Selfie-Fragebogen Martin Bruchmann im Lissabon-Krimi: Wer ist der attraktive Ökoterrorist?

Episodenrolle im Lissabon-Krimi: Martin Bruchmann.Episodenrolle im Lissabon-Krimi: Martin Bruchmann.
Martin Bruchmann

Berlin. Im Lissabon-Krimi „Die verlorene Tochter“ spielt Martin Bruchmann einen Terroristen. Wer ist der Schauspieler dahinter?

Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit.

Heute antwortet Martin Bruchmann. Im aktuellen Lissabon-Krimi „Die verlorene Tochter“ spielt er den charismatischen Anführer einer Ökoterror-Gruppe. Wer die Vox-Serie „Lucie. Läuft doch“ guckt (immer mittwochs, 20.15 Uhr), kennt den Schauspieler auch als Pfleger Kai. Der Lissabon-Krimi läuft am Donnerstag, 26. November, um 20.15 Uhr im Ersten. In der Mediathek ist der Fall jetzt schon zu sehen. Musiker ist Martin Bruchmann auch. Seine neue Single erscheint am 27. November.

ARD Degeto/Armanda Claro
Martin Bruchmann und Helen Woigk im Lissabon-Krimi "Die verlorene Tochter".

Herr Bruchmann, was im Haushalt nervt Sie am meisten? 

Dass alles von allein dreckig wird. aber nichts wird von allein wieder sauber.

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Was können/konnten Ihre Großeltern, was Sie nicht können?

Ohne Handy, Computer und Internet auskommen. Bewundernswert.

Was haben Sie sich von Ihrer ersten Gage gekauft?

Eine sehr schöne Gitarre, die ich auch heute noch habe.

Was würden Sie gern an sich ändern?

Ich würde gern geduldiger sein. Als Schauspieler und Musiker braucht man viel Geduld – einmal mit sich selbst; mit den Entscheidungen, die um einen herum gefällt werden oder sei es auch einfach nur am Set, wenn umgebaut wird und man warten muss.

Womit nerven Sie Ihre Kollegen?

Vor Premieren im Theater bin ich meistens sehr aufgedreht und blödele und labere nur Quatsch. Ich kann mir vorstellen, dass das einige meiner Kolleg*innen nicht so besonders toll finden.

Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Ich bin recht bescheiden was materielle Dinge angeht. Da ich mit relativ wenig Geld aufgewachsen bin, habe ich früh gelernt auch kleine Dinge wertzuschätzen. Ich kaufe mir meist nur etwas, wenn ich es wirklich brauche, denn mir genügt, was ich habe.

Haben Sie Tattoos und wenn ja: Was bedeuten sie?

Nein. Seit Jahren bin ich hin und her gerissen, ob ich eins haben möchte. Letztens bekam ich ein Fake-Tattoo für einen Dreh. Irgendwie mochte ich es, war auch aber froh als ich es wieder abwaschen konnte. Das ist eigentlich perfekt: Pro Jahr ein oder zwei Drehs mit einem Tattoo. Dann verändern sich die Motive sogar, und ich muss mich nicht für ein permanentes entscheiden.

Martin Bruchmann


Wovor hatten Sie als Kind Angst?

Ich hatte, wie wahrscheinlich alle Kinder, Riesenangst, dass sich ein Monster in meinem Schrank versteckt hat und herauskommt, wenn ich schlafe. Das hat dazu geführt, dass immer, wenn ich nach Hause kam bzw. spätestens, wenn ich am Abend schlafen ging, alle Ecken meines Schranks abgesucht habe um sicher zu gehen, dass da nichts ist. Das Ganze verschlimmerte sich, als mir meine Cousine noch irgendwelche Black-Magic-Grusel-Geschichten erzählte, die ich natürlich auch eins zu eins glaubte ...

Was haben Sie in Ihrem Leben verpasst?

Ich hoffe, noch nicht so viel und wenn doch, bitte sagt es mir, dann muss ich es direkt nachholen!

Was bringt Sie zum Weinen?

Wenn ich bei Filmen oder im Theater weine, dann meistens, wenn jemandem großes Glück erfährt. Oder wenn ich Menschen sehe, denen etwas sehr Tolles passiert ist und sie sich darüber sehr freuen. Also eher vor Glück als vor Trauer.

Was war Ihr schlimmster Fehlkauf?

Wenn ich dann schon mal dem Konsum verfallen bin, dann waren die größten Fails alles, was ich über Instagram-Ads bestellt habe ...

Was ist das Unangenehmste, das Sie für Geld getan haben?

In meiner Schulzeit habe ich immer mal im Hotel gejobbt. Eine der nervigsten Arbeiten dort war, dass ich die Zimmertüren schrubben musste, die schön vergilbt waren und die scheinbar seit Jahrzehnten kein Mensch zuvor geputzt hatte.

Haben Sie schon einmal etwas gestohlen? Wenn ja: Was?

Ich habe mir früher immer Pokemonkarten gefkauft. Vor der Kasse stand eine Box mit den Karten drin. Hin und wieder habe ich „ausversehen“ ein paar zu viele genommen als ich bezahlt hatte. ups….sorry :) 

Martin Bruchmann


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