Podcast Coronaland Bordellbetreiberin: Enttäuscht von der Politik, in Sorge um die Frauen

Von Mark Otten, Anna Scholz

Bordelle sind wegen der Corona-Krise seit Monaten geschlossen. Darunter leiden Sexarbeiterinnen und Kunden.Bordelle sind wegen der Corona-Krise seit Monaten geschlossen. Darunter leiden Sexarbeiterinnen und Kunden.
Daniel Karmann/dpa

Berlin. Frust statt Sex: Seit Monaten sind Bordelle in Deutschland wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Eine Betreiberin erzählt, warum sie von der Politik enttäuscht ist – im Podcast Coronaland.

Bordelle geben Sexarbeiterinnen einen geschützten Rahmen für deren Tätigkeit. Doch während der Corona-Pandemie sind die Einrichtungen geschlossen. Den Arbeiterinnen fehlt das Einkommen, den Kunden die sexuelle Befriedigung. Diese Konstellation lasse illegale Prostitution ansteigen und bringe weitere Gefahren mit sich, sagt Elke Winkelmann. Sie betreibt seit Jahren ein Bordell in Berlin, hat selbst als Sexarbeiterin gearbeitet und ist im Vorstand des Bundesverbands Sexuelle Dienstleistungen. Mit unseren Redakteuren Anna Scholz und Mark Otten hat sie auch über das aktuell diskutierte Sexkaufverbot gesprochen, das sogenannte "Freier" unter Strafe stellen würde.

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