Ermittlungen dauern an Hamburg: Rund 100 Hamburger trauern um Brandopfer

Von dpa

Anwohner gedenken in Hamburg im Stadtteil Eimsbüttel vor einem ausgebrannten Mehrfamilienhaus der Opfer eines Hausbrandes. Eine Mutter und ihre zwei Jungen sind bei einem Brand in dem Haus ums Leben gekommen. Foto: Axel Heimken/dpaAnwohner gedenken in Hamburg im Stadtteil Eimsbüttel vor einem ausgebrannten Mehrfamilienhaus der Opfer eines Hausbrandes. Eine Mutter und ihre zwei Jungen sind bei einem Brand in dem Haus ums Leben gekommen. Foto: Axel Heimken/dpa

Hamburg. Rund 100 Hamburger haben der Opfer des Wohnhausbrandes in der Hansestadt gedacht. Die Anwohner versammelten sich am Donnerstagabend in aller Stille und stellten Kerzen vor das Gebäude, in dem Flüchtlinge, Asylbewerber und Obdachlose untergebracht waren.

Bei dem Brand am Mittwoch waren eine 33-Jährige aus Pakistan und ihre sechs und sieben Jahre alten Söhne ums Leben gekommen. 27 Bewohner des Hauses wurden nach Angaben der Polizei verletzt, 15 von ihnen kamen in Krankenhäuser. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung gegen unbekannt. Die Brandermittler des Landeskriminalamts könnten allerdings auch einen technischen Defekt nicht restlos ausschließen, hieß es von der Polizei.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN