Strandoutfit Im Badeanzug zum Unterricht: Spanier mucken auf gegen Hitze

Von dpa

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In Valencia soll die Quecksilbersäule diese Woche erneut auf bis zu 35 Grad steigen. Symbolfoto: dpaIn Valencia soll die Quecksilbersäule diese Woche erneut auf bis zu 35 Grad steigen. Symbolfoto: dpa

Valencia. Aufstand der Kleinen im Strandoutfit: Die Kinder einer spanischen Grundschule sind am Montag aus Protest gegen die große Hitze in den Klassenzimmern im Badeanzug und Latschen zum Unterricht erschienen.

Im staatlichen Colegio Santa Teresa in Valencia im Osten des Landes hätten sich einige Schüler ihren Lehrern auch mit Strandbällen, Handtüchern und Sonnenschirmen präsentiert, berichtete die Nachrichtenagentur efe. Elternsprecher Jordi Boluda klagte, an den vergangenen Tagen seien die Thermometer während des Unterrichts in der ersten Schulwoche nach den Ferien auf über 30 Grad geklettert. Die Klassenzimmer seien „echte Backöfen“.

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Ähnliche Kundgebungen gegen die Hitze in den Unterrichtsräumen hatte es vergangene Woche in der Provinz Valencia nach Medienberichten bereits in den Gemeinden Almoines und Carcaixent gegeben. Der Leiter einer Grundschule in Vilallonga habe unterdessen kurzentschlossen den gesamten Unterricht im Freien stattfinden lassen, hieß es.

In Valencia soll die Quecksilbersäule diese Woche erneut auf bis zu 35 Grad steigen. Eigentlich soll es an den spanischen Schulen ab Temperaturen von 27 Grad in den Klassenzimmern so etwas wie „hitzefrei“ geben. Am Freitag hatte die Bildungsministerin der Autonomen Region Valencia, María José Català, allerdings gesagt, wenn man den Unterricht bei zu großer Hitze jedes Mal tatsächlich abbrechen müsste, würde man in Valencia kaum die vorgeschriebene Mindestzeit von 180 Schultagen pro Jahr erfüllen können.


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