Bekannter Astrophysiker aus Bremen Er entwickelte das deutsche Weltraumprogramm mit: Reimar Lüst ist tot

Von dpa

Reimar Lüst bei einer Rede im Bremer Rathaus im Jahr 2001. Foto: dpa/Andreas WredeReimar Lüst bei einer Rede im Bremer Rathaus im Jahr 2001. Foto: dpa/Andreas Wrede
dpa/Andreas Wrede

Bremen. Reimar Lüst hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Bundesrepublik ein eigenes, nationales Weltraumprogramm einrichtete. Der Astrophysiker starb wenige Tage nach seinem 97. Geburtstag in Bremen.

Der Astrophysiker und frühere Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (Esa), Reimar Lüst, ist tot. Nach Angaben der Bremer Senatskanzlei starb er am Dienstag, nur wenige Tage nach seinem 97. Geburtstag. 

Reimar Lüst: Beteiligt am deutschen Weltraumprogramm

Der vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler war Bremer Ehrenbürger und unter anderem Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (1972-1984) sowie der Alexander von Humboldt-Stiftung (1989-1999). Lüst habe entscheidenden Anteil daran gehabt, dass die Bundesrepublik ein eigenes, nationales Weltraumprogramm einrichtete. 

Die Welt verliere einen herausragenden Wissenschaftler und einen überaus erfolgreichen Wissenschaftsmanager, sagte Bremens Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling (SPD).


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