Zwischenfall in Australien Radfahrer stirbt nach Vogelangriff

Von dpa, vim

Sieht gar nicht so gefährlich aus – und ist es auch nur zu bestimmten Zeiten: der Flötenvogel. Foto: imago images/imagebrokerSieht gar nicht so gefährlich aus – und ist es auch nur zu bestimmten Zeiten: der Flötenvogel. Foto: imago images/imagebroker

Woonona. In Australien sind die Flötenvogel im Frühjahr wegen ihrer aggressiven Angriffe gefürchtet: Nun starb ein Radfahrer bei dem Versuch, dem Tier auszuweichen.

In Australien hat der Frühling begonnen – und damit die Brütezeit der Magpies. Die im deutschen Flötenvogel genannten Tiere sehen aus wie Elstern und sind in Down Under für ihre Aggressivität bekannt. Die Vögel verteidigen ihr Nest in der Brütezeit gegen jeglichen Menschen, der sich ihnen und ihren Nachkommen nähert. Nun ist ein 76-jähriger Radfahrer durch den Angriff eines Flötenvogels ums Leben gekommen

Um die 1000 Angriffe pro Jahr

In einem Park in Woonona, südlich von Sydney, wollte er einem angreifenden Vogel ausweichen und kam vom Weg ab. Dabei prallte er gegen einen Zaunpfosten, wie die Polizei aufgrund von Zeugenaussagen mitteilte. Beim Sturz vom Rad zog sich der Mann am Sonntagmorgen schwere Kopfverletzungen zu, an denen er später starb. 

Die Homepage "Magpie Alert" registriert nach eigenen Angaben alle Angriffe durch Flötenvogel in Australien. Laut der Übersichtsseite sind Radfahrer am häufigsten von Angriffen der Vögel betroffen. Pro Jahr zählt die Seite um die 1000 Angriffe, die meisten von ihnen verlaufen jedoch ohne Verletzungen. 



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