der nach seiner Veröffentlichung innerhalb der ersten Stunden allein bei Facebook deutlich mehr als eine Million Aufrufe registrierte.

via dpa
dpa-live Desk
16. September 2017 13:00

Er hat es getan

Wie versprochen hat der elfjährige Frank Giaccio für Donald Trump den Rasen des Weißen Hauses gemäht. Er hatte dem US-Präsidenten vor einigen Wochen per Brief angeboten, zu zeigen, wozu junge Leute wie er im Stande seien. Frank hatte hinzugefügt: "Ich bewundere Ihren geschäftlichen Hintergrund, und ich möchte mein eigenes Business starten." Frank bot Motor-Rasenmäher und einen Trimmer an, und er wollte kostenlos auch extra Benzin für den Mäher sowie geladene Batterien für den Trimmer stellen.

Im knallroten T-Shirt sowie mit Handschuhen, Schutzbrille und Ohrenstöpseln ausgestattet, mähte Frank los und zog im Rosengarten seine Bahnen, wenn auch etwas unregelmäßig. Trump ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und ließ sich in strahlender Spätsommersonne neben dem kurzbehosten Jungen fotografieren. Trump dankte Frank auf Twitter, auch im Namen seiner Frau Melania: "Great job!"



via dpa
dpa-live Desk
16. September 2017 08:16

Festnahme beim Vorstellungsgespräch


Beim Vorstellungsgespräch als Polizeibewerber ist im bayerischen Schwabach bei Nürnberg ein 24-Jähriger noch in der Dienststelle festgenommen worden. Gegen ihn lag ein sogenannter Erzwingungshaftbefehl wegen einer Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr vor. Das hatte sich bei der routinemäßigen Überprüfung des Mannes herausgestellt, der eigentlich zu einer Einstellungsberatung gekommen war. 

Der junge Mann wollte sich über die Anforderungen und Voraussetzungen erkundigen, die für eine Anstellung bei der Polizei nötig sind. Nachdem er den im Haftbefehl geforderten Geldbetrag bezahlt hatte, konnte der Mann wieder nach Hause gehen. "Ob er allerdings weiterhin an seinem Bewerbungsversuch festhalten will, kann derzeit nicht gesagt werden", hieß es.


Tipp: Wenn Sie mit Haftbefehl gesucht werden, vermeiden Sie Bewerbungsgespräche bei der Polizei. Symbolbild: Bernd Settnik, dpa/Archiv
via dpa
dpa-live Desk

0 Kommentare