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Kurioses aus aller Welt Moskauer Polizisten erkennen Maradona nicht

Von dpa

Als Weltklassespieler dribbelte sich Diego Maradona auch an den stärksten Abwehrspielern vorbei - aber gegen russische Sicherheitskräfte hatte der Argentinier am Donnerstag keine Chance. Foto: dpaAls Weltklassespieler dribbelte sich Diego Maradona auch an den stärksten Abwehrspielern vorbei - aber gegen russische Sicherheitskräfte hatte der Argentinier am Donnerstag keine Chance. Foto: dpa

Moskau. Als Weltklassespieler dribbelte sich Diego Maradona auch an den stärksten Abwehrspielern vorbei - aber gegen russische Sicherheitskräfte hatte der Argentinier am Donnerstag keine Chance.


KURIOS UND SKURRIL - DIE ETWAS ANDEREN MELDUNGEN

23. Juni 2018 16:58

Die längste Vogelhauskette der Welt

Magdeburger haben Vogelhäuschen an Vogelhäuschen gestellt und damit die weltweit längste Kette dieser Art gebildet. Mit dieser ungewöhnlichen Aktion haben sie es nun in das Guinness-Buch der Rekorde geschafft: Die Kette übertraf den vor gut zwei Jahren in Moskau aufgestellten Rekord von 1124 Metern um 48 Meter, stellte Schiedsrichterin Lena Kuhlmann fest.

4389 Häuschen waren zusammengekommen und rund um das Magdeburger Hundertwasserhaus bis zum Dom dicht an dicht aufgereiht worden. Kindergärten, Schulen und viele Privatleute hatten die Vogelhäuschen aus Holz gestaltet. Die Aktion ist Teil einer Kampagne der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Sie soll die Leistungskraft Magdeburgs zeigen.


Foto: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa
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23. Juni 2018 15:05

Baum ab, Rad weg

Um ein teures Fahrrad zu stehlen, hat ein unbekannter Dieb in Kassel einen Baum gefällt. Der Täter habe die Linde mit 50 Zentimetern Umfang am Stamm bis auf einen Stumpf abgesägt, sagte ein Polizeisprecher. Er habe dann ein rund 2200 Euro teures Mountainbike gestohlen, das mit einem Schloss an dem Baum auf dem Kasseler Friedrichsplatz festgemacht war. Der Besitzer hatte sein Rad mehrere Tage angeschlossen - als er es abholen wollte, entdeckte er den Diebstahl.



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22. Juni 2018 17:59

Mann will Polizei davonschwimmen

Ein betrunkener Unfallfahrer ist in Bayern auf ungewöhnliche Weise vor der Polizei geflohen - er wollte den Beamten in einem Fluss davonschwimmen. Doch auch die Polizisten waren in dem Fall erfinderisch: Ein Beamter lieh sich von einem Passanten ein Fahrrad und verfolgte den Mann am Ufer, bis er ihn schließlich nach etwa einem Kilometer stellte, wie mitgeteilt wurde. 

Der 48-Jährige hatte in Pettstadt in der Nähe von Bamberg zunächst einen Unfall auf einer Bundesstraße gebaut. Dann verließ er seinen Kleinbus und rannte davon. Ein anderer Autofahrer hatte den Unfall beobachtet und die Polizei verständigt. Als diese eintraf, war der Mann schon im Wasser - und schwamm davon. Der Grund für den Fluchtversuch dürften die 1,52 Promille Alkohol in seinem Blut gewesen sein.


 Foto: Sven Hoppe/Symbolbild
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22. Juni 2018 16:54

Tierische Prognosen

Mehrere Tier-Orakel senden tendenziell positive Signale für das Spiel der deutschen Elf bei der Fußball-WM gegen Schweden. Demnach gibt es am Samstag entweder einen deutschen Sieg oder ein Unentschieden. Eisbärbaby Nanook aus der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen biss zunächst in eine Möhre aus dem mit Obst und Gemüse gefüllten Deutschland-Karton und sprang später mit dem schwedischen Karton ins Wasser. "Gehen die schwedischen Fußballer vielleicht baden?", interpretierte eine Zoo-Sprecherin.

Der Sibirische Tiger Fedor aus dem Allwetterzoo Münster erwartet eher eine Zitterpartie: Es sei ihm nicht leicht gefallen, aber letztlich habe er auf ein Unentschieden getippt, hieß es. Eber Harry aus dem Kölner Zoo - der für die Partie gegen Mexiko korrekt eine Niederlage vorausgesagt hatte - prophezeit diesmal einen deutschen Erfolg. Doch Vorsicht: Als Schwein hat er möglicherweise ein Gefühl dafür, dass man es sich mit seinen menschlichen Haltern nicht verderben sollte.


Eber Harry hatte sich für Mexiko entschieden - und jetzt für Deutschland. Foto: W. Scheurer, Zoo Köln/dpa
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22. Juni 2018 16:05

Egal oder
nicht egal?


Melania Trump
löst mit einer Jacke, die sie auf der Reise von und zu Flüchtlingskindern an
der mexikanischen Grenze
getragen hat, für Diskussionen. Die US-First Lady
hatte eine Jacke an mit einem Schriftzug: "Es ist mir wirklich egal - und
Euch?"
("I really don't care - Do u?"). In sozialen Medien wurde
rasch die Frage laut, ob dies angesichts der politischen Brisanz der Diskussion
über ein Auseinanderreißen von Flüchtlingsfamilien Gedankenlosigkeit gewesen
sei. Oder doch eine Botschaft - und wenn ja, an wen?



Im Raum stehen
zwei Theorien. Der einen zufolge interessiert sie sich nicht wirklich für
Flüchtlinge. Der anderen Lesart nach hat sie die Jacke dem US-Präsidenten
präsentiert. Donald Trump selbst fügt per Twitter eine weitere Theorie hinzu:
Melanie habe verstanden, wie unaufrichtig die Medien seien, und das sei
ihr nunmehr wirklich egal. Das US-Modelabel Wildfang reagierte prompt und
brachte eine Jacke mit den Worten "Es ist mir wirklich wichtig - Euch
nicht?" ("I really care - don't you?") auf den Markt. Die Erlöse
sollen der Flüchtlingshilfe zugutekommen.


Melania Trump. Foto: Andrew Harnik, AP/dpa
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22. Juni 2018 15:13

Geldhunger

Eine Ratte hat sich in Indien eine Mahlzeit im Wert von mehr als 15.000 Euro gegönnt - in Form von Geldscheinen in einem Bankautomat. Weil dieser kein Geld mehr ausspuckte, schauten Mitarbeiter der Bank hinein und entdeckten eine tote Ratte, umgeben von zerfetzten Scheinen, wie ein Polizeisprecher sagte. Wahrscheinlich sei das Nagetier durch eine Öffnung für Kabel in den Geldautomaten am Rande der nordostindischen Stadt Tinsukia gelangt, dort steckengeblieben und habe versucht, sich einen Weg hinaus zu fressen.

Zum Glück für die Bank fiel nicht das gesamte Geld den Rattenzähnen zum Opfer: Noten in Wert von rund 1,7 Millionen Rupien (etwa 21.500 Euro) blieben der Polizei zufolge intakt. Unklar blieb, ob noch weitere Tiere an dem großen Fressen beteiligt waren. Auf ein menschliches Mitwirken deutete nichts hin.


Das waren mal Geldscheine. Foto: Polizei Tinsukia/dpa
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22. Juni 2018 14:17

Ungebetener Gast 

Ungewöhnlicher Polizeieinsatz am Lake Tahoe im US-Bundesstaat Kalifornien: Die Flinte in der Hand, pirscht sich ein Polizist an ein geparktes Auto heran. Er schlägt eine Seitenscheibe ein und stürzt davon. Wenige Augenblicke später klettert ein Braunbär aus dem Auto! Das zuständige Sheriffsbüro im Placer County veröffentlichte den Clip auf Twitter und bittet Touristen darum, kein Essen in ihren Wagen zu lassen. Wie das Tier ins Auto gelangte, ist übrigens unklar.



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22. Juni 2018 13:25

Wo ist unser Auto?

Eine Dreiviertelstunde lang hat die Polizei in Neustadt an der Weinstraße nach dem geparkten Auto eines älteren Ehepaars gesucht. Die 81-jährige Frau und ihr 84-jähriger Mann aus einem Dorf in der Südpfalz hatten ihren blauen Kleinbus irgendwo im dicht besiedelten Neustädter Stadtteil Winzingen abgestellt und kurz vor Sonnenuntergang nicht wiedergefunden, wie die Polizei mitteilte. Auch die Funkstreife konnte das Fahrzeug nicht wiederfinden. Das Paar musste sich ein Taxi nach Hause nehmen. Das Auto wird immer noch gesucht.


Symbolfoto: Marcus Brandt, dpa
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22. Juni 2018 12:31

Smombie-Schild ist wieder da

Das verschwundene Smombie-Schild aus Reutlingen ist wieder aufgetaucht - und hat einen neuen Platz im Schulhof des Friedrich-List-Gymnasiums bekommen. Das Warnschild mit Fußgängern, die auf ihre Handys starren, war nach seinem Verschwinden Ende Mai vor einer Woche in einem Karton vor dem Hausmeisterbüro der Schule abgestellt worden, wie die Geschäftsführerin des Stadtmarketings, Tanja Ulmer, mitteilte. "Das freut uns natürlich. Jetzt hängt es da, wo wir es haben wollten - auf dem Schulhof", sagte Ulmer. Dort könne es immer wieder daran erinnern, dass man sich im Straßenverkehr nicht durchs Handy ablenken lassen solle.

Im April war die Tafel mit der Warnung vor Smombies - das Wort ist eine Verbindung aus Smartphone und Zombies - an der Straße vor dem Gymnasium entdeckt worden und rund vier Wochen später wieder verschwunden. Wer sie auf- und abgehängt hat, ist laut Stadtmarketing weiter unklar. Nach bundesweiten Medienberichten hatte auch das Haus der Geschichte in Bonn Interesse an dem Schild gezeigt. Fürs Museum werde jetzt eine Kopie anfertigt, so Ulmer.


Foto: Christoph Schmidt, dpa
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22. Juni 2018 11:44

Tannen-Casting im Sommer

Der Kalender hat gerade den Sommer ausgerufen, doch in Magdeburg wird ein Winterschmuckstück gesucht: Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes haben ihr Casting für den schönsten Baum zum Fest gestartet. Gesucht werde eine Tanne oder Fichte, die mindestens 20 Meter hoch sei. "Das Finden einer stattlichen Tanne ist bereits an heißen Tagen eine ganz heiße Sache." Im besten Falle stehe der Baum einzeln, damit er leichter mit dem Autokran abtransportiert werden könne. Der Aufruf richtet sich an alle Magdeburger, die gern ein passendes Exemplar abgeben möchten.

Im vergangenen Jahr schmückte eine 49 Jahre alte und 18 Meter hohe Grautanne den Weihnachtsmarkt der Landeshauptstadt. Dieses Jahr soll er zwischen 26. November und 30. Dezember öffnen.


Der Magdeburger Weihnachtsmarkt im November 2017. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa
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22. Juni 2018 11:06

Heiß und gefährlich

Seit Anfang Mai speit der Kilauea auf Hawaii Lava aus dem Krater und aus Erdspalten. Die Spalte Nummer 8 sei noch sehr aktiv, Lava fließe von dort in den Pazifik, informiert die Vulkanwarte auf Hawaii. Ein spektakuläres Video zeigt, mit welcher Wucht und Geschwindigkeit sich die heißen Massen bewegen.

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22. Juni 2018 08:55

Yoga am Times Square

Mitten im Trubel des New Yorker Times Square haben Tausende Menschen Yoga praktiziert. Vom frühen Morgen an versammelten sich bei strahlendem Sonnenschein anlässlich des Weltyogatages Menschen zu einstündigen kostenlosen Kursen auf Verkehrsinseln des belebten Platzes in Manhattan. Viele hatten ihre Freunde, Arbeitskollegen oder Kinder mitgebracht - und fast alle ihre Handys für Selfies. Das vom Nachbarschaftsverband Times Square Alliance veranstaltete Spektakel fand bereits zum 16. Mal statt. "Finde dein inneres Zentrum an der Kreuzung der Welt", bewarb der Verband die Veranstaltung.


Foto: Christina Horsten, dpa
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22. Juni 2018 06:38

Haben die sich verschwommen?

Nach heftigen Regenfällen schwimmen in Harlingen im US-Bundesstaat Texas zwei Fische über eine überflutete Straße. Die Kanalisation der Stadt am Golf von Mexiko war mit den Wassermassen völlig überfordert, so dass sich zahlreiche Straßen in regelrechte Flüsse verwandelten. Ob die beiden Fische den Weg zurück in freie Gewässer fanden, ist unklar.

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21. Juni 2018 19:48

Beruhigende Nachrichten

Der Bier-Nachschub in den WM-Spielorten in Russland ist nach Angaben des russischen Brauereiverbandes sicher. Versorgungsprobleme seien nicht bekannt, teilt der Verband in Moskau mit. Bei Berichten über fehlendes Bier in einigen Kneipen handele es sich um Einzelfälle. Gaststätten in der russischen Hauptstadt und anderen Spielorten verzeichnen seit Beginn der Endrunde einen ungewöhnlich starken Anstieg beim Bierverkauf.


Ein polnischer Fan fotografiert im Spartak-Stadion in Moskau sein Bier. Foto: Federico Gambarini, dpa
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21. Juni 2018 18:42

Eine Qualle als Beschützer

Australiens Küstengewässer gelten als Taucherparadies. In der Port-Phillip-Bucht im südöstlichen Bundesstaat Victoria entstanden nun spektakuläre Aufnahmen: Ein Fisch versteckt sich in einer Qualle. Eine kluge Strategie - zumal sich der Fisch und sein Beschützer farblich kaum voneinander unterscheiden.

Instagram | onebreathdiver
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21. Juni 2018 16:33

Mystischer Ort

Fast 10.000 Menschen haben die Sommersonnenwende im englischen Stonehenge gefeiert. Hippies, Druiden und Touristen tanzten zum Sonnenaufgang bei bestem Wetter um die geheimnisvollen Steinkreise. Die Sommersonnenwende ist eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen Besucher bis zu den Stein-Kolossen dürfen. Ansonsten müssen sie hinter Absperrungen bleiben.

Am Rande des Geländes in Südengland patrouillierten am längsten Tag des Jahres Polizisten. Sie bezeichneten das Verhalten der Besucher als brillant. Im Gegensatz zu früheren Jahren gab es laut Polizei keine Festnahmen wegen Drogen. Allerdings lag die Zahl der Gäste 2017 mit 13 000 auch deutlich höher.

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21. Juni 2018 16:11

Nacktkatzen abgewiesen

Zöllner haben eine Reisende mit zwei Sphynx-Nacktkatzenaus der Ukraine am Stuttgarter Flughafen gestoppt. Wie das Hauptzollamt Stuttgart mitteilt, fehlten für die sechs Monate alten Tiere Nachweise über die vorgeschriebenen Impfungen. Ein Tiernotdienst nahm sie nach der Kontrolle in Quarantäne, wo sie Zollsprecher Thomas Seemann zufolge etwa zwei Monate hätten bleiben müssen. Das dauerte der 42-Jährigen zu lange - sie flog mit den Katzen wieder zurück in die Ukraine. Sie wollte die Tiere dem Zoll zufolge in Deutschland verkaufen - demnach ist eine Spyhnx-Nacktkatze etwa 1000 Euro wert.


Foto: Hauptzollamt Stuttgart/dpa
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21. Juni 2018 15:20

Nicht astrein

Aus Hunderten Ästen hat die US-Künstlerin Maren Hassinger Skulpturen für einen New Yorker Park gebaut. Die acht Werke in unterschiedlichen Formen stehen im Marcus-Garvey-Park in Harlem im Norden von Manhattan. Die 1947 in Los Angeles geborene Künstlerin, die inzwischen selbst in Harlem lebt, konzipierte die Schau "Maren Hassinger: Monuments" gemeinsam mit dem Studio Museum in Harlem und baute die Skulpturen zusammen mit freiwilligen Helfern aus dem Viertel. Die Ausstellung soll bis zum 10. Juni 2019 zu sehen sein.


Foto: Christina Horsten, dpa
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21. Juni 2018 14:29

Gestatten, Karl!

Die Bundesgartenschau (Buga) 2019 in Heilbronn hat jetzt einen offiziellen Botschafter: Karl, ein pinker und knapp 2,50 Meter großer Gartenzwerg aus Carbon und Glasfaser in auffälliger Wickeloptik, soll als Sympathieträger für die Buga im nächsten Jahr werben. Karl - benannt nach dem einstigen Karlshafen am Neckar als Teil des Buga-Geländes, sei bewusst kein klassischer Gartenzwerg. Er solle Tradition und Zukunft verbinden. Karl soll auch an anderen Orten und auf Flugblättern werben.


Foto: Christoph Schmidt, dpa
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21. Juni 2018 13:40

Ehre, wem Ehre gebührt

Viele Stationsnamen der Pariser Metro ehren berühmte Männer, Frauen sind dagegen bislang die absolute Ausnahme. Jetzt sollen zwei neue Haltepunkte nach berühmten Frauen benannt werden: nach der Chansonsängerin Barbara und der französischen Widerstandskämpferin Lucie Aubrac. Der auffällige Mangel an Frauennamen hatte bereits zu Diskussionen geführt. 

Bislang sind lediglich vier Stationen des Metronetzes nach Frauen benannt - von mehr als 300 Stationen insgesamt. Die zwei neuen Stationen Bagneux-Lucie Aubrac und Barbara sollen 2021 in den südlichen Vororten Bagneux und Montrouge in Betrieb gehen. Die Namen wurden in einer Onlineumfrage mit fast 30.000 Teilnehmern ausgewählt.


Bald Namenspatin für eine Pariser Metrostation: Chansonsängerin Barbara. Foto: Dsk/epa/dpa/Archiv
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21. Juni 2018 12:40

Getarnt als Taschenlampen

Der Hamburger Zoll hat den Schmuggel hunderter Elektroschocker verhindert, die als Taschenlampen deklariert waren. Sie kamen aus China und waren für Polen bestimmt. Wie das Hauptzollamt Hamburg-Hafen mitteilt, waren die 1260 Elektroschocker in elf Kartons verpackt. 

Die verbotenen Waffen sehen auf den ersten Blick aus wie Taschenlampen. Durch einen zusätzlichen Schalter können sie als Elektroschocker verwendet werden. "Allein der Besitz eines solchen Elektroimpulsgerätes ist strafbar", erklärt Udo Storch, Sprecher des Hauptzollamtes Hamburg-Hafen.


Foto: Hauptzollamt Hamburg-Hafen/dpa
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21. Juni 2018 12:04

Alles Gute, Nicole!

Die australische Schauspielerin Nicole Kidman hat zu ihrem 51. Geburtstag ein ganz besonderes Ständchen bekommen. Ihr Ehemann, Countrysänger Keith Urban, animierte bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Wisconsin seine Zuhörer, mit ihm zusammen "Happy Birthday" zu singen und nahm das Ganze auf Video auf. 

Am Ende wandte sich der 50-Jährige direkt in die Kamera und sagte: "Ich liebe Dich, Schatz. Herzlichen Glückwunsch!" Die Oscar-Preisträgerin postete das Video auf Instagram und schreibt dazu: "Was für ein Geschenk - mein Ehemann und jeder beim Festival in Oshkosh singt für mich zum Geburtstag!!!!!!"

Instagram | nicolekidman
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21. Juni 2018 11:04

Das war nix!

Der iranische Fußball-Nationalspieler Milad Mohammadi hat bei der 0:1-Niederlage gegen Spanien mit einem kuriosen Einwurf in der Nachspielzeit für Heiterkeit gesorgt. Der Verteidiger küsste erst den Ball, dann machte er mit dem runden Leder in der Hand eine Rolle vorwärts und stoppte kurz vor der Seitenlinie. Den Ball warf er dann schließlich doch normal zu seinem Mitspieler, die Chance auf den Ausgleich bekam seine Mannschaft aber nicht mehr. Der kuriose Flic-Flac-Einwurf des 24-Jährigen vom russischen Club FK Achmat Grosny sorgte in den sozialen Netzwerken für zahlreiche Lacher.

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21. Juni 2018 09:27

Yoga in the Air

Auf vielen Veranstaltungen werden heute in aller Welt Zehntausende in sich kehren und meditieren - es ist Welt-Yoga-Tag. Seit 2014 steht der 21. Juni ganz im Zeichen von Geist, Körper und Seele. Die indische Luftwaffe macht mit einer außergewöhnlichen Aktion auf diesen Tag aufmerksam. Auf Fotos, die auf Twitter veröffentlicht wurden, ist zu sehen, wie Falschirmjäger in rund 460 Metern Höhe Yoga-Übungen praktizieren, so unter anderem den "Gruß an den Wind" ("Vayu namaskar").

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20. Juni 2018 22:55

Sie sind immer noch über Moskau

Russland ist schon lange nicht mehr kommunistisch, doch über dem Kreml leuchten immer noch fünf rote Sterne als Zeichen der Sowjetmacht. Rot steht für Revolution, fünf Ecken sollten die Einheit der Arbeiterklasse auf fünf Kontinenten symbolisieren. 1937 wurden die Sterne montiert, sie ersetzten zwei Jahrzehnte nach der Oktoberrevolution den Doppeladler der Zaren. Bis zu 4,5 Meter hoch sind die Sterne aus rubinrotem Glas. Nachts leuchten sie; und eine autonome Stromversorgung verhindert, dass sie je verlöschen. Zwar ist das kommunistische Experiment gescheitert, der Doppeladler an vielen Stellen zurückgekehrt, doch an seinen Sternen hält das neue Russland fest.


Foto: Anatoly Zhdanov, epa/dpa/Archiv
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20. Juni 2018 20:52

Und da soll ich arbeiten?

Ein deutscher Medien-Branchendienst spricht schon von der "debilsten Recruiting-Kampagne der Welt". Nun, so weit sollte man nicht gehen. Aber der Tourismuskonzern Thomas Cook will mit dem folgenden Video ganz im Ernst fähige neue Mitarbeiter finden.

Hm. Bevor Sie über eine Bewerbung nachdenken, schauen Sie sich bitte an, wie man bei Thomas Cook üblicherweise reagiert, wenn man die gleiche Schicht hat wie seine Freunde. Folgende Verletzungen sind dabei nicht restlos auszuschließen: Zerrung, wunde Kehle, Knalltrauma und im schlimmsten Fall eine leichte Gehirnerschütterung. Aber gute Laune, die haben sie.

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20. Juni 2018 18:40

Heißes Landleben

Die Landwirtschaft enthüllt ihre erotische Seite: Für den Jungbauernkalender "Bayern Girls Edition 2019" haben junge Bäuerinnen in Hotpants und Gummistiefeln im Kuhstall oder vor großen Traktoren postiert. Bei den Fotoaufnahmen auf zwei alteingesessenen Höfen in Niederbayern zeigten sechs leicht bekleidete Frauen Szenen aus dem bäuerlichen Alltag. Die Models wurden aus 150 Bewerberinnen ausgewählt. 


Thema des Kalenders: "Helden der Landwirtschaft". Fotograf Christian Maislinger zeige die Kalendergirls "bei der heldenhaften täglichen Arbeit in der Landwirtschaft", teilt die Bayerische Jungbauernschaft mit. Er lehne seine Bilder an berühmte Superhelden wie die Film- und Comic-Figuren Wolverine, Spiderman und Thor an. Die Motive unter anderem: "Radlader fahren" und "Stroh einstreuen". Der erste Jungbauernkalender erschien für das Jahr 2001.


Stefanie, Erika, Barbara, Sina, Theresa und Julia posieren beim Presseshooting für den Jungbauernkalender 2019. Foto: Armin Weigelm, dpa
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20. Juni 2018 15:40

Aufräumarbeiten nach Abpfiff 

Fans aus mehreren Ländern zeigen sich bei der Fußball-WM in Russland von ihrer ordentlichen Seite. Auf Internetvideos ist zu sehen, wie Anhänger von Senegal, Japan und Kolumbien im Anschluss an die Partien ihrer Teams im eigenen Fanblock wieder sauber machen. Nach ihrer farbenfrohen Choreographie in den Landesfarben grün-gelb-rot beim 2:1 gegen Polen räumen die senegalesischen Fans Papierreste, aber auch Flaschen und anderen Müll auf der Tribüne des Moskauer Spartak-Stadions fein säuberlich auf einen Haufen.

Noch weiter gingen die Anhänger Japans nach dem 2:1-Erfolg über Kolumbien in Saransk. Sämtlichen Unrat sammelten zahlreiche Fans in blaue Mülltüten, bevor sie das Stadion verließen. Womöglich davon animiert halfen auch einige Kolumbianer mit.



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20. Juni 2018 13:04

25 Jahre gratis Bahn fahren

Eine junge Frau hat in einem Pariser Vorortzug ein Baby zur Welt gebracht. Es ist ein Junge. Er darf nun gratis im Nahverkehr fahren. "Ich hatte große Angst, aber ich war glücklich, ihn schreien zu hören", sagt sie im Gespräch der Tageszeitung "Le Parisien". Das Kind kam in der Nähe der Station Auber zu Welt, im Nordwesten der französischen Hauptstadt. Sie sei auf dem Weg ins Krankenhaus gewesen, erzählt die Mutter. Dem Bericht zufolge halfen zwei Frauen der Ende-20-Jährigen spontan bei der Entbindung. Mutter und Kind wurden später in ein Krankenhaus gebracht, es gehe ihnen gut.

Das Pariser Nahverkehrsunternehmen RATP hatte auf Twitter über Ausfälle im Zugverkehr "nach der unerwarteten Geburt eines Babys" berichtet - und damit Begeisterung in den sozialen Netzwerken ausgelöst. Später teilte die RATP mit, dass der Junge nun bis zu seinem 25. Lebensjahr gratis den Pariser Nahverkehr nutzen darf.

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20. Juni 2018 12:05

"Tut mir leid"

Die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow ist in ihrer täglichen Live-Sendung in Tränen ausgebrochen, als sie eine Meldung über die Trennung von Familien an der US-Grenze verlesen wollte. "Die Trump-Regierung hat Babys und kleine Kinder...", begann sie, konnte den Satz aber nicht beenden und brach in Tränen aus."Könntet ihr eine Grafik einblenden?", fragte die MSNBC-Moderatorin die Regie, allerdings war keine vorhanden. "Ich glaube, ich muss das abgeben", fuhr die als nervenstark bekannte Maddow fort und reichte einer Kollegin das Papier mit der Meldung. "Tut mir leid, das war's für uns heute Abend. Wir sehen uns morgen."

Auf Twitter entschuldigte sich die 45-Jährige kurz darauf: "Ugh, es tut mir leid. Es ist mein Job, im Fernsehen sprechen zu können." Sie habe plötzlich nichts mehr sagen und tun können. Die komplette Meldung verschickte sie dann über den Kurznachrichtendienst und fügte hinzu: "Nochmals entschuldige ich mich dafür, den Faden verloren zu haben." Von ihren Followern wurde Maddow gefeiert.





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20. Juni 2018 10:25

Schon wieder eine andere Frisur

Brasiliens Fußball-Superstar Neymar hat seine kuriose Frisur nach nur einem WM-Spiel offenbar schon wieder geändert. Seine Mutter veröffentlichte auf Instagram ein in Sotschi aufgenommenes gemeinsames Foto mit dem 26-Jährigen, auf welchem Neymar wieder deutlich kürzere Haare hat. Auch brasilianischen Medienberichten zufolge hat der teuerste Stürmer der Welt seine Haare schneiden lassen.

Seine blondierten Locken beim 1:1 gegen die Schweiz waren in den sozialen Netzwerken scherzhaft mit einer Portion Spaghetti verglichen worden. Frankreichs Ex-Profi Eric Cantona hatte sich für sein Instagram-Profil beispielsweise mit Nudeln auf dem Kopf fotografieren lassen und dabei ein Bild von Neymar in die Kamera gehalten.

Minha vida....meus filhos❤️❤️

A post shared by @ nadine.goncalves on Jun 18, 2018 at 2:30pm PDT

Instagram | ericcantona
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20. Juni 2018 09:01

Mächtig in die Pedale getreten

Der Mann hat sich ganz schön abgestrampelt: 80.000 Kilometer hat der Argentinier Matyas Amaya auf dem Fahrrad zurückgelegt, um bei der Fußball-WM in Moskau dabei zu sein. Vor fünf Jahren ist Amaya in seiner Heimatstadt San Juan am Fuß der Anden mit seinem Rad namens "Libertad" (Freiheit) aufgebrochen. Rund um Südamerika ging es zunächst zur WM 2014 in Brasilien. Anschließend fuhr er nach Mexiko und nach Panama. Von dort flog er nach Spanien, radelte dann zwei Jahre durch Europa und schaffte es schließlich nach Moskau. 

Insgesamt 37 Länder hat Amaya auf seiner Tour durchquert. Den Roten Platz erreichte er laut Facebook-Eintrag am 11. Juni. Im Stadion kann Amaya aber keine Spiele verfolgen. Für Tickets fehlt ihm nach eigenen Angaben das Geld.


Foto: Federico Gambarini, dpa
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20. Juni 2018 06:54

Ronaldo reloaded

Sie hatte viel Hohn und Spott ausgelöst, jetzt ist die umstrittene Büste von Weltfußballer Cristiano Ronaldo am Flughafen der portugiesischen Insel Madeira ersetzt worden. Die neue Büste sei vom Ronaldo-Museum gespendet worden, das von Ronaldos Bruder Hugo Aveiro verwaltet werde, heißt es. 

Das Bronze-Werk war im März 2017 anlässlich der feierlichen Umbenennung des Flughafens von Funchal nach dem auf der Atlantik-Insel geborenen Ronaldo enthüllt worden, löste aber sofort viel Spott und Kritik aus, weil es kaum Ähnlichkeit mit dem Fußballer hatte. Die Gesichtszüge wirkten verzogen, ein Auge hing zu tief, der Mund lächelte schief und Ronaldo trug eine seltsame Tolle. Im Netz wurde die Büste unter anderem mit der Hauptfigur des Films "Chucky - Die Mörderpuppe" verglichen.


Foto: Gtres, Atlantico Press via ZUMA Wire/dpa
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19. Juni 2018 17:52

Im Liegerad auf der Autobahn

Im anscheinend blinden Vertrauenauf die Navigationsfunktion seines Handys ist ein Mann in Norddeutschland  mit seinem Liegerad auf einer Autobahn unterwegs gewesen. Der 43 Jahre alte US-Amerikaner radelte auf der A1 im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein. Er habe angegeben, auf dem Weg von Oslo nach Barcelona zu sein. Von einer Landkarte auf seinem Smartphone sei er auf die Autobahn gelotst worden, so ein Polizeisprecher.

Autofahrer hätten die Polizei verständigt. Die hat den Mann mit einer mündlichen Verwarnung und den Worten "Gute Reise" auf den richtigen Weg geschickt. Der Radler hatte der Polizei zufolge auf der Autobahn in "höchster Gefahr" geschwebt.


Symbolfoto: Patrick Pleul, dpa/Archiv
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19. Juni 2018 14:37

"Als Matrjoschka sehe ich etwas dick aus"

Englands Doppeltorschütze Harry Kane ist wie viele WM-Stars in Russland als Matrjoschka-Figur zu kaufen - ganz glücklich ist er mit dem Abbild auf der runden Holzpuppe aber nicht. "Ich muss mir eine dieser russischen Puppen besorgen. Ich habe schon ein paar gesehen, und ja, ich sehe darauf etwas dicklich aus", sagt er. 

An Souvenirständen in Moskau fand der russische Staatssender RT zu allem Unglück auch noch eine Matrjoschka, auf der Kanes Name falsch geschrieben war - "Cane" gleich Zuckerrohr. Die Bemaler der beliebten russischen Puppen in der Puppe haben sich zur WM auf den Bedarf der Fußball-Fans eingestellt. So gibt es nicht nur die traditionellen Frauenfiguren zu kaufen, die Abwandlungen mit russischen Herrschern oder westlichen Popstars - nun zieren mehr oder weniger geglückte Fußballer-Konterfeis die Puppen.


Harry Kane bejubelt in der Partie gegen Tunesien sein Tor zum 2:1.Foto: Andreas Gebert, dpa

Auch von anderen WM-Spielern gibt es russische Matroschkas in den Geschäften zu kaufen. Foto: kyodo, dpa
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19. Juni 2018 13:32

Ritt des Lebens

So etwas passiert einem Jockey vielleicht nur einmal im Leben. Beim Pferderennen im neuseeländischen Awapuni stürzt Rennreiter Aaron Kuru mit seinem Pferd "Des De Jeu" bereits am ersten Hindernis. Alles schon vorbei? Denkste! Kuru und sein fünfjähriger Wallach rappeln sich blitzschnell wieder auf und setzen das Rennen fort. Es folgt eine bemerkenswerte Aufholjagd. Nach und nach lassen Pferd und Reiter die Konkurrenten hinter sich und galoppieren schließlich zum Sieg. "Ich dachte er ist weg", so Kuru nach dem Rennen im Gespräch mit der Tageszeitung "New Zealand Herald". Umso erstaunter sei er gewesen, dass sein Pferd so rasch wieder zu sich kam. Ohne Zweifel, es war der Ritt seines Lebens!

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19. Juni 2018 12:30
Vorsicht, Tigergefahr!

Eine Videoaufnahme vom Gelände der Universität von Louisiana macht im Netz die Runde und sorgt für großes Staunen. Zu sehen ist Tiger Mike, das lebende Maskottchen der Hochschule, der von seinem Gehege aus eine Besuchergruppe in den Fokus nimmt. Das Raubtier schleicht sich an, hält zwischendurch immer wieder inne, bis es schließlich zum Angriff übergeht. Wie gut, dass die Scheibe gehalten hat.

Aufgenommen hat die Szenen Kevin Felder Jr., der den Clip auf Facebook veröffentlichte. "Ich habe gelernt, warum du einem Tiger nie den Rücken zudrehen solltest", schreibt er dazu samt drei Tränen lachenden Smileys. Die Aufnahmen wurden allein auf Facebook in nur kürzester Zeit mehr als 1,8 Millionen Mal aufgerufen.

via dpa
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19. Juni 2018 10:36

Die Weißmacher

Von wegen gesunde Bräune. In Asien wollen viele Leute so weiß wie möglich werden. Sie versuchen es mit alten Hausmitteln und moderner Kosmetik. Der neueste Schrei: Schneckenschleim. Der Wunsch nach einem hellerem Teint ist in manch einem asiatischen Land inzwischen zur Obsession geworden, vor allem unter jüngeren Leuten. Bereits in früheren Jahrhunderten galt in einigen Dynastien der Region eine gewisse Blässe als erstrebenswert - wie an europäischen Höfen übrigens auch.

So ausgeprägt wie heute war das Bedürfnis nach weißer Haut aber noch nie. Anders als in Europa bedeutet braune Haut in großen Teilen Asiens immer noch, dass man körperlich arbeiten muss, unter freiem Himmel und oft auch für wenig Geld. Der Anthropologie-Professor Yukti Mukdawijira hält die ganze Weiß-Obsession für eine Form von Rassismus, die noch aus Kolonialzeiten stammt. Große Hoffnung, dass dies bald vorübergeht, hat er nicht. "Das ist ein Phänomen, das über mehrere Jahrhunderte entstanden ist. So leicht wird man das nicht los."


Die Pflegeserie "Snail White" ("Schneckenschleim"). Foto: Christoph Sator, dpa
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19. Juni 2018 09:26

Unterstützung von einer Prinzessin

Die deutsche Nationalelf mag mit ihrer 0:1-Niederlage im WM-Auftaktspiel gegen Mexiko Fans in aller Welt enttäuscht haben. Doch die thailändische Prinzessin Ubolratana hält Jogi Löws Jungs weiter die Treue. "Ich trug das Team-Shirt, aber sie haben noch nicht gewonnen. Es ist ok. Versucht es noch einmal", schreibt die 67-jährige ältere Schwester von König Maha Vajiralongkorn auf Instagram. Dort postete sie auch ein Foto von sich im schwarz-weißen Trikot.

Thailand hat sich noch nie für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Trotzdem ist Fußball in dem südostasiatischen Land sehr populär. Die Prinzessin erwähnt jedoch nicht, warum sie die Deutschen unterstützt, aber das Königshaus ist Deutschland eng verbunden.


Foto: Instagram/nichax/dpa
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19. Juni 2018 08:29

Himmlisches Hochbeet

So viel Aufmerksamkeit wurde wohl selten einer Tomate zuteil. Auf der Raumstation ISS sind schon Blumen und Salat gewachsen. Jetzt wollen Forscher Tomaten züchten - in einem Satelliten. Noch sind die Samen am Boden und haben kein Wasser gesehen. "Die befinden sich im Schlafmodus", erklärt Hartmut Müller vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, der unter anderem das Projekt leitet. Ein Forschungssatellit soll sie im Sommer ins All bringen. In 600 Kilometern Höhe wird das fliegende Gewächshaus um die Erde kreisen und dabei die Gravitation auf Mond und Mars simulieren.

Eineinhalb Jahre soll der Test mit den Tomatenpflanzen dauern.Danach werden die Forscher wissen, ob sie der Gemüseversorgung für eine Station auf Mond oder Mars einen kleinen Schritt näher gekommen sind.


Ein Forschungssatellit, der als fliegendes Gewächshaus um die Erde kreisen soll. Im Inneren sollen Tomaten zum Keimen gebracht werden. Foto: Carmen Jaspersen, dpa
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19. Juni 2018 07:28

Napoleons Hut bringt 350.000 Euro

Ein Zweispitz Napoleons ist bei einer Auktion in Frankreich für 350.000 Euro verkauft worden. Der Hut aus schwarzem Filz soll vom Schlachtfeld im belgischen Waterloo stammen, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Das Auktionshaus De Baecque et Associés in Lyon war zunächst nicht für eine Bestätigung erreichbar. Der Hut, eine typische Kopfbedeckung des französischen Kaisers (1769-1821), war vom Auktionshaus auf 30.000 bis 40.000 Euro geschätzt worden. Der Zweispitz soll einer von 19 identifizierten Hüten Napoleons sein.

2014 hatte ein südkoreanischer Sammler für einen anderen Napoleon-Hut bei einer Versteigerung in Frankreich fast 1,9 Millionen Euro ausgegeben. Dieser Zweispitz war laut Berichten in einem besseren Zustand und stammte aus der Sammlung des Fürstenpalastes von Monaco. 


Foto: De Baecque et Associés/dpa
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18. Juni 2018 17:30

Von wegen Anglerlatein

Darauf hatten sie es nicht abgesehen: Angler haben am Weserufer eine riesige Würgeschlange entdeckt. Ein Fachmann fing die Schlange nach der Meldung ein. Sie wurde zunächst im Zoo in Bad Pyrmont untergebracht.

Der dreieinhalb Meter lange Tigerpython könne Menschen durchaus gefährlich werden, teilte die Polizei Hameln-Pyrmont mit. Denn wenn ein Tigerpython sich bedroht fühlt, beißt er unter Umständen zu und kann ein Opfer dann zu Tode würgen. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Schlange aus einem Zirkus entkommen war, der vergangene Woche in der Ortschaft Emmerthal, etwa 250 Meter vom Fundort entfernt, Station gemacht hatte. Das Fehlen des Tieres hatte dort niemand bemerkt, weil es in einem Zirkuswagen in einer Art Höhle lebt und nicht täglich gefüttert wird.


Foto: Polizei Hameln/Pyrmont, dpa
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18. Juni 2018 08:21

Hokuspokus-Punktlandung

Mexikos selbst ernannter Oberster Hexenmeister hat mit seinem 1:0-Tipp für das WM-Auftaktspiel seiner Mannschaft gegen Deutschland recht behalten. Umnebelt von Rauch hatte Antonio Vázquez Alba diesen knappen Sieg der Mexikaner bei einer Zeremonie in Mexiko-Stadt vorausgesagt. Erfüllt sich die Prognose des Mannes mit dem grauen Rauschebart komplett, gewinnt Mexiko alle drei Vorrundenspiele. Die mexikanische Mannschaft werde allerdings nicht Weltmeister, kündigte er an. Im Viertelfinale wird nach seinen Angaben Schluss sein.

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17. Juni 2018 10:55

Für drei Millionen Euro umsonst gebaut

Nach rund 20 Jahren nutzlosen Daseins wird nahe der deutsch-schweizerischen Grenze ein 53 Meter hoher Kamin zurückgebaut. Der 1997 in Basel gebaute Abluftkamin sollte die schlechte Luft aus dem Horburgtunnel in Basel absaugen, wurde aber nie gebraucht. Das 3,5 Millionen Franken (drei Millionen Euro) teure Bauwerk werde in den kommenden Monaten wieder verschwinden, so das Kanton Basel-Stadt. Der Rückbau werde rund 700.000 Franken kosten. Ideen für eine alternative Nutzung, wie zum Beispiel eine Bar in luftiger Höhe, hatten sich als unrealistisch erwiesen.



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16. Juni 2018 20:52

Rasiertes V

Der Bart-Hype findet kein Ende, doch dieses Jahr soll die Behaarung im Gesicht angeblich in eine neue Form gebracht werden. "Wer richtig lässig aussehen will, rasiert sich ein V vom Kinn bis zu den Schläfen", schreibt das Männer-Stilmagazin "GQ" in seiner Juli-Ausgabe. Nach all den Zauselbärten der vergangenen Jahre sei der Dreitagebart zurück, er dürfe aber keinesfalls überkorrekt aussehen, als wäre er mit dem Lineal rasiert worden. Die V-Form sei der"der coolste Bart des Jahres"

Die Anweisung zur Neuinterpretation des Bartschattens lautet wie folgt: "Mit dem Trimmer die Fläche unterhalb der Mundwinkel frei rasieren. Nur der patch unter der Lippenmitte bleibt stehen. Der Effekt: Das Kinn wirkt breiter - und der Bartträger maskulin." 


Als einer der prominenten Träger des V-Barts gilt der französische Schauspieler Gaspard Ulliel. Foto: Jens Kalaene, dpa
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