Regierung setzt auf Liberalisierung Usbekistan: Für Hipster und Hadschis

Junge Usbeken in der Juma-Moschee in der Wüstenstadt Chiwa. Die Sowjet-Vergangenheit wirkt nach, indem der Islam politisch keinen Einfluss hat. Wer Mehrehen eingeht, muss mit Haft rechnen. Foto: Burkhard EwertJunge Usbeken in der Juma-Moschee in der Wüstenstadt Chiwa. Die Sowjet-Vergangenheit wirkt nach, indem der Islam politisch keinen Einfluss hat. Wer Mehrehen eingeht, muss mit Haft rechnen. Foto: Burkhard Ewert

Taschkent. Lange abgeschottet, versucht sich Usbekistan an einer vorsichtigen Öffnung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Regierung will der Islamisierung ebenso widerstehen wie dem wachsenden Einfluss Chinas und des Westens. Ob es gelingt?

Als Timur erscheint, jubelt die Menge. Es ist Springbrunnenfest in Samarkand, und an die alte Koranschule auf dem Registan-Platz wird eine Lichtschau an die Fassaden geworfen, die einen Abriss der Geschichte Usbekistans darstellt. Die alten

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