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Im Blog Kuriose und lustige Meldungen aus aller Welt

Von dpa

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Symbolfoto: Colourbox.deSymbolfoto: Colourbox.de

Osnabrück. Jeden Tag erreichen unsere Redaktion viele kuriose Meldungen aus aller Welt. In diesem Blog fassen wir die lustigsten und spannendsten Geschichten für Sie zusammen.


KURIOS UND SKURRIL - DIE ETWAS ANDEREN MELDUNGEN

20. Februar 2019 06:57

Extra-Gebühr für XL-Särge

Ein größerer Sarg für ein dickeren Leichnam bedeutet höhere Bestattungskosten: Dieser Umstand soll sich auch auf der Rechnung niederschlagen, wenn es nach Behörden in Neuseeland geht. Hastings auf der Nordinsel erwägt eine Extra-Gebühr für die Einäscherung von Särgen in Übergröße, wie aus einem Verwaltungsbericht des Distrikts hervorgeht. Eine normale Verbrennung nehme rund zweieinhalb Stunden Zeit in Anspruch, sehr große Särge hingegen bräuchten bis zu fünfeinhalb Stunden im Ofen, erklärt das Krematorien-Komitee der Region Hawke's Bay in dem Bericht. 

Es sei notwendig, im Fall eines XL-Sargs eine Zusatzgebühr von 200 Neuseeländischen Dollar (121 Euro) zu erheben, um die Kosten für die Instandhaltung und den Betrieb der Einäscherungsanlagen zu decken. Laut dem Sender RNZ gilt in Hastings eine Grundgebühr von 600 Dollar für eine Einäscherung, die landesweit die mit Abstand meistgewählte Bestattungsform. Nach Angaben der Vorsitzenden der Friedhofs- und Krematorien-Vereinigung, Shelley Angus, seien die Neuseeländer fetter und größer als früher, der Betrieb größerer Einäscherungsanlagen sei teuer.  


Symbolbild: Sophia Kembowski, dpa/Archiv
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19. Februar 2019 19:28

Dino-Diebstahl endet im Kreisverkehr

Ein gestohlener Saurier aus dem Dinosaurier-Museum Altmühltal ist gut 40 Kilometer entfernt in einem Kreisverkehr wieder aufgetaucht. Eine Autofahrerin hatte die etwa zweieinhalb Meter lange Raubsaurier-Nachbildung auf einer Verkehrsinsel im bayerischen Abensberg entdeckt und die Polizei gerufen. Vom Dieb fehlt zunächst jede Spur. Das Urtier aus Kunstharz und Glasfaser sollte nach der Spurensicherung ins Museum in Denkendorf zurückgebracht werden, wie der Leiter der Inspektion, Maximilian Brunner, mitteilt. Mehrere Medien hatten zuerst darüber berichtet.

Der Dino sei erheblich beschädigt, so der wissenschaftliche Leiter des Museums, Frederik Spindler. Der Coelophysis - so der wissenschaftliche Name des 200 Millionen Jahre alten Tieres - habe Zehen und Schwanz eingebüßt. "Es kann sein, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt." Die Wiederherstellung werde schätzungsweise einen mittleren vierstelligen Betrag kosten. Der Saurier, der in der Kunstharzversion nur etwa 20 Kilo wiegt, hatte im Freilandareal des Museums auf einem Hügel gestanden und war auf einer Bodenplatte befestigt. Er sei gewaltsam herausgebrochen worden.


Foto: Polizei Beilngries/dpa
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19. Februar 2019 13:48

Sogar Trump ist begeistert 

US-Präsident Donald Trump zeigt sich auf Twitter von einer Ballkünstlerin in Afrika begeistert gezeigt. Ein von ihm mit der Einschätzung "fantastisch!" verbreitetes Handy-Video zeigt eine Frau, die einen Fußball geschickt mit dem Kopf, den Knien, ihrer Schulter und sogar mit dem Nacken jongliert. Die Frau, die Sandalen und einen Rock trägt, beeindruckt ihre Zuschauer, die angesichts ihres Ballgeschicks schnell johlen. Offenbar hatte die Frau mit ihnen eine Wette abgeschlossen, dass sie den Ball lange in der Luft halten könnte, ohne ihn fallen zu lassen.  Gegen Ende des Videos sagt sie den Zuschauern: "Ihr habt nicht genug Geld". 

Die Frau spricht Swahili, was nahelegt, dass das Video in Ostafrika aufgenommen wurde, zum Beispiel in Kenia oder Tansania. Der Clip war vor einigen Tagen von einem Geschäftsmann aus Washington auf Twitter verbreitet worden mit dem Kommentar "Talent gibt es überall gleichermaßen, Chancen nicht". Für Trump war das Ballgeschick der Frau vielleicht eine schöne Ablenkung. In Tweets vorher und nachher widmete er sich wieder dem vermeintlichen Fehlverhalten der US-Bundespolizei FBI.

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19. Februar 2019 13:15

"Frühlingserwachen"


Farbenfrohe Installation aus Wolle und Papier: Gehäkelte, bunte Blumen hat die Street Art-Künstlerin Mansha Friedrich auf dem Lichtenbergplatz in Hannover aufgestellt. "Ich glaube der Frühling ist gekommen, weil ich diese Installation gemacht habe und er sich animiert gefühlt hat, loszulegen", so die Künstlerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Mit ihrer Installation "Frühlingserwachen" will sie dem Grau der Winterzeit etwas Farbe entgegensetzen

Vier Monate hat Friedrich an den 250 Blumen gehäkelt. Zeitgleich bastelten freiwillige Helfer aller Altersgruppen 3000 Papierblätter, die an Ästen und Blumen kleben, um dem Platz ein frühlingshaftes Aussehen zu verleihen.


Inmitten der Blumen fühlt sich sogar die Taube wohl. Foto: Raphael Knipping, dpa

Die Street-Art-Künstlerin Mansha Friedrich. Foto: Raphael Knipping, dpa
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19. Februar 2019 12:11

Knappe Angelegenheit

An diesen Moment wird sich Eishockey-Kommentator Pierre McGuire noch sehr lange zurückerinnern. In der NHL-Partie Columbus Blue Jacket und Tampa Bay Lightning schilderte der 57-Jährige aus nächster Nähe dem TV-Publikum in gewohnter Manier das Geschehen auf dem Spielfeld. 

Plötzlich fliegt wie aus dem nichts der Puck nur um einige Zentimeter an seinem Kopf vorbei. McGuire kann von großem Glück reden - die Pucks erreichen bei Schlagschüssen Geschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde und haben so manch einen sogar schwer verletzt. In diesem Fall ging glücklicherweise alles gut. Der rasende Puck hämmerte lediglich gegen eine Kamera. "Wenn man hier unten sitzt, dann gehört so etwas dazu", so McGuire.

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19. Februar 2019 10:46

Als Tourist ins All

In den nächsten zwei Jahren sollen wieder Weltraum-Touristen zur Internationalen Raumstation ISSfliegen. Zwei Plätze für den Ausflug ins All seien zu vergeben, so die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos. Der Flug sei bis Ende 2021 geplant. Ein genaues Datum wurde nicht genannt.
Einen entsprechenden Vertrag unterschrieben Roskosmos und das auf Weltraumtourismus spezialisierte US-Unternehmen Space Adventures. Wie die Firma mitteilt, hat sie bisher acht Privatflüge ins All organisiert.
Derartige Reisen zur ISS gibt es seit 2001. Sie sind jedoch extrem teuer. Als erster Tourist flog Dennis Tito für rund 20 Millionen Dollar (15 Millionen Euro) zur Raumstation. 

Der Chef des privaten Raumfahrtunternehmens Virgin Galactic, Richard Branson, hat US-Medien zufolge angekündigt, im Sommer im eigenen Raumschiff ins Weltall starten zu wollen. Flüge ins All bieten auch andere private Raumfahrtunternehmen an. Das Unternehmen SpaceX will mit Touristen gar den Mond ansteuern.


Die Internationale Raumstation ISS. Foto: Nasa_Photo/dpa/Archiv
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19. Februar 2019 09:57

Der Vorsprung schmilzt

Wie heißt es so schön in einem Sprichwort: "Schadenfreude ist die schönste Freude." Schon wieder kein Sieg für Borussia Dortmund. Der BVB ist mit dem fünften sieglosen Pflichtspiel - 0:0 beim 1. FC Nürnberg - in der Bundesliga nacheinander noch tiefer in die Krise gerutscht und hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Verfolger FC Bayern München. Aus ihrer Freude über den Patzer der Dortmunder machen die Münchner keinen Hehl. "Ein Stücken näher", schreibt der FCB voller Freude auf Twitter - und postet dazu noch ein Bild mit dem aktuellen Tabellenstand.

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19. Februar 2019 09:20

Sechserflut im Lotto

Weil die Gewinnerzahlen von "6 aus 49" diesmal alle auch im Kalender vorkommen, haben viele Tipper erfolgreich einen Geburtstag angekreuzt. Die Folge war eine ziemlich miese Quote.
 Gleich 14 Tipper freuten sich über einen Sechser im Lotto, dürften aber bei einem Einzelgewinn von "nur" 109.123 Euro ziemlich ernüchtert sein.

Nur ein Riesen-Glückspilz aus dem sächsischen Dresden wählte auch noch die Superzahl richtig und knackte so den Jackpot mit 7,1 Millionen Euro, wie die bundesweit federführende Lottogesellschaft Rheinland-Pfalz in Koblenz mitteilt. Lottosprecher Clemens Buch erklärt die sehr seltene Sechserflut mit den niedrigen Gewinnerzahlen 6, 9, 10, 11, 18 und 22 - alle waren also kleiner als 31: "Da viele Lottospieler mindestens ein Kästchen mit Geburtsdaten ihrer Angehörigen spielen, ist die Trefferquote diesmal besonders hoch."


Foto: Inga Kjer, dpa/Archiv
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19. Februar 2019 08:24

Endstation Hauswand

Nach einer turbulenten Spritztour mit einem gestohlenen Auto ist ein betrunkener 24-Jähriger in Ludwigsburg in Baden-Württemberg zu Fuß geflohen - allerdings nicht, ohne seine Tat selbst telefonisch der Polizei zu melden. Zur Fahndung des Flüchtigen mussten die Beamten trotzdem einen Hubschrauber einsetzen, wie das zuständige Präsidium mitteilt. Aufgegriffen wurde der Abenteurer schließlich bei sich zuhause.

Zuvor hatte der junge Mann ohne Führerschein das Auto gestohlen und war damit von dannen gedüst. Dann verlordie Kontrolle: Er fuhr geradeaus über einen Kreisverkehr, streifte ein parkendes Auto und einen Baum, bis das Auto an einer Hauswand zum Stehen kam. Dabei verletzte sich der Fahrer leicht - und rannte davon. Die Nacht musste der Mann zum Ausnüchtern auf dem Polizeirevier verbringen.


Foto: DSMG/Dettenmeyer/dpa
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19. Februar 2019 06:40

Stangen-Akrobatik

Einfach nur verrückt! Höhenangst scheint die russische Tänzerin Marina Korschenewskaja nicht zu kennen. Das beweist sie in einem auf Instagram veröffentlichten Video. In dem Clip ist zu sehen, wie sie in luftiger Höhe  - an einer Stange auf dem Dach eines 16-stöckigen Hauses - in der russischen Stadt Woronesch akrobatische Übungen zeigt. Die 27 Jahre alte Artistin und Pole-Tänzerin ist bekannt für ihre waghalsigen TanznummernSo tanzte sie unter anderem auf einer auf dem Fluss Don treibenden Eisscholle.

Instagram | mari_che_dancer
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18. Februar 2019 20:24

Promo-Aktion mit Fake-Pass

Zahlreiche Internetnutzer, darunter auch Prominente, haben im Netz Bilder von einem virtuellen Europäischen Pass gepostet. Unter anderem Moderator Jan Böhmermann, Autorin Sophie Passmann und Musiker Dendemann veröffentlichen solch einen gefakten Ausweis mit persönlichem Foto in den sozialen Netzwerken. Die Aktion geht auf die österreichische Band Bilderbuch zurück, auf deren Homepage man das Dokument mit eigenem Foto und Daten zusammenstellen kann. Neben der politischen Botschaft geht es dabei aber auch um Werbung für das neue Album der Band, das an diesem Freitag erscheint.

Auf dem Album ist auch der pro-europäische Song "Europa 22" zu hören. In knapp drei Monaten steht die Europawahl an. Bilderbuch-Sänger Maurice Ernst erklärte bereits Anfang Februar - vor Bekanntwerden der Aktion - der Deutschen Presse-Agentur: "Ich bin schon ein verdammt stolzer Europäer. Es nervt mich, dass viele Europa nicht genügend wertschätzen". 



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18. Februar 2019 18:33

Erstmals ohne Bikini

Das gab es noch nie! Für die Wahl zur "Miss Germany 2019" laufen sich 16 Finalistinnen warm. Erstmals muss dieses Jahr niemand Bademode tragen. Die Teilnehmerinnen gehen erstmals ausschließlich im Abendkleid sowie in Freizeitmode auf den Laufsteg, so Organisator Max Klemmer. Die Wahl ist am kommenden Samstag (23. Februar) im Europa-Park in Rust. 

Die "Miss Germany"-Anwärterinnen sind im Alter von 19 Jahren bis 28 Jahren. Jede Teilnehmerin vertritt ein Bundesland. "Miss Germany" ist den Veranstaltern zufolge der älteste Schönheitswettbewerb in Deutschland, es gibt ihn seit 1927. Gewählt wird die Schönheitskönigin für ein Jahr. Übrigens, unter den Juroren ist auch wieder der der frühere CDU-Bundespolitiker Wolfgang Bosbach mit von der Partie. 


Foto: Patrick Seeger, dpa
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18. Februar 2019 13:54

Basketballer spielt Superman

Für ihn ist kein Hindernis zu hoch: das stellte Hamidou Diallo beim Allstar-Wochenende der nordamerikanischen Basketball-Liga (NBA) eindrucksvoll unter Beweis . Beim Dunking-Contest schnappte sich der 20-Jährige den 2,16 Meter großen Ex-Profi Shaquille O’Neal, bat ihn sich vor den Korb zu stellen und setzte, über die NBA-Ikone hinweg, zu einem sehenswürdigen Sprung an. Der Lohn: die höchste Punktewertung und der Siegerpokal. Der Spieler von Oklahoma City Thunder überzeugte nicht nur mit seiner enormen Sprungkraft, er inszenierte seinen Auftritt auch wie einer der ganz Großen der Filmwelt. Unter seinem Trikot trug er ein Superman-Shirt.



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18. Februar 2019 13:06

Sträfling knackt Auto und wird zum Helden

Krimineller Held: dieser etwas ungewöhnliche Titel passt zu einem Vorfall, der sich im US-Bundesstaat Florida abspielte. Ein Häftling hat dort seine speziellen "Fachkenntnisse" genutzt, um ein Baby aus einem abgeschlossenen Auto zu retten. Was war passiert? Eine Gruppe von Häftlingen sollte unter Aufsicht eigentlich nur Straßenreparaturen durchführen. Doch plötzlich bekommen die Männer einen Hilferuf. Ein Elternpaar hatte doch tatsächlich seine einjährige Tochter auf dem Rücksitz vergessen und versehentlich eingeschlossen.

Das Dilemma: der Schlüssel lag auf dem Vordersitz. Und nun? Zum Glück war ein Häftling vor Ort, sich als Retter in der Not entpuppte. Innerhalb weniger Sekunden öffnete der den  SUV mit einem verbogenen Kleiderhaken. Der Vater des Mädchens konnte sein Glück im Gespräch mit dem TV-Sender CNN kaum fassen:  "Gott sei für alle Kriminellen dieser Welt gedankt, ich respektiere Euch alle."



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18. Februar 2019 12:10

Köchin hofft auf Trump-Kim-Besuch

In Vietnams Hauptstadt Hanoi hofft die Besitzerin einer Suppenküche, Huong Lien, beim bevorstehenden Gipfel zwischen den USA und Nordkorea auf ganz hohen Besuch. Die Köchin hegt die Erwartung, dass nach dem früheren US-Präsidenten Barack Obama im Jahr 2016 jetzt auch dessen Nachfolger Donald Trump vorbeikommt - möglicherweise sogar mit Gipfel-Gegenüber Kim Jong Un. "Ich verstehe nicht viel von Politik", so die 60-Jährige. "Aber wenn diese beiden mächtigen Männer bei mir vorbeischauten, wäre ich sehr glücklich."

Im Mai 2016 hatte Huong Lien in ihrem Restaurant namens "Bun Cha Huong Lien" Obama zu Gast, der aus Staatsbesuch war. Der US-Präsident traf sich dort mit dem inzwischen verstorbenen Fernsehkoch Anthony Bourdain. Die beiden aßen die typische Suppe Bun Cha und tranken dazu ein Bier aus der Flasche. Seither gehört das Restaurant in Hanoi zu den wichtigsten Anlaufstellen von Touristen.
Der Tisch der beiden ist inzwischen eine Art Schrein: Er steht - einschließlich des Geschirrs und des Bestecks - hinter Plexiglas.


Foto: Bac Pham, dpa
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18. Februar 2019 11:39

Nashorn mit Bauchschmerzen

Tierischer Einsatz bei der Münchner Feuerwehr: Mehrere Feuerwehrleute haben bei der Untersuchung eines kranken Nashorns assistiert. Der schwergewichtige Patient - der 45-jährige Nashornbulle Tsavo - gehört zum Zirkus Krone, der in München sein Winterquartier hat. Tsavo leidet nach Aussage eines Zirkussprechers seit Wochen an Verdauungsproblemen

Da das zwei Tonnen schwere Tier nur in Vollnarkose und aufrechter Position untersucht werden kann, holte sich der Zirkus die Feuerwehr zur Unterstützung. Die Einsatzkräfte rückten mit Lufthebekissen und Gurten an, teilt die Berufsfeuerwehr mit. Auch bei der Kontrolle der Zähne halfen die Feuerwehrmänner tatkräftig mit und hielten unter anderem das Maul offen. Woran Tsavo, der in den vergangenen Monaten bereits 300 Kilo abgenommen hat, leidet, soll laut Zirkussprecher eine Probe im Labor klären. Das Ergebnis stehe noch aus, die Untersuchung habe er gut überstanden.


Nashornbulle Tsavo. Foto: Sina Schuldt, dpa
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18. Februar 2019 09:53

Fußball-"Streikbrecher" verlieren 0:20

Weil seine Profi-Spieler seit Wochen im Streik sind, ist der italienische Fußball-Drittligist Pro Piacenza zu seinem Punktspiel beim AC Cuneo mit nur sieben Teenies angetreten - und kassierte eine Rekord-Niederlage. Das Verlegenheits-Team der Norditaliener, bestehend aus Spielern zwischen 16 und 19 Jahren,  verlor 0:20 (0:16). Das sorgte beim italienischen Fußball-Verband für Ärger. "Was in Cuneo mit Pro Piacenza geschehen ist, ist eine Beleidigung des Sports und seiner Grundprinzipien", sagte Präsident Gabriele Gravina. "Unsere Verantwortung ist es, die Fans zu schützen und die Glaubwürdigkeit unserer Meisterschaften.

Pro Piacenza steckt seit langem in finanziellen Schwierigkeiten. Die Spieler erhalten keine Gehaltszahlungen mehr. Bereits drei Spiele waren wegen des Streiks der Mannschaft abgesagt worden. Eine vierte Absage hätte zum Ausschluss des Clubs aus der Serie C geführt. Mit sieben Spielern wurde in Cueno die Mindestzahl an Akteuren einer Mannschaft erfüllt. Der Kapitän der Teenie-Truppe, Nicola Cirigliano, wurde zudem als Trainer aufgeführt.



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18. Februar 2019 07:03

Zensur wegen nackter Knie?

Weil Bibiana Steinhaus das Bundesliga-Gastspiel des FC Bayern München beim FC Augsburg geleitet hat, soll die Übertragung des Spiels im iranischen Staatsfernsehen IRIB abgesagt worden sein. Das berichteten diverse iranische Medien und veröffentlichten auch Bilder der deutschen Schiedsrichterin. Wegen der strengen islamischen Vorschriften werden im iranischen Fernsehen keine Bilder von freizügig gekleideten Frauen – wie etwa in kurzen Sporthosen – gezeigt. In Spielfilmen werden solche Szenen zensiert. Da aber Steinhaus ständig im Bild gewesen und so eine Zensierung kaum möglich gewesen wäre, sei die Übertragung einfach gestrichen worden, hieß es.

Das iranische Fernsehen durfte wegen der strikten Regeln in der Vergangenheit schon mehrmals die Auslosungen oder Eröffnungszeremonien wichtiger Fußball-Turniere nicht komplett übertragen. Die iranischen Fans reagieren immer verärgert über die Maßnahmen, doch der einflussreiche Klerus hält an seinen islamischen Kriterien weiterhin fest.


Bibiana Steinhaus im Spiel Augsburg vs. München. Foto: Stefan Puchner, dpa
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17. Februar 2019 18:42

Kohlekraftwerk gesprengt

Ein monumentales Stück Industriegeschichte ist an der Dortmunder Stadtgrenze in Schutt und Asche gelegt worden. Kesselhaus, Kühlturm und Schornstein des stillgelegten Steinkohlekraftwerks Knepper wurden geradezu lehrbuchmäßig gesprengt. "Alles wie geplant und ohne Komplikationen", sagte eine Sprecherin der Abbruchfirma. Geradezu begeistert äußerte sich ein Berater der Firma im Westdeutschen Rundfunk, der das Spektakel live im Fernsehen übertrug. "Eine schönere Choreographie kann man für eine Bauwerkssprengung nicht erzeugen", schwärmte der erfahrene Sprengmeister. "Das ist wirklich Ballett!"

In der Tat fiel unter anerkennenden Rufen der Anwohner der fast 130 Meter hohe, runde Kühlturm in einer eleganten Drehung zu Boden. Nur Sekunden später folgte der Schornstein, der mit seinen 210 Metern sogar den Kölner Dom um gut 50 Meter überragt. Eine halbe Stunde zuvor war - ebenfalls bilderbuchmäßig - das Kesselhaus gesprengt worden. Wasserkanonen bekämpften die mächtigen, dunklen Staubwolken. Insgesamt waren mehr als 200 Kilo Sprengstoff im Einsatz. Übrig bleiben rund 28.000 Tonnen Stahlschrott und Bauschutt. Steine und Beton sollen in den kommenden Monaten mit Spezialgerät zerkleinert, auf der Fläche verteilt und die verwertbaren Stahlmaterialien abtransportiert werden.


Der Kühlturm wird gesprengt. Foto: Marcel Kusch, dpa

Kurz danach fällt der Schornstein. Foto: Marcel Kusch, dpa
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17. Februar 2019 17:34

Edel-Sportwagen - aber kein Geld fürs Tanken

Rund 250.000 Euro ist sein italienischer Sportwagen wert - eine Tankrechnung über 130 Euro wollte der 65-jährige Ferrari-Fahrer in Bayern aber nicht bezahlen. Er tankte er an einer Rastanlage nahe Berg in Oberfranken auf und brauste davon, wie die Polizei mitteilte. Die alarmierten Beamten positionierten sich mit mehreren Streifen entlang der Autobahn 9 und hielten Ausschau nach dem "sündhaft teuren Fahrzeug". Nahe Bayreuth zogen Polizisten den 65-Jährigen dann aus dem Verkehr. Bei der Kontrolle stellte sich nach Angaben der Ermittler heraus, dass der rote Sportwagen nicht versichert war und gegen den Fahrer Haftbefehl bestand.

Den Mann aus Winnenden in Baden-Württemberg nahmen die Polizisten mit auf die Wache - gesucht wurde er, weil er die Strafe für eine nicht gezahlte Ordnungswidrigkeit in Höhe von zehn Euro nicht bezahlt hatte. Auf dem Revier stellte sich heraus, dass der Ferrari-Fahrer die zehn Euro nicht bezahlen konnte. Der 65-Jährige rief eine Bekannte in Niedersachsen an, die auf einer Polizeiwache in Rinteln den Betrag beglich. Der Sportwagen wurde abgeschleppt. Der Mann muss sich nun wegen Betrugs und Fahrens ohne Versicherungsschutz verantworten.


Symbolfoto: Matthias Balk, dpa
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17. Februar 2019 15:03

Schnell weg, der Bob kommt
 
Heikle Szene beim Viererbob-Weltcup im US-amerikanischen Lake Placid: Mit einem Sprung über die Bande ist ein Eiskanal-Arbeiter nur knapp einem Zusammenstoß mit einem gut 122 Stundenkilometer schnellen Bob entkommen. Der Mann war dem Piloten Rudy Rinaldi im Finallauf vom Ziel aus bahnaufwärts zu Hilfe geeilt, nachdem der Monegasse  gestürzt war. Doch der auf der Seite rutschende, mit Crew maximal 630 Kilogramm schwere Schlitten richtete sich wenige Kurven später allein wieder auf und nahm Geschwindigkeit auf.


Rudy Rinaldi, Boris Vain, Thibault Demarthon und Mendonnaca Steven Borges aus Monaco. Foto: Hans Pennink, AP/dpa
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17. Februar 2019 14:14

Das Eisbärenbaby in Berlin schielt
 
Der Baby-Eisbär im Berliner Tierpark hat einen Silberblick. "Die Muskeln müssen sich noch entwickeln", sagte Bärenkurator Florian Sicks der dpa. Ähnliches komme auch bei Kleinkindern und Hundewelpen vor. "Die Augen sind erst seit anderthalb Monaten offen."

(Foto: Steffen Freiling, Berliner Tierpark/dpa)
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17. Februar 2019 13:25

Total fixiert
 
Weil er nicht auf Klingeln und Klopfen an seiner Wohnungstür reagierte, hat ein Mann in Sachsen-Anhalt einen Großeinsatz ausgelöst. Nachbarn in dem Ort Kalbe riefen die Polizei, weil sie sich Sorgen um den Gesundheitszustand des Mittfünfzigers machten. Die Nachbarn hatten den Mann seit Tagen nicht gesehen und hörten nur den lauten Fernseher in seiner Wohnung.
 
Feuerwehrleute setzten eine Drehleiter ein, um durch das Küchenfenster in die Wohnung zu gelangen. Der Bewohner habe so gebannt das Fernsehprogramm verfolgt, dass er alles Klingeln und Klopfen von Nachbarn und Rettungskräften überhörte. Die Beamten legten dem Mann nahe, "seine Fernseh-Gewohnheiten im Sinne einer friedlichen und sorgenfreien Nachbarschaft zu überdenken". 


Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa
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17. Februar 2019 08:16

Versunken - und wiedergefunden

In Südhessen ist ein Pferd in einem Tümpel versunken - und hat so die Polizei zu einem Waffenversteck geführt. "Die Waffen stammen aus einem Einbruch aus diesem Jahr", so ein Polizeisprecher. Die Beamten hätten in dem Tümpel bei Eppertshausen insgesamt "drei Langwaffen samt Munition" gefunden.
 
Die Besitzerin des Pferdes hatte die Feuerwehr alarmiert, weil das Tier in dem Tümpel versunken war und sich nicht mehr befreien konnte. Beim Bergen des Tieres fanden die Rettungskräfte eine Waffe im Matsch. Daraufhin untersuchte die Polizei das Gelände und fand weitere Waffen und Munition. "Der Zufall macht's", sagt ein Polizeisprecher. Das Pferd konnte nach anderthalb Stunden befreit werden. Es blieb unverletzt.


Foto: Skander Essadi, Keutz-TVNews/dpa
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16. Februar 2019 18:39

Schlumpf-Rekord

Diesmal waren genügend "Schlümpfe" da: Drei Jahre nach einem gescheiterten Rekordversuch haben sich stolze 2762 blau geschminkte Menschen mit weißer Mütze in Lauchringen am Hochrhein getroffen. Nach Angaben der Organisatoren wurde damit ein Schlumpf-Weltrekord aufgestellt. Der bisherige Rekord lag den Angaben zufolge bei 2510 Teilnehmern und wurde 2009 von Studenten in Wales aufgestellt. Diese Zahl sei nun erstmals übertroffen worden, bestätigt das Rekord-Institut für Deutschland.

Bei dem Rekordversuch galten strenge Regeln: Zugelassen wurden nur Teilnehmer, die original als Schlumpf verkleidet waren und die zum Gruppenfoto kamen. Alle Körperteile mussten blau geschminkt oder mit dem passenden Kostüm abgedeckt sein, zudem brauchte es zwingend eine Schlumpf-Mütze. Es habe sich um eine spaßige Aktion gehandelt, sagte der Sprecher. Der Erlös gehe, wie bereits 2016, an soziale Zwecke in der Region.


2762 Schlümpfe kamen in Lauchringen zusammen. Foto: Uli Deck, dpa

Strenge Regel: überall blau und unbedingt mit Schlumpf-Mütze. Foto: Uli Deck, dpa

"Schlumpfhausen" am Hochrhein. Foto: Uli Deck, dpa
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16. Februar 2019 13:59

Rauf und runter durchs Treppenhaus
 
Knapp 20 Extremsportler haben in einem 13-stöckigen Haus in Hannover alles gegeben, um den Weltrekord im Treppenhaus-Marathon einzustellen. "Es läuft gut", sagte Organisator Horst Liebetruth. Start war am um 8.00 Uhr früh.
 
Die Sorge um die Gesundheit der Allgemeinbevölkerung sei der Hintergrund der schweißtreibenden Veranstaltung, erklärte Liebetruth. Die Sportler zeigten, wie man sich sicher auf Treppen bewege. Jedes Jahr gebe es Tausende von tödlichen Treppenstürzen. "Hier wird der ärztliche Rat umgesetzt: Besser Treppensteigen als den Aufzug nutzen."


Foto: Peter Steffen, dpa
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16. Februar 2019 10:11

Wildschweinjagd mit Pfeil und Bogen
 
Stahnsdorf könnte Geschichte schreiben: 60 bis 70 Wildschweine werden jährlich in der Gemeinde vor den Toren Berlins gesichtet. Jäger lehnen die Jagd mit dem Gewehr in dem dichtbewohnten Ort als zu gefährlich ab: Querschläger könnten Unbeteiligte gefährden. Sicherer erscheinen einigen Waidmännern Pfeil und Bogen.

Der Ort hat eine Ausnahmegenehmigung gegen das seit 1976 geltende Jagdverbot mit Bogen gestellt. Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium als oberste Jagdbehörde prüft den Antrag bereits. Bogenjagd auf Wildtiere ist nach Angaben des Deutschen Bogenjagdverbandes in 17 europäischen Ländern als zusätzliche waidgerechte Jagdart akzeptiert. Der Deutsche Jagdverband hält hingegen an dem seit gut 40 Jahren geltenden Verbot fest.


Pfeilspitze für die Bogenjagd. Foto: Gemeinde Stahnsdorf/dpa
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15. Februar 2019 20:21

Makabre Stellenausschreibung

Es ist kaum zu glauben: In Sri Lanka werden per Zeitungsannonce Henker gesucht. Der Präsident des südasiatischen Inselstaates, Maithripala Sirisena, hatte kürzlich angekündigt, dass erstmals seit 1976 in den kommenden Monaten wieder die Todesstrafe in Sri Lanka vollstreckt werde. In der Staatszeitung Daily News erschien nun eine Anzeige, wonach die Strafvollzugsbehörde männliche Bürger Sri Lankas im Alter zwischen 18 und 45 Jahren mit "ausgezeichnetem moralischem Charakter" sowie "sehr gutem Verstand und mentaler Stärke" als Henker sucht. Das Gehalt soll bei umgerechnet rund 180 Euro pro Monat liegen.

Die Todesstrafe wird in Sri Lanka für Mord, Vergewaltigung und Drogendelikte weiterhin verhängt, die letzte Hinrichtung liegt aber schon 43 Jahre zurück. Bis dahin waren zum Tode Verurteilte gehängt worden. Sirisena warnte zuletzt von einer Gefahr durch Drogenkriminalität und lobte den brutalen Anti-Drogen-Kampf des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte als "Beispiel für die ganze Welt und für mich persönlich". Seit Dutertes Amtsantritt Mitte 2016 sind auf den Philippinen nach offiziellen Angaben mehr als 5000 mutmaßliche Drogendealer und -konsumenten wegen Widerstands gegen ihre Festnahmen getötet worden. Menschenrechtler sprechen von einer mehr als doppelt so hohen Zahl sowie gefälschten Beweisen gegen die Opfer.


Symbolfoto: Arno Burgi, dpa
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15. Februar 2019 18:37

Die Welt anders sehen mit Judo

Kremlchef Wladimir Putin macht gerne Sport: Nach Darstellung der Nachrichtenagentur Tass helfe ihm Bewegung, seine Stimmung zu verbessern und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ganz ohne Wehwehchen kommt aber auch der Staatschef nicht davon: Bei einem Judotraining in Sotschi verletzte er sich den Ringfinger an der rechten Hand leicht. Der Präsident fühle sich aber wunderbar und plane nach einem Treffen mit seinem weißrussischen Kollegen Alexander Lukaschenko, Hockey zu spielen. Das sagt Putins Sprecher Dmitri Peskow dem Radiosender Echo Moskwy zufolge. Russische Medien hatten zuvor berichtet, mit einem Pflaster sei die Sache erledigt gewesen. 

Putin, Träger des schwarzen Gürtels, hatte zuvor mit seinen Kollegen aus der Türkei und dem Iran einen Gipfelin Sotschi zur Lösung des Syrienkonflikts abgehalten. Greifbare Ergebnisse gab es nicht.


Foto: Mikhail Metzel, TASS/dpa

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15. Februar 2019 14:31

Merkel schreddert sich im Kölner Karneval

Angela Merkel, Donald Trump und Annegret Kramp-Karrenbauer gehören zu den Pappkameraden, die dieses Jahr im Kölner Rosenmontagszug mitrollen. Kanzlerin Merkel schreddert sich wie ein Bild des Künstlers Banksy selbst - "nichts bleibt, wie es war", steht dabei. Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer steht auf dem Siegertreppchen und öffnet eine Flasche "Merkel Brut", während den unterlegenen Kandidaten Friedrich Merz und Jens Spahn nicht wirklich zum Feiern zumute ist.

Der Dampfer SPD läuft derweil Gefahr, am Eisberg "Groko" zu zerschellen. Fisch Nemo leidet unter Plastikmüll, Vater Rhein unter Wasserknappheit und die Tiere im Hambacher Forst unter dem politischen Hickhack.


Alexander Dieper, Zugleiter des Rosenmontagsumzugs, zeigt zwei Entwürfe des Kölner Karikatruristen Rollo für die Motivwagen im Rosenmontagsumzug. Foto: Oliver Berg, dpa
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15. Februar 2019 13:27

Schuld ist ein App-Update

Vor Ankündigungen wichtiger neuer technischer Produkte von Apple & Co geistern oft wochenlang angebliche oder tatsächliche Fotos durchs Netz. Der jüngste Leak zu neuen Wearables des Elektronikriesen Samsung hat aber eine andere Qualität: Der Smartphone-Marktführer gibt sie selbst durch eine vorzeitige Aktualisierung einer App preis. So wurden Bilder einer neuen Computer-Uhr mit dem Namen Galaxy WatchActive sowie des Sport-Bands Galaxy Fit genauso öffentlich wie die Ohrhörer Galaxy Buds. Vorstellen will das südkoreanische Unternehmen seine Neuheiten auf einer Keynote in San Francisco erst am 20. Februar.



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15. Februar 2019 12:33

Böser alter Mann

Ein Rentner mit einem Rollator hat in Siegburg bei Köln binnen mehrerer Monate rund 80 Autos zerkratzt - aus Ärger über vollgeparkte Straßen und Gehwege. Der 79-Jährige habe seit vergangenem Sommer sein Unwesen getrieben und mit einem Schlüssel Spuren im Lack hinterlassen, berichtet die Polizei.

Schließlich sei er auf frischer Tat beobachtet und festgenommen worden. Nach anfänglichem Zögern habe er sämtliche Taten gestanden. Er habe sich über die Parksituation geärgert. Die Polizei schätzt den Schaden auf 40.000 Euro. Der Rentner muss mit einem Strafverfahren und Forderungen der Betroffenen rechnen.


Symbolbild: Jens Büttner, dpa/Archiv
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15. Februar 2019 12:21

"Naturmedizin" aus Afrika

Ein Päckchen aus Ghana mit einer unbekannten Substanz hat im nordrhein-wesfälischen Moers für Aufregung gesorgt. Das Paket war an ein Krankenhaus adressiert, der zusätzlich genannte Adressat dort aber nicht bekannt, so eine Polizeisprecherin. Die Sendung mit einer Flüssigkeit kam den Mitarbeitern suspekt vor. Sie gaben sie bei der nahe gelegenen Polizeiwache ab. Dort beäugten die Beamten das Paket misstrauisch. Sie entschlossen sich, einen Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts zu bemühen.

Der Fachmann gab Entwarnung und auch auch der Adressat konnte ermittelt werden: Ein Mitarbeiter der Klinikküche hatte sich seine Internet-Bestellung an den Arbeitsplatz schicken lassen, weil daheim in Duisburg wegen seines Online-Shoppings bereits der Haussegen schief hing. Dabei konnte er auch für Aufklärung sorgen: Bei der öligen Substanz handele es sich um "Naturmedizin".


Symbolbild: Ina Fassbender, dpa/Archiv
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15. Februar 2019 11:15

Starkoch bekommt Anregungen von Fans auf Instagram

Yotam Ottolenghi lässt sich ab und zu Tipps von Fans auf Instagram geben. "Ich bekomme ständig Anregungen", sagt der israelisch-britische Kochbuchautor. Zum sechsten Geburtstag seines Sohnes habe er eine Torte gebacken - mit Legosteinen aus Zuckermasse. "Ich hatte damit zu kämpfen, die Legosteine aus dem Fondant zu formen." Der Kuchen sei zwar ganz gut geworden, aber die Zuckerklötze hätten nicht wirklich gut ihre Form behalten. "Da schrieb jemand auf Instagram: Du solltest die Form einfach ins Tiefkühlfach legen." Nun wisse er fürs nächste Mal Bescheid.

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15. Februar 2019 10:27

Der "Black Panther" lebt

Ein seltener schwarzer Leopard ist in Kenia gefilmt und fotografiert worden - Wissenschaftlern zufolge das erste Mal seit rund 100 Jahren. Nachdem das Tier in Laikipia im Zentrum Kenias gesichtet wurde, stellten die Wissenschaftler um Nicholas Pilfold vom Institute for Conservation Research am San Diego Zoo acht Kameras in dem Gebiet auf. So konnten sie das Weibchen demnach fünf Mal filmen.

Die Aufnahmen und ein weiteres Foto aus 2007 seien die ersten "in fast 100 Jahren, die die Existenz eines schwarzen Leoparden in Afrika bestätigen, und die ersten in Kenia." Neben den Aufnahmen der Wissenschaftler konnte ungefähr zeitgleich auch der Fotograf Will Burrard-Lucas Fotos eines schwarzen Leoparden in Laikipia schießen. Der Begriff "schwarzer Panther" wird für jegliche schwarze Großkatzen verwendet, etwa Leoparden oder Jaguare. Schwarze Leoparden werden in Afrika nur selten gesichtet. Sie sind normale Leoparden mit einer Genmutation, die dazu führt, dass deutlich mehr schwarze Pigmente produziert werden.

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15. Februar 2019 08:57

Ehrlicher Finder

Eine Tasche mit mehr als 25.000 Euro Bargeld ist bei Renovierungsarbeiten in einer leer stehenden Wohnung gefunden worden. Ein Firmenchef brachte das Geld zu einer Polizeiwache. "Nun müssen Ermittlungen zeigen, wer der rechtmäßige Eigentümer des gefundenen Geldes ist", teilt die Polizei des nordrhein-westfälischen Ennepe-Ruhr-Kreises mit. Dem ehrlichen Finder steht ein Finderlohn zu.


Foto: Jens Büttner, dpa
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15. Februar 2019 07:52

Eine Rose bis zur Taille

US-Sängerin Lada Gaga hat sich als Tribut für das berühmte Edith-Piaf-Lied "La vie en rose" ein großen Tattoo stechen lassen. "Mein Rückenmark ist nun eine Rose", schreibt der Pop-Star zu einem Foto ihres nackten Rückens mit einer grazilen Tätowierung. Eine Rosenblüte ziert ihren Nacken, der lange Stengel mit den Worten "La vie en rose" reicht bis zu ihrer Taille.

Der Song spielt eine wichtige Rolle in ihrem Film "A Star is Born", als ihre Figur Ally in einer Bar das Lied vorträgt und damit die Aufmerksamkeit eines Country-Stars (Bradley Cooper) weckt. Zudem ließ sich die Sängerin je zwei Musiknoten G und A passend zu ihrem Künstlernamen auf den Arm ritzen. Auch ihr Manager Bobby Campbell bekam die gleichen vier Noten von Tattoo-Künstler Daniel Winter eintätowiert.

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15. Februar 2019 07:24

Gottesdienst im Reisebus

Nach mehreren Gottesdiensten in Wohnzimmern will ein Bayreuther Pfarrer nun eine Andacht in einem Reisebus halten. Geplant sei eine einstündige Fahrt durch Bayreuth mit einem Bus, in dem bis zu 45 Menschen Platz hätten, so Hannes Schott. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest. Der evangelische Pfarrer, der auch als Kabarettist aktiv ist, hatte in der Adventszeit und nun für den Valentinstag Wohnzimmergottesdienste verlost, um den Glauben zu den Menschen zu bringen.

Die Andachten im Advent hielt Schott mal mit Dialekt, mal in Anzug statt Talar. "Wenn mich eine Schwimmgruppe einlädt, würde ich den Gottesdienst auch in Badehose halten", erklärt er. Schott betont, es sei ganz normal, dass Pfarrer Menschen zu Hause besuchen. Man müsse das Ganze aber modern aufziehen, um Aufmerksamkeit zu erregen.
 Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern begrüßt Schotts Initiative. "Wir müssen den Mut haben, neue Formen des Gottesdienstes auszuprobieren", sagt ihr Sprecher Johannes Minkus. 


Symbolbild: an Woitas, dpa/Archiv
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14. Februar 2019 15:22

Neuer Golf-Simulator im Weißen Haus

Der passionierte Golfspieler Donald Trump hat sich im Weißen Haus einem Bericht der "Washington Post" zufolge einen neuen Golf-Simulator installieren lassen. Die Kosten von 50.000 Dollar habe der Präsident aus eigener Tasche übernommen.Die Anlage ersetze einen Simulator, den bereits Trumps Vorgänger Barack Obama habe einbauen lassen. Mit Hilfe des neuen Simulators könne Trump virtuell auf Golfplätzen in aller Welt spielen. Bei Anlagen dieser Art schlägt der Spieler den Golfball in Richtung einer großen Leinwand, auf der Bilder des jeweiligen Golfplatzes zu sehen sind.  

Präsident Trump gilt als hervorragender Golfspieler. Er verbringt große Teile seiner Freizeit auf Golfplätzen und hat offiziell ein Handicap von unter 3 - Experten streiten allerdings darüber, ob dies geschönt sein könnte. Trump wäre damit - zumindest auf dem Papier - besser als etwa der frühere Weltklasse-Golfer Jack Nicklaus, der laut "USA Today" mit einem Handicap von 3,9 gelistet ist. Trump war zuletzt in die Kritik geraten, weil er auf seinen öffentlich gemachten Terminkalendern wenige Termine, aber viel "Executive Time" als nicht näher definierte Arbeitszeit stehen hatte. Einige Kritiker glauben, dass er in dieser Zeit vor allem eines tut - golfen


Foto: Danny Lawson, PA/dpa/Archiv
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14. Februar 2019 13:03

Hommage auf Mülleimer

Auf dem Weg zum Berlinale-Palast am Potsdamer Platz kommen die Besucher an einem ungewöhnlichen Abschiedsgruß vorbei: "Danke, Dieter!" steht auf einem orangefarbenen Mülleimer. Damit sei natürlich der scheidende Festivalchef Dieter Kosslick gemeint, erklärt eine Sprecherin der Berliner Stadtreinigung (BSR). Die BSR zeigtfe auch schon anderorts Liebe zum Film, wie bei Instagram zu sehen ist: "Wirf langsam», "Das Schweigen der Eimer" oder "King Korb" steht auf Mülleimern.


Foto: Christoph Soeder, dpa
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14. Februar 2019 10:39

Präsident will Philippinen neuen Namen geben

Die Philippinen sollen nicht mehr Philippinen heißen. Das ist die Idee von Präsident Rodrigo Duterte. Doch mit seinem Vorstoß  für eine Umbenennung stößt er auf ein unterschiedliches Echo. Der Vorschlag, den Pazifikstaat mit seinen mehr als 7000 Inseln künftig Maharlika zu nennen, wird aus seinem eigenen Lager unterstützt. Es gibt jedoch auch Kritik. In den sozialen Netzwerken schreiben viele Filipinos, das Land habe eigentlich wichtigere Probleme. Die Philippinen sind nach dem früheren spanischen König Philipp II. (1527-1598) benannt. Der Name existiert schon seit der Entdeckung der Inseln im 16. Jahrhundert. 

Duterte greift nun jedoch eine Idee des verstorbenen Diktators Fernando Marcos wieder auf und schlug vor, das Land umzubenennen. Maharlika - ein Wort aus der Sprache der Einheimischen - kann mit "Adel" übersetzt werden. Eigentlich bezeichnet es jemanden, der über Wissen und Reichtum verfügt. Für eine Umbenennung gibt es zahlreiche Vorbilder: Das bisherige Swasiland nennt sich seit vergangenem Jahr eSwatini. Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Mazedonien heißt seit neuestem Nordmazedonien.


Foto: Bullit Marquez, AP/dpa/Archiv
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14. Februar 2019 08:51

Glückwunsch zum 100.!

Nicht mit einem Jeep, sondern mit einer eleganten Limousine durchreisten zwei tschechoslowakische Abenteurer Ende der 1940er Jahre die halbe Welt. Ihr tropfenförmiger Tatra 87 erwies sich von den Wüsten Afrikas bis zu den Anden als ein treuer Begleiter. Als die Reisepioniere Jiri Hanzelka (1920-2003) und Miroslav Zikmund 1950 in ihre Heimat zurückkehrten, hatten die Kommunisten die Macht übernommen. Heute wird der in Pilsen (Plzen) geborene und heute in Zlin lebende Zikmund 100 Jahre alt.

Mit der Achtzylinder-Oberklasse-Limousine legten Zikmund und Hanzelka mehr als 60.000 Kilometer zurück - als Reisen noch ein Abenteuer war. Dabei machten sie Notizen, drehten und fotografierten, um ihre Erlebnisse in Büchern, Filmen und Hunderten Radioreportagen zu präsentieren. Zahlreiche ihrer Reiseberichte wie "Afrika - Traum und Wirklichkeit" und "Südamerika - bei den Kopfjägern" erschienen auch auf Deutsch. Eine Schießerei mit Räubern und ein Reifenplatzer in den Anden kosteten "H+Z" auf ihrer Fahrt fast das Leben. Dabei bestand ihre Werkzeugkiste, wie Zikmund erzählt, aus nicht viel mehr als Wagenheber und Schraubenschlüssel.


Miroslav Zikmund in einem Tatra 87. Foto: Ralf Hirschberger, dpa/Archiv
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14. Februar 2019 07:32

Rodelpartie

Einige norwegische Polizisten haben mit einer ungewöhnlichen Feierabend-Idee einen kleinen Internet-Hit gelandet. Mitten in der Nacht legten sich die Beamten in Trondheim auf ihre Schutzschilder, um damit lachend eine verschneite Straße bergab zu rodeln.

Ein Video von dem kleinen Wettrennen gegen die Kollegen einer anderen Einheit und aus der Zentrale stellten sie kürzlich auf Facebook, wo unter anderem Medien aus Australien und Malaysia darauf aufmerksam wurden, wie der norwegische Rundfunksender NRK berichtet. Den Polizisten sei schlicht die Idee gekommen, etwas außer der Reihe zu machen, erklärt Einsatzleiter Ketil Stene im Gespräch mit dem Sender.

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13. Februar 2019 19:00

Kuhglocken-Streit
 
Gut 70 Dezibel am Schlafzimmerfenster: Ist das zu laut zum Schlafen? Ein Ehepaar im oberbayerischen Holzkirchen fühlt sich um den Schlaf gebracht. Es hat die Lautstärke gemessen und kämpft seit Jahren gerichtlich um ein Ende des Gebimmels auf der nachbarlichen Weide.
 
Das Oberlandesgericht München beschäftigt sich in zweiter Instanz mit dem Fall. Und kommt es zu keiner Einigung, müsse man womöglich die Sache selbst in "Augen- und Ohrenschein" nehmen, sagt der Vorsitzende Richter Johannes Nagorsen. Da es besonders um die Nachtruhe gehe, sei es möglicherweise notwendig, dort eine Nacht zu verbringen.


Symbolfoto: Peter Kneffel
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13. Februar 2019 15:16

Zu kurz geraten

Es fehlt nur ein Meter - wegen einer zu kurzen Bahnschranke an einer Bundesstraße bei Gifhorn sind viele Pendler seit Wochen genervt. Eine Linksabbiegerspur im Bahnübergangsbereich bleibt dort bis auf weiteres gesperrt. Der Grund: Die Schranke ist dort nur zehn statt der erforderlichen elf Meter lang. Für Unverständnis sorgt vor allem, dass die betroffene Schranke seit Jahren zehn Meter lang war, nach Umbaumaßnahmen aber plötzlich einen Meter länger werden soll. 

Die Bahn erklärt, dass die Schranke mit einer Länge von elf Metern drei Spuren abdecken soll und dadurch Überlänge hat. Dafür sei eine spezielle Zulassung notwendig. Bis zur Erteilung bleibe es bei der kurzen Schranke und dadurch auch bei der Sperrung.


Foto: Julian Stratenschulte, dpa
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13. Februar 2019 14:17

Raser überholt Polizei mit Tempo 200

Mit Tempo 200 statt der erlaubten 100 Stundenkilometer ist ein Autofahrer bei Koblenz erwischt worden. Pech für den 30-Jährigen: Er hatte auf der Bundesstraße 9 ausgerechnet ein Zivilfahrzeug der Polizei regelwidrig rechts überholt und dabei enorm aufs Gaspedal getreten. Die Beamten zeigten den Raser nach Polizeiangaben an - er ist wohl seinen Führerschein los.


Foto: Felix Hörhager
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