Juristisches Nachspiel Wollte sich nicht für Arbeit verspäten: Frau springt auf abfahrenden Zug

Von dpa

Am Bahnhof von Marburg (Hessen) hat es einen Zwischenfall gegeben. Symbolbild: dpa/Andreas ArnoldAm Bahnhof von Marburg (Hessen) hat es einen Zwischenfall gegeben. Symbolbild: dpa/Andreas Arnold

Marburg. Eine Frau wollte an ihrem ersten Arbeitstag nicht den Zug verpassen und brachte sich dafür in Lebensgefahr.

Eine 33-Jährige hat sich am Bahnhof im hessischen Marburg in Lebensgefahr gebracht, weil sie an ihrem ersten Arbeitstag nicht ihren Zug verpassen und damit zu spät kommen wollte. 

Notbremsung eingeleitet

Wie die Polizei mitteilte, sprang die Marburgerin am frühen Montagmorgen, gegen 4.40 Uhr, auf das Trittbrett eines abfahrenden Zuges. Ein Bahnmitarbeiter beobachtete die Situation und leitete eine Notbremsung ein. Die Frau blieb unverletzt. 

Der Lokführer öffnete die Türen und nahm die Frau bis Gießen mit. Dort wurde sie von Beamten der Bundespolizei in Empfang genommen. Gegen die 33-Jährige läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. 


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