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Filmstart in den USA "Joker" zu gruselig? Viele Zuschauer verlassen den Kinosaal

Von dpa, aj

Das Psycho-Drama scheint laut vielen Twitter-Nutzern nichts für schwache Nerven zu sein. Foto: imago images/Pacific Press AgencyDas Psycho-Drama scheint laut vielen Twitter-Nutzern nichts für schwache Nerven zu sein. Foto: imago images/Pacific Press Agency

New York. In den USA ist der Kinostart um den kaltblütigen Killer-Clown ein voller Erfolg, doch nicht jeder Besucher schafft es, den Thriller bis zum Ende zu sehen.

Wie wird aus einem jungen Möchtegern-Komiker ein kaltblütiger Killer-Clown? Die Geschichte hinter dem Gegenspieler Batmans hat die Amerikaner in die Kinos gelockt: Der Thriller "Joker" spielte in den USA und Kanada an seinem ersten Wochenende 93,5 Millionen Dollar ein (etwa 85 Millionen Euro) – Rekord für ein Debüt im Oktober, wie der "Hollywood Reporter" berichtete. Der Film mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle übertraf damit die Erwartungen. 

Zuschauer berichten von Panikattacken

Doch der Film gilt in den USA als umstritten, Kritiker warnten vor der in "Joker" gezeigten Gewalt. Tatsächlich äußerten sich zahlreiche Kinobesucher auf Twitter zu Wort und berichteten, dass sie das Kino verlassen hätten, weil der Film so unheimlich war.

Ein Twitter-Nutzer schrieb, dass er nun eine Psychotherapie brauche. Andere berichten von Panikattacken und warnen jene, die Depressionen oder psychische Probleme haben.

In Deutschland kommt "Joker" ebenfalls in dieser Woche (10. Oktober) auf die Kinoleinwand. Bleibt abzuwarten, ob auch sich danach auch deutsche Tweets häufen, in denen sich gegruselt wird. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren. 


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