Auszeichnung für hervorragenden Wirtschaftsjournalismus NOZ-Redakteur gewinnt renommierten Ernst-Schneider-Preis

Ein Blick in den Ferkelstall der LFD Holding.Ein Blick in den Ferkelstall der LFD Holding.
Dirk Fisser

Hamburg. Gegen mehr als 600 Beiträge hat sich NOZ-Reporter Dirk Fisser durchgesetzt: Mit seiner Reportage über den größten Ferkelproduzenten des Landes hat der Agrar-Experte den diesjährigen „Ernst-Schneider-Preis“ für hervorragenden Wirtschaftsjournalismus gewonnen.

Eine Branche im Umbruch, ein Landwirt, der keiner ist und ein Betrieb, der täglich 4000 Ferkel produziert – der Text von Dirk Fisser, Reporter der Gemeinschaftsredaktion der NOZ-Medien/mhn-Medien, „Der Sanierer und seine Sauen“ kam bei den Fachjurys des Ernst-Schneider-Preises gut an. „Autor Dirk Fisser zeichnet ein Unternehmerportrait, so handfest und kompetent wie sein Protagonist, und wirft dazu höchst grundlegende Fragen der Fleischindustrie auf“, heißt es seitens der Jury. 

„Über die Auszeichnung freue ich mich außerordentlich. Als Journalisten haben wir das Privileg, an Orte zu gelangen, die den meisten Menschen verschlossen und damit verborgen bleiben. Der Artikel ist der Versuch, einen Einblick in einen dieser verborgenen Bereiche zu geben, der hochkontrovers diskutiert wird“, sagt Fisser zu der Preisverleihung . 

ESP/Spie
Glücklicher Preisträger: Dirk Fisser bei der Verleihung in Hamburg.


Die Reportage "Der Sanierer und seine Sauen" lesen sie hier.

Screenshot: Erhard Böhmer
Die Reportage von Dirk Fisser erschien in den Online- und Printausgaben des Unternehmensverbund von NOZ MEDIEN und mh:n MEDIEN sowie seiner Partner.

Neben der Reportage wurden auch Beiträge der Zeit, vom Bayrischen Rundfunk sowie vom Tagesspiegel prämiert. Printbeiträge der Ernst-Schneider-Preis-Shortlist stammen zum Beispiel von Süddeutsche Zeitung, Hamburger Abendblatt, Die Zeit und Münchner Merkur. Die traditionelle Gala anlässlich der Übergabe der Preise fiel in diesem Jahr Corona-bedingt aus. Stattdessen wurden die Preisträger in einem Videobeitrag bekannt gegeben.

Dirk Fisser


Jury aus Journalisten und Wirtschaftsvertretern

Der renommierte Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft, gestiftet von den deutschen Industrie- und Handelskammern, zeichnet journalistische Beiträge aus, die wirtschaftliche Zusammenhänge allgemein verständlich vermitteln und durch Relevanz, Recherche sowie Erzähltechnik herausragen. Die Jurys setzen sich aus Journalisten und Wirtschaftsvertretern zusammen; die unabhängigen Journalisten sind in der Mehrheit, heißt es von den Organisatoren. Die Preissumme beträgt insgesamt 55 000 Euro.


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