Tsunamigefahr vorbei Schweres Erdbeben zwischen Kuba und Jamaika

Von dpa

Auf den Cayman-Inseln erschüttert eine Erdbeben der Stärke 7,7 die Menschen. Foto: imago images/AAPAuf den Cayman-Inseln erschüttert eine Erdbeben der Stärke 7,7 die Menschen. Foto: imago images/AAP
SUPPLIED via www.imago-images.de

Havanna/Kingston. Ein Erdbeben in der Karibik hat die Region erschüttert. Ein Tsunami wurde zunächst befürchtet, doch die Gefahr sei gebannt.

Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hat die Karibik erschüttert. Der Erdstoß ereignete sich am Dienstag in zehn Kilometern Tiefe im Karibischen Meer zwischen Jamaika und Kuba, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Das Epizentrum lag demnach gut 100 Kilometer nordwestlich der Küstenstadt Lucea in Jamaika. Die Ozeanographische Kommission (IOC) der Unesco warnte vor einem möglichen Tsunami an den Küsten Jamaikas, Kubas sowie der Kaimaninseln. Berichte über schwere Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht. 

Das Beben war in großen Teilen Kubas spürbar. In Havanna, der Hauptstadt des Inselstaates, wurden mehrere hohe Gebäude evakuiert. Auf den Bahamas wurde nach örtlichen Medienberichten eine Kabinettssitzung wegen der spürbaren Erschütterung abgebrochen. Auf den Kaimaninseln taten sich mehrere Sinklöcher auf, wie die Katastrophenschutzbehörde des Landes mitteilte. Die Tsunamigefahr sei nun vorüber, hieß es dort rund zwei Stunden nach dem Beben.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN