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Ex-Bischof: Von Georgsmarienhütte nach Rom

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Der frühere Bischof von Trondheim in Norwegen, Georg Müller, hat seinen derzeitigen Aufenthaltsort nach Informationen unserer Zeitung von Georgsmarienhütte-Harderberg nach Rom verlegt. Wie berichtet, musste Müller im Juni 2009 wegen sexuellen Missbrauchs sein Amt als Bischof niederlegen. Er unterzog sich in Norddeutschland einer Therapie.

Müller wohnte seit dem 15. Dezember in einer Gastwohnung des Franziskus-Hospitals in Georgsmarienhütte. Nachdem die Missbrauchs-Vorwürfe bekannt geworden waren, hatte er am vergangenen Donnerstag der Klinikleitung mitgeteilt, dass er nicht zurückkehren werde.

Derzeit wartet der frühere Bischof darauf, dass die Glaubenskongregation des Vatikans eine Entscheidung über seine Zukunft trifft. Das sagte Pater Manfred Kollig, Ansprechpartner des Ordens der Arnsteiner Patres, dem auch der frühere Bischof angehört.

Zu dessen Aufenthaltsort wollte er sich nicht äußern. Kollig sagte, im Franziskus-Hospital habe Müller die „Gastfreundschaft“ der Schwestern vom Orden der Thuiner Franziskanerinnen genossen. Bei der Aufnahme Müllers „hat niemand unverantwortlich gehandelt“.

Entgegen mancher Berichte sei Müller weiter Priester und dürfe Gottesdienste feiern. Norwegische Medien berichteten in den vergangenen Tagen ausführlich über den Missbrauchsvorwurf.


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