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Tierwelt in Gefahr Umweltschutz: In dieser Stadt sind Luftballons jetzt verboten

Bunte Luftballons am Himmel. Foto: imago images / HartenfelserBunte Luftballons am Himmel. Foto: imago images / Hartenfelser

Gütersloh. Luftballons belasten die Umwelt, vor allem, wenn sie in der Natur landen. Eine Stadt macht jetzt Schluss mit dem bunten Plastik.

Schön sieht es aus, wenn hunderte bunte Ballons in den Himmel steigen. Gut für die Umwelt sind derartige Aktionen an Hochzeiten oder Geburtstagen allerdings nicht. Eine Vorreiterrolle will nun die Stadt Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) einnehmen und wird zukünftig auf Luftballons bei städtischen Veranstaltungen verzichten. Zuerst hatte die "Neue Westfälische" über den einstimmig beschlossenen Bürgerantrag berichtet. 

Betroffen von dem Verbot sind Schulen und Kindergärten, aber auch auf der Kirmes sind die Ballons ab sofort untersagt. Vor allem bei Einschulungen sind die vielen Ballons am Himmel eigentlich Tradition.

Schlimme Folgen für Tierwelt

Die Antragstellerin hatte daraufhin gewiesen, dass Luftballons gravierende Folgen für die Tierwelt haben: So können sich Vögel in den Schnüren verheddern oder das Plastik für Nahrung halten und fressen. 

Notwendig ist das Verbot allerdings nicht: Weder auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene ist ein entsprechendes Verbot aufgeführt, es gibt lediglich Richtlinien für Trinkhalme, Einweggeschirr oder Wattestäbchen.


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