Verrückter Prozess Krach beim Fastfood-Riesen: Burger King verklagt Burger King

Ein Hauskrach bei Burger King in Deutschland beschäftigt das Münchner Oberlandesgericht. Foto: dpa/Gregor FischerEin Hauskrach bei Burger King in Deutschland beschäftigt das Münchner Oberlandesgericht. Foto: dpa/Gregor Fischer

Berlin. Verrückter Prozess in München: Richter mussten eine Klage von Burger King gegen Burger King verhandeln. Was steckt dahinter?

Vor dem Münchener Landgericht ist es zu einem verrückten Prozess gekommen: Burger King hat Burger King verklagt. Im Unternehmen herrscht offenbar Krach. Der Grund sind die ständigen Rabattaktionen für günstige Burger.

Rabatte und Coupons bei Burger King

Zwei Berliner Gastronomen und Betreiber von Burger-King-Filialen rebellieren gegen die Schnäppchen-Aktionen der Muttergesellschaft Burger King Europe, mit denen das Management Gäste anlocken und die Umsätze steigern will.  Möglicherweise hat der Prozess Folgen für die Geschäftspolitik der US-Schnellrestaurantkette

Gutscheine bei Burger King

Ständig neue Angebote
Die Fastfood-Kette Burger King bietet ausgewählte Burger und sonstige Speisen regelmäßig billiger an. Via Smartphone oder per Download aus dem Internet können Kunden sich so günstigere Burger sichern. 
Die Werbekampagnen dafür werden durch Gebühren bezahlt, die die Muttergesellschaft von den Betreibern der Restaurants verlangt.

Die Berliner Wirte sagen, dass sie mit den Rabatt-Aktionen "King des Monats" und "Probierwochen" Verlust machten. Deshalb verlangen sie Schadenersatz. In der ersten Instanz hat das Landgericht München den Wirten nun Recht gegeben. Der Fall liegt nun in zweiter Instanz beim Oberlandesgericht.


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