Rückholaktion für deutsche Passagiere Corona-Ausbruch auf TV-Schiff: 16 Gäste wollen freiwillig bleiben

Von dpa

Insgesamt hatte das Kreuzfahrtschiff "Artania", bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", mehr als 800 Passagiere an Bord – die meisten Deutsche. Foto: AFP/Tony AshbyInsgesamt hatte das Kreuzfahrtschiff "Artania", bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", mehr als 800 Passagiere an Bord – die meisten Deutsche. Foto: AFP/Tony Ashby
AFP/Tony Ashby

Canberra/Bonn . Die Rückholaktion für deutsche Passagiere vom Kreuzfahrtschiff "MS Artania" aus Australien ist beendet. Zurückbleiben mussten Personen, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden. 16 Gäste wollten freiwillig bleiben.

Nach Coronavirus-Fällen auf einem Kreuzfahrtschiff vor Australien sind die allermeisten der überwiegend deutschen Passagiere zurück in die Bundesrepublik geflogen worden. Für die Rückholaktion seien vier Flugzeuge eingesetzt worden, sagte eine Sprecherin des Bonner Reiseveranstalters Phoenix am Montag. Alle seien im Laufe des Tages in Frankfurt gelandet.

Zurück in Australien blieben jene Personen, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden. Nach Angaben des Reiseveranstalters waren das 36, und zwar 23 Passagiere und 13 Crewmitglieder. Sie seien nun in Australien in Quarantäne. Darüber hinaus hätten 16 Gäste entschieden, freiwillig auf dem Schiff zu bleiben – sie hätten nicht fliegen wollen. Auch ein Großteil der Besatzung ist noch in Australien.

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Kreuzfahrtschiff "Artania": 800 Passagiere – die meisten Deutsche

Insgesamt hatte das Kreuzfahrtschiff "Artania", bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", mehr als 800 Passagiere an Bord – die meisten Deutsche. Seit Donnerstag befindet es sich im australischen Fremantle südlich von Perth. Die Besatzung hatte die australischen Behörden um Hilfe gebeten, weil mehrere Personen über Atembeschwerden geklagt hätten. Danach wurden Tests durchgeführt.

Passagiere, die vom Kreuzfahrtschiff "MS Artania" geholt wurden. Foto: dpa/Richard Wainwright

Alle, die nicht positiv getestet wurden und keine Krankheitssymptome zeigten, durften nach Angaben des Reiseveranstalters nach Hause fliegen. Die Rückholaktion hatte am Sonntag (Ortszeit) begonnen.


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