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Kurioses aus aller Welt Dank Trump: „American Idiot“ wieder oben in den Charts

Von dpa

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Der anstehende Besuch von US-Präsident Donald Trump in Großbritannien sorgt dort für die Rückkehr eines 14 Jahre alten Punk-Songs in die Charts. Foto: dpaDer anstehende Besuch von US-Präsident Donald Trump in Großbritannien sorgt dort für die Rückkehr eines 14 Jahre alten Punk-Songs in die Charts. Foto: dpa

London. Der anstehende Besuch von US-Präsident Donald Trump in Großbritannien sorgt dort für die Rückkehr eines 14 Jahre alten Punk-Songs in die Charts. „American Idiot“ von der Punk-Band Green Day stand zu Wochenbeginn auf dem 18. Platz der britischen Single-Hitparade.


KURIOS UND SKURRIL - DIE ETWAS ANDEREN MELDUNGEN

19. November 2018 14:23

Solidarisch mit dem "Schnick-Schnack-Schnuck"-Referee

Hunderte Schiedsrichter haben sich in England solidarisch mit einem Kollegen gezeigt, der die Seitenwahl mit "Schnick, Schnack, Schnuck" entschieden hatte und dafür bestraft worden war. Das berichtet der britische Fernsehsender BBC. Der Referee David McNamara hatte bei einem Super-League-Spiel der Frauen auf das beliebte Kinderspiel zurückgegriffen und war dafür vom Verband FA für drei Wochen gesperrt worden. Er hatte die Münze in der Kabine vergessen.

Nach Angaben der BBC ließen Schiedsrichter nun am Wochenende bei Amateurspielen im ganzen Land "Schnick, Schnack, Schnuck" spielen, um die Seitenwahl zu bestimmen. Mit ihrer Aktion wollten sie gegen die Sperre protestieren. "Wir wollten Solidarität zeigen", sagte ein Unparteiischer dem Fernsehsender.



via dpa
dpa-live Desk
19. November 2018 12:50

Vermisste Seniorin wollte bloß Party machen

Eine kurzzeitig als vermisst gemeldete Bewohnerin eines Seniorenheims in Rheinland-Pfalz ist auf einer Hochzeitsfeier wiedergefunden worden. Die 82-Jährige war am Samstagabend mehrere Stunden lang ergebnislos in Germersheim gesucht worden, wie die Polizei mitteilt. Es wurde befürchtet, dass die Frau, die jeden Tag spazieren geht, den Weg nicht mehr zurückfindet. Stattdessen stellte sich heraus, dass sich die Seniorin unter die Gäste einer Hochzeitsparty in der Nähe gemischt hatte. "Anscheinend wollte sie lieber feiern gehen statt zu Bett", sagt ein Polizeisprecher.


Foto: Lino Mirgeler, dpa
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19. November 2018 10:56

Rätsel gelöst: So entsteht die Würfel-Kacke von Wombats

Schöner Mist: Wissenschaftler haben herausgefunden, wie Wombats ihren würfelförmigen Kot produzieren. Die molligen Beuteltiere mit den kurzen Füßen setzen dafür ihre unterschiedlich elastischen und beweglichen Darmwände ein, wie das Forscherteam um Patricia Yang vom Georgia Institute of Technology auf einer Tagung der American Physical Society berichtet. Aus einer flüssigen Masse werde so am Ende des Wombat-Darms die ungewöhnliche, aber praktische Würfelform.

"Ich bin auf dieses Thema gekommen, weil ich noch nie etwas so Merkwürdiges in der Biologie gesehen habe. Es war ein Rätsel", sagte Yang. Am Anfang habe sie gedacht, der würfelförmige Kot sei ein Scherz im Internet. Die knuffigen Vegetarier hinterlassen täglich 80 bis 100 der kleinen Klötzchen, um ihr Revier abzustecken und miteinander über Duft zu kommunizieren. Für die Häufchen wählen sie nach Angaben der Forscher gut einsehbare Orte, weil ihre Sehstärke gering ist. Je höher und besser platziert der Haufen ist, desto stärker lockt er andere Wombats an, um daran zu schnuppern und in Austausch zu treten. Hierfür wiederum spielt die Form des Kots eine entscheidende Rolle: Die Häufchen sollen nicht wegrollen, sondern an exponierten Orten kleine Stapel bilden.


Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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19. November 2018 09:12

"Mehr als ein Hobby"

Geschichtslehrer Robert Packeiser baut Themenwelten zu verschiedenen Epochen aus Playmobil nach, von denen sechs derzeit im Historischen Museum in Hannover ausgestellt werden. Sein ungewöhnliches Hobby begann mit seiner Sammelleidenschaft für das Spielzeug. Rund 10.000 Playmobil-Figuren besitzt der gebürtige Bremer. 

Er setzt sie immer wieder neu zusammen und integriert sie in seine Dioramen. Diese erzählen detailreich Geschichte - wie etwa die Französische Revolution, das Leben der Menschen im Barock oder auch Märchen. "Das ist mehr als ein Hobby", betont der Lehrer für Kunst und Geschichte. "Lego hat zum Beispiel zehn mittelalterliche Häuser herausgebracht. Ich habe 40", erklärt er. In der Regel baut er etwa ein halbes Jahr an einer neuen Themenwelt.


Foto: Julian Stratenschulte, dpa
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19. November 2018 06:45

Die wohl größte Fischsülze der Welt

Mit der wohl größten Fischsülze der Welt hat der Gastronom André Doemke in Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom einen Rekord aufgestellt. Die Sülze bringe 182,4 Kilogramm auf die Waage und erfülle damit die Anforderungen, sagte Rekordrichter Olaf Kuchenbecker vom "Rekord-Institut für Deutschland". Damit der Rekordversuch gültig war, durfte die Sülze beim Stürzen nicht kaputtgehen und musste mindestens 90 Kilogramm schwer sein. Anschließend wurde die Sülze den Besuchern serviert - mit Bratkartoffeln und Remouladensauce.


Foto: Stefan Sauer, dpa
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18. November 2018 16:40

Tapetenkunst von Albaniens Ministerpräsident

Sie sind schrill-bunt und ihr Schöpfer ist Künstler und Politiker: Tapeten, die Albaniens Ministerpräsident Edi Rama künstlerisch gestaltet hat, zeigt die Rostocker Kunsthalle. 2015 habe er erstmals in Deutschland ausgestellt, sagte der Politiker aus dem Balkanstaat bei der Eröffnung der Schau vor rund 100 Gästen in Rostock. Eine Münchner Galerie zeigte damals Werke von ihm. Wie Albanien auf den EU-Eintritt warte, habe er lange warten müssen, um seine Kunst nun in einem Museum in Deutschland zeigen zu können.

Auf sieben Meter langen Tapetenbahnen sind in Rostock mal Tiere abgebildet und mal Menschen oder Pflanzen. Zudem sind Arbeiten zu sehen, bei denen Tagespläne, Vorlagen und Terminkalender als Zeichenpapier herhielten. Gezeichnet hat der 54-Jährige während dienstlicher Gespräche, Verhandlungen und Telefonate.


Foto: Danny Gohlke, dpa
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18. November 2018 14:07

Furzgate

Dicke Luft bei den Pfeile-Profis: Beim Grand Slam of Darts haben ein paar übel riechende Furze auf der Bühne für eine kontroverse Diskussion gesorgt. Beim Duell zwischen dem Schotten Gary Anderson und dem Niederländer Wesley Harms kam plötzlich ein  fieser Geruch auf - und beide Darts-Profis hatten für diesen Anschlag auf die Konzentration jeweils den Rivalen im Visier. "Ich habe zwei Tage gebraucht, um den Gestank wieder aus der Nase zu bekommen", monierte Harms nach seiner deutlichen Niederlage im Achtelfinale des Turniers in Wolverhampton.

"The Flying Scotsman", wie der 47 Jahre alte Anderson genannt wird, verteidigte sich gegen die Anschuldigungen. "Wenn der Junge denkt, ich hätte gefurzt, dann liegt er komplett falsch. Ich schwöre beim Leben meiner Kinder, dass ich nicht Schuld war", sagte Anderson, der den Duft von "verfaulten Eiern" auch deutlich bemerkt habe. Seine Theorie war eine andere: "Es war ein richtig übler Gestank. Aber danach spielte er besser, also dachte ich, er musste wohl einige Winde loslassen."

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18. November 2018 10:16

Großer grauer Besucher

Geteiltes Vergnügen ist doppeltes Vergnügen: Nach einem langen Tag im Busch entspannt Ranger Ivan Ueckermann im Pool der Mhondoro Safari Lodge & Villa in Südafrika. Im Hintergrund taucht plötzlich ein mächtiger Elefant auf - und stillt seinen Durst mit dem kühlen Badewasser.

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18. November 2018 08:19

"Vom kleinen Glück geküsst"

Ein Streit um ein Rubbellos ist in Baden-Württemberg mit einem Polizeieinsatz zu Ende gegangen - und ohne Geld für den Besitzer. Ein 53-Jähriger war "durch den Erwerb eines Rubbelloses vom kleinen Glück geküsst worden" und hatte am Donnerstag in Rastatt 15 Euro gewonnen, wie die Polizei mitteilte.

Doch das Glück währte nicht lange: Beim Freimachen des Loses beschädigte er es, so dass ihm der Gewinn nicht wie üblich sofort ausgezahlt wurde. Daraufhin wurde der Mann so zornig, dass Mitarbeiter des Ladens einen Alarm auslösten und die Polizei anrückte. Für den 53-Jährigen endete das Ganze ohne einen Cent: Er verschwand, bevor die Beamten eintrafen.


Foto: Caroline Seidel, Symbol/dpa
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17. November 2018 19:00

Mit dem Schlauchboot im Kino

Kinobesuch oder Hallenbad? Am besten beides: Das 50 Meter lange und 25 Meter breite Sportbecken des Uni-Bads in Bremen verwandelte sich in einen schwimmenden Kinosaal. Platz war für maximal 200 Schlauchboote mit zwei bis drei Passagieren. Auf einer großen Leinwand lief der Animationsfilm "Coco".

Damit auch nichts passierte, behielten Taucher mit Sauerstoffflaschen das Wasser von unten im Blick. Unter dem schwimmenden Kinositz ging es immerhin bis zu 4,80 Meter in die Tiefe.


Foto: Mohssen Assanimoghaddam , dpa
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17. November 2018 11:31

Vom Helden zum Häftling

Wenige Tage nach seinem Einsatz gegen einen islamistischen Messerstecher in Melbourne hat der obdachlose Australier Michael Rogers eine Nacht in der Zelle verbringen müssen. Der 46-Jährige kam in Haft, weil er ein Fahrrad gestohlen haben und in ein Café eingebrochen sein soll. Nach einem Gerichtstermin durfte Rogers gegen eine Kaution und einige Auflagen wieder raus, wie sein Anwalt mitteilt.

Der Obdachlose war als "Mann mit dem Einkaufswagen" weltweit in den Nachrichten. Vor einer Woche hatte er sich in Melbournes bekanntester Einkaufsstraße Bourke Street mit dem Wagen einem 30 Jahre alten Mann in den Weg gestellt, der mit dem Messer auf Passanten losging. Rogers, der möglicherweise Schlimmeres verhindern konnte, wurde in den nächsten Tagen groß bejubelt. Bei einer Spendensammlung übers Internet gingen für ihn mehr als 140.000 australische Dollar (knapp 90.000 Euro) ein.


Foto: Ellen Smith, AAP/dpa
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17. November 2018 08:24

125.000 Postkarten werden zu einer 

Mit einer Riesenpostkarte haben Klimaschützer auf die Gefahren der Erderwärmung hingewiesen und dabei einen neuen Weltrekord aufgestellt. Das auf dem Aletschgletscher ausgerollte Kunstwerk bestand aus rund 125.000 einzelnen Postkarten, die zu einer großen Karte zusammengefügt wurden. Mit grünen Karten bauten die Organisatoren, darunter die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, die Botschaft "Wir sind die Zukunft - gebt uns eine Chance" auf Englisch ein. 

Auf den einzelnen Postkarten hatten zuvor junge Menschen aus 35 Ländern in Worten und Zeichnungen ihr Engagement bekundet oder ihre Sorgen hinsichtlich des Klimawandels ausgedrückt. Ziel des Projektes ist es, vor allem junge Menschen für den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen. Der bisherige Rekord für eine zusammengesetzte Riesenpostkarte lag laut den Veranstaltern bei rund 16.000 Postkarten, die im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Marokko 2016 zu einem großen Bild wurden. 


Foto: Valentin Flauraud, KEYSTONE/dpa
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16. November 2018 16:28

Hafturlaub endet nach 68 Minuten

Nach einem rekordverdächtig kurzen Hafturlaub ist ein Wuppertaler wieder hinter Gittern gelandet. Als er am Freitagmorgen seinen Urlaub in Bielefeld antrat, habe er es sehr eilig gehabt, berichtete die Polizei in Dortmund. Auf der Autobahn 1 sei er eine Stunde später prompt mit Tempo 131 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer gemessen worden.

Die Polizisten stoppten den flotten 53-Jährigen. Der hatte zwar Pass und Urlaubsschein dabei, aber keinen Führerschein. Den reiche er gerne nach, erklärte er den Polizisten. Deren Nachfrage im Bielefelder Gefängnis habe dann für Heiterkeit gesorgt: Der Mann verbüße gerade 80 Tage Haft wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, hieß es dort. Der Hafturlaub wurde nach 68 Minuten widerrufen, der Mann festgenommen und ins nächste Gefängnis gebracht.


Merke: Wenn man im Hafturlaub ohne Führerschein viel zu schnell fährt, kann das den Hafturlaub enorm verkürzen. Foto: Bernd Thissen
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16. November 2018 13:18

4000 Liegestütze für einen Baby-Benz

Nach einem angeblichen Rekordversuch mit Liegestützen hat ein Fünfjähriger von Tschetscheniens Machthaber Ramsan Kadyrow einen Mercedes geschenkt bekommen. Der Junge, der in seiner Heimat als "tschetschenischer Arnold Schwarzenegger" bekannt sein soll, habe sich mit seiner außergewöhnlichen Leistung das Geschenk verdient, sagte Kadyrow. 

Das Kleinkind soll nach eigenen Angaben innerhalb weniger Stunden mehr als 4000 Liegestütze geschafft haben. Der landesweite Rekordversuch ist aber nach Angaben der autoritär regierten russischen Nordkaukasus-Republik nicht anerkannt worden. Bei der Übergabe des teuren Wagens demonstrierte der Junge seine Stärke und stemmte auf der Motorhaube gleich mehrere Push-Ups.


Für junge Athleten zu begeistern: Tschetscheniens Machthaber Ramsan Kadyrow. Foto: Musa Sadulayev/AP
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16. November 2018 12:14

Weihnachtsspot rührt Internet-Nutzer

Ein berührender Weihnachtsspot mit dem britischen Sänger Elton John ist zum Klickhit im Internet geworden. Das knapp zweieinhalbminütige Video wurde innerhalb eines Tages über vier Millionen Mal angeschaut

Das Video beginnt damit, dass Elton John zu Weihnachten an seinem Klavier sitzt, und zeigt dann in nachgestellten Szenen seine Karriere rückwärts - untermalt mit dem Hit "Your Song". Am Ende sieht man, wie der kleine Elton ein Weihnachtsgeschenk von seiner Mutter bekommt: Es ist das Klavier, an dem John zu Beginn des Clips sitzt. "Manche Geschenke sind mehr als nur ein Geschenk", heißt es am Ende. "Wunderbar! Schon sehr sehr lange keinen so berührenden Spot mehr gesehen", schrieb eine Nutzerin auf Twitter. Eine andere meinte: "Ich würde gerne wissen, wieviele Kinder dieses Weihnachten ein Klavier bekommen werden."

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16. November 2018 09:17

"Wüstenschiff" im Schneesturm

Ein "Wüstenschiff" im Schneesturm hat Autofahrer im Osten des US-Staats Pennsylvania in den USA überrascht. Videos und Fotos zeigen ein Dromedar, allein am Rand einer verschneiten Straße stehend und unaufgeregt die Autos betrachtend. 

"Keine große Sache, nur ein Kamel auf (Route) 309 im Schneesturm", griffen die Medien den Tweet einer Autofahrerin auf. Die Polizei konnte nach diesen Angaben zunächst nicht nach dem Rechten sehen und die Frage nach dem Wohin des Dromedars beantworten, da die Beamten mit unzähligen Unfällen auf schneeglatten Straßen beschäftigt waren.

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15. November 2018 19:02

Rekordpreis für die Perle der Königin

Ein Diamantenanhänger mit einer Naturperle aus dem Besitz der einstigen französischen Königin Marie-Antoinette (1755-1793) hat für einen Rekordpreis den Besitzer gewechselt. Bei einer Versteigerung bei Sotheby's in Genf erhielt ein europäischer Privatsammler für 28,1 Millionen Euro den Zuschlag. Inklusive Gebühren muss der Sammler fast 32 Millionen Euro zahlen.
Zuvor hatten sich mehrere Bieter einen 14-minütigen Wettstreit um den Anhänger geliefert. Königin Marie-Antoinette und ihr Mann Ludwig XVI. waren während der Französischen Revolution enthauptet worden.


Eine Mitarbeiterin von Sotheby's präsentiert das wertvolle Schmuckstück. Foto: Martial Trezzini, KEYSTONE/dpa 
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15. November 2018 15:52

Minister für Cybersicherheit hat nie einen Computer benutzt 

Ein für Cybersicherheit zuständiger Minister in Japan hat nach eigenen Angaben noch nie einen Computer genutzt. "Seit ich 25 Jahre alt und unabhängig war, habe ich Anweisungen an meine Mitarbeiter und Sekretäre gegeben. Ich habe nie in meinem Leben einen Computer benutzt", sagt Yoshitaka Sakurada am Mittwoch im Parlament, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo heute berichtet.
 
Der 68-jährige Liberaldemokrat ist seit Oktober Minister für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 im Kabinett von Regierungschef Shinzo Abe. Dabei ist er auch dafür zuständig, das Sport-Großereignis in Tokio im Bereich der Internetsicherheit vorzubereiten. Mit seiner überraschenden Aussagen hatte Sakurada auf Fragen oppositioneller Parlamentarier geantwortet. "Ich finde es unglaublich, dass jemand, der für Maßnahmen der Cybersicherheit verantwortlich ist, nie einen Rechner benutzt hat", reagierte der demokratische Abgeordnete Masato Imai. 


Foto: Koji Sasahara, AP/dpa
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15. November 2018 14:11

Kleiner Putin

Laut einer Kreml-internen Richtlinie sollen einem Bericht der "Moscow Times" zufolge Fotos, die Präsident Wladimir Putinkleiner als die Umstehenden erscheinen lassen, eigentlich vermieden werden. Doch bei den jüngsten Gedenkfeiern für die Opfer des Ersten Weltkriegs ist genau das passiert. Ein Foto, auf dem US-Präsident Donald Trump auf einer Plattform stehend von oben herab Putin die Hand entgegenstreckt, erzürnt nun laut der Zeitung einige Gemüter in der russischen Hauptstadt. Im Netz hingegen ist das Foto für manch einen eine willkommene Steilvorlage.


Foto: Ludovic Marin, AFP Pool AP/dpa




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15. November 2018 12:11

So schnell wird ernst draus

Eine Evakuierungsübung in einem Geschäft in Neustadt an der Weinstraße hat einen echten Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Der Probelauf am Mittwoch war nicht angemeldet. Der Sicherheitsdienst, bei dem die Alarmmeldungen des Geschäfts eingehen, wusste genauso wenig Bescheid wie Polizei und Feuerwehr.

Als ein Mitarbeiter während der Übung einen falschen Knopf drückte, gingen die Rettungskräfte von einem echten Brandalarm aus und rückten mit mehreren Fahrzeugen an. Die Kosten für den Einsatz sollen dem Geschäftsinhaber in Rechnung gestellt werden. Ein Polizeisprecher riet dazu, Übungen vorher immer anzumelden. Das gehe auch kurzfristig.


Alarmknopf. Symbolbild: Christian Charisius, dpa
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15. November 2018 11:23

Aus der Feder eines Genies

Ein Brief des Physikers Albert Einstein an seine Schwester Maja ist in Jerusalem versteigert worden. Bei der Auktion kam das Schreiben für umgerechnet knapp 28.400 Euro unter den Hammer, wie das Auktionshaus Kedem mitteilt. Wer den Brief ersteigerte, ist noch nicht bekannt. Einstein habe in dem Brief bereits 1922 auf die Schwierigkeiten für Juden in Deutschland verwiesen. Einstein wurde in Ulm geboren, musste aber als Jude vor den Nazis in die USA fliehen.

"Hier sind wirtschaftlich und politisch düstere Zeiten im Anzuge", schrieb Einstein in dem rund eineinhalb Seiten langen Brief auf Deutsch. "Mach Dir keine Sorgen um mich, ich habe selbst auch keine Angst, wenn es auch nicht ganz koscher ist, die Menschen sind eben aus dem Häuschen." Man gehe davon aus, dass Einstein den Brief in Kiel schrieb, bevor er zu Vorträgen nach Asien aufbrach, teilt das Auktionshaus mit. 1921 hatte Einstein bereits den Nobelpreis für Physik erhalten.


Foto: Auktionshaus Kedem/dpa
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15. November 2018 10:47

Er war's wirklich nicht

US-Schauspieler David Schwimmer ist endgültig vom Verdacht entlastet, er könne in Großbritannien Bier gestohlen haben. Die Polizei im englischen Blackpool hatte mit den Bildern einer Überwachungskamera wochenlang einen Unbekannten gesucht, der Schwimmer wie aus dem Gesicht geschnitten ähnelte (wir berichteten). Nun vermelden die Ermittler die Festnahme eines 36-Jährigen.

Der 52-jährige Schwimmer hatte durch den Wirbel in Sozialen Medien von der Ähnlichkeit erfahren und mit einem Scherz-Video jegliche Beteiligung bestritten. "Liebe Wachtmeister, ich schwöre, ich war es nicht. Wie Sie sehen können, war ich in New York", hatte er im Oktober getwittert. Dazu hatte er einen Clip gepostet, in dem er mit einer Palette Dosenbier durch einen Supermarkt rennt. Die Polizei in Blackpool bedankte sich bei der Bevölkerung für die Unterstützung, besonders aber bei David Schwimmer, wie die Beamten betonen.



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15. November 2018 09:21

Torkelnde Waschbären

Die Waschbären taumelten und torkelten, verängstigte Bewohner von Milton im US-Staat West Virginia befürchteten Tollwut und riefen die Polizei. Doch als die Polizei erschien und einige der Tiere einfing, entpuppte sich die Angelegenheit nach einem Kennerblick der Beamten als Trunkenheit.

Die Tiere hatten gegorene Holzäpfel gegessen, die schon am Baum fermentiert waren. "Sie sind nun von den Holzäpfeln betrunken", zitierten die Medien aus einer Mitteilung der Polizei an die Bevölkerung. Die eingefangenen Tiere seien in einer "Ausnüchterungszelle für Waschbären" gelandet und später wieder in die Wildnis entlassen worden.


Foto: Fredrik von Erichsen, dpa
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15. November 2018 07:13

Alex-Weltzeituhr bald als Mini-Sammlerstück

Die Weltzeituhr auf dem Berliner Alexanderplatz gibt es bald als Miniatur. Der DDR-Formgestalter Erich John, der das heutige Denkmal entwarf und baute, übertrug dazu die Markenrechte an ein Berliner Start-up. Es will die Uhr im Miniformat als Sammlerstück vertreiben. Zehn Prozent der Erlöse sollen in den Erhalt des Denkmals fließen. Die Weltzeituhr war am 30. September 1969 der DDR-Öffentlichkeit auf dem damals neu gestalteten Alexanderplatz übergeben worden. Sie zeigt die 24 Zeitzonen der Erde und ist ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen.


Erich John, Designer der Weltzeituhr, vor seinem Werk am Berliner Alexanderplatz. Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa
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14. November 2018 20:09

Kuss, Umarmung oder Fist Bump?

Nette Idee: Diese Vorschüler aus Birchwood im US-Bundesstaat Wisconsin haben jeden Morgen die Qual der Wahl wie sie vom "Klassenraum-Begrüßer" empfangen werden wollen. Beim  fünfjährigen Colin bevorzugen die meisten eine Umarmung. Auf Facebook wurde das Video mit den kleinen Knirpsen bereits mehr als zwei Millionen Mal angesehen.  

Facebook | birchwoodschool
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14. November 2018 18:37

Tattoo-Tata

Es ist eigentlich ein gutes Wort: "Aloha". Der hawaiianische Gruß steht für Liebe, Freundlichkeit oder Mitgefühl. Für einen bayerischen Polizisten allerdings ist er zum Stein des Anstoßes für einen jahrelangen Streit mit seinem Arbeitgeber geworden.
Nun hat das Bayerische Verwaltungsgerichthof entschieden,   Polizisten in Bayern dürfen sich nicht sichtbar tätowieren lassen dürfen. 

Der 42 Jahre alte Kläger hatte 2008 seine Flitterwochen auf Hawaii verbracht und wollte mit dem Tattoo auf seinem Unterarm eine bleibende Erinnerung daran auf seinem Körper verewigen. "Ich bin schon enttäuscht", erklärt er nach dem Urteil. "Und ich verstehe es auch nicht." Das Urteil ist rechtskräftig und hat grundsätzliche Bedeutung für alle Polizisten in Bayern. In anderen Bundesländern wie Berlin wird die Tattoo-Frage dagegen liberaler gehandhabt.


Symbolbild: Daniel Karmann, dpa/Archiv
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14. November 2018 17:56

Senior auf Monsterjagd

Nein, die Pokémon Go-Welle ist noch keineswegs abgeebbt, zumindest nicht in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh. Dort sorgt derzeitder 70-jährige Chen San-Yuan für Aufsehen. Immerhin nutzt der Senior nicht weniger als 15 Smartphones zur virtuellen Monsterjagd, wie mehrere Medien berichten. Und damit der Spiele-Spaß nicht zu schnell vorüber ist, hat er laut "Taiwan News" auch noch neun mobile Ladegeräte dabei, was am Ende insgesamt neun Kilo Ausrüstung macht.  



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14. November 2018 14:08

"Schnick, Schnack, Schnuck" statt Münzwurf 

Ein Schiedsrichter in England hat bei einem Super-League-Spiel der Frauen auf das beliebte Kinderspiel für die Seitenwahl zurückgegriffen und wurde dafür vom Verband FA für drei Wochen gesperrt. David McNamara hatte die Münze in der Kabine vergessen und deshalb die beiden Spielführerinnen - Steph Houghton von Manchester City und Kirsty Pearce von Reading - per "Schere, Stein, Papier"über die Seitenwahl entscheiden lassen. Er habe nicht "im besten Interesse des Spiels" gehandelt, begründet der Verband die Strafe. 



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14. November 2018 12:56

Ein Bus mit acht Beinen

Weil sie eine ausschließlich für Kraftfahrzeuge gedachte  Brücke im russischen Wladiwostok überqueren wollten, haben sich vier Personen als Bus verkleidet. Allerdings wurde das Vorhaben von einem Verkehrspolizisten gestoppt und die Gruppe musste samt ihres Papp-Busses umkehren. Seitdem amüsiert sich das Netz über die ungewöhnliche Aktion. Laut russischen Medien war die 2012 errichtete Brücke in der in der russischen Stadt zunächst tatsächlich auch für Fußgänger geöffnet, wurde dann allerdings im Jahr 2015 für diese gesperrt.

YouTube | Новинка
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14. November 2018 11:50

Trainer verwechselt seinen neuen Club

Mit einem peinlichen Fauxpas ist Miguel Cardoso in seinen Trainerjob beim spanischen Fußball-Erstligisten Celta Vigo gestartet. Bei seiner Vorstellung sprach der Coach von "Real Club Deportivo" anstelle von "Real Club Celta". Deportivo ist in Galizien ausgerechnet der rivalisierende Verein von Celta Vigo. Nachdem Cardoso den Fehler bemerkt hatte, verbesserte er sich schnell und sagte "Real Club Celta". Der Schaden war aber bereits angerichtet, das Video von seinem Versprecher machte in den sozialen Netzwerken schnell die Runde. 

Cardoso hatte sogar bei Deportivo schon gearbeitet, als Co-Trainer in der Saison 2012/13. Erst kürzlich war er in Vigo als Nachfolger von Antonio Mohamed verpflichtet worden. Celta gewann nur drei seiner 13 Spiele in der spanischen Primera Division.



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14. November 2018 10:52

Milliardär gesucht

Auch gut drei Wochen nach dem Gewinn des weltweit größten Jackpots aller Zeiten hat sich der Gewinner aus dem US-Bundesstaat South Carolina laut einem ABC News-Bericht noch immer nicht bei der Lottogesellschaft "Maryland Lottery and Gaming" gemeldet. Das ist verwunderlich, immerhin handelt es sich um einen satten Betrag von 1,5 Milliarden Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro).

Ob die Öffentlichkeit allerdings je den Namen des Glücklichen erfährt ist allerdings ungewiss. South Carolina und einige andere US-Staaten sichern Lottogewinnern Anonymität zu, wenn diese sich das wünschen, schreibt ABC News auf seiner Webseite weiter. Allerdings hat der Gewinner nicht ewig Zeit: ihm bleiben nach dem Kauf des Loses 180 Tage, um sich zu melden.

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dpa-live Desk
14. November 2018 09:33

Erster Schnee

Sie hüpfen, springen, rennen schreiend umher und können es kaum fassen, was da vom Himmel fällt. In einem Video ist zu sehen, wie zwei Flüchtlingskinder aus Eritrea, Land im Nordosten Afrikas, sich im kanadischen Toronto an den ersten Schneeflocken in ihrem Leben erfreuen. Veröffentlicht hat den 43 Sekunden langen Clip die Bloggerin Rebecca Davies, die sich in ihrem Heimatland für Flüchtlinge einsetzt.

In nur wenigen Tagen zählt das Video rund 3,6 Millionen Aufrufe und mehr als 29.000 Retweets sowie mehr als 147.000 Likes allein auf Twitter. Sogar der kanadische Präsident Justin Trudeau zeigt sich begeistert: "Außergewöhnlich. Jetzt gilt es, sie davon zu überzeugen, dass es schön ist, (Schnee) zu schaufeln, und alles wird gut werden. Danke für alles, was du tust, Rebecca", schreibt er auf Twitter.

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dpa-live Desk
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