Ausbau geht nur langsam voran Wartelisten für den Haftplatz in Norwegen

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Mit ein bisschen Glück müssen Verurteilte in Norwegen nicht lange im Gefängnis ausharren. Dort herrscht großer Zellenmangel. Foto: dpaMit ein bisschen Glück müssen Verurteilte in Norwegen nicht lange im Gefängnis ausharren. Dort herrscht großer Zellenmangel. Foto: dpa

Stockholm. Norwegen leidet unter akutem Mangel. In dem dank Öl und Gas reichsten Land Europas fehlt es an Krankenhausplätzen, an Ärzten und Krankenschwestern. Und es fehlt an Gefängnissen. Die Lage beim Strafvollzug im nur fünf Millionen Einwohner zählenden Land spitzt sich immer weiter zu. Die Zellen des Königreichs sind bis zum allerletzten Platz belegt. So müssen verurteilte Straftäter teils monatelang bis zur Zuweisung eines Zellenplatzes in Freiheit ausharren.

Im Dezember warteten 1200 Verurteilte darauf, ihre Gefängnisstrafe anzutreten. Auch vermeintlich gefährliche Personen, die laut richterlicher Anweisung in Untersuchungshaft gehören, müssen immer häufiger wegen Zellenmangels wieder freigelas

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