Amazonasgebiet Nach einem Monat: Frau und drei Kinder aus Regenwald gerettet

Von dpa

Seit Dezember irrten die vier Menschen durch den Regenwald. Symbolbild: imago images/Danita DelimontSeit Dezember irrten die vier Menschen durch den Regenwald. Symbolbild: imago images/Danita Delimont

Puerto Leguizamo. 34 Tage irrten eine Mutter und ihre drei Kinder im Dschungel umher. Gerettet wurden sie von Ureinwohnern, die eine Suchmeldung auf Facebook veröffentlichten.

Nach über einem Monat sind eine zuvor vermisste Frau und ihre Kinder aus dem Regenwald im Amazonasgebiet gerettet worden. Die 40-Jährige und ihre Kinder im Alter von 10, 12 und 14 Jahren hatten sich im Dezember vergangenen Jahres bei einem Ausflug im kolumbianischen Teil des Regenwaldes verlaufen, wie die Zeitung "El Tiempo" am Montag berichtete. Sie wurden bei einem schweren Gewitter vom Familienvater getrennt und irrten 34 Tage im Dschungel umher. Während dieser Zeit ernährten sie sich vor allem von Beeren.

Rettung durch Ureinwohner

Die Familie wurde schließlich von einer indigenen Gruppe in Peru entdeckt. Die Ureinwohner veröffentlichten ein Foto der Familie auf Facebook, und der Vater alarmierte daraufhin die kolumbianische und die peruanische Marine. Die Frau und ihre Kinder wurden schließlich geborgen und in ein Krankenhaus gebracht. Sie waren unterernährt, litten unter Wurmbefall und Verletzungen an den Füßen.


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