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78 Prozent Umfrage zeigt: Immer mehr Deutsche sind glücklich

Von kna

Der Blick durch die rosarote Brille – viele Deutsche sind zufrieden mit ihrem Leben. Foto: imago images/BildFunkMVDer Blick durch die rosarote Brille – viele Deutsche sind zufrieden mit ihrem Leben. Foto: imago images/BildFunkMV

Hamburg. Immer nur am meckern? Von wegen! Laut dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos steigt das Glücksempfinden der Deutschen immer weiter an. Vor allem die Gesundheit spielt dabei eine große Rolle.

In Deutschland gibt es laut einer Umfrage immer mehr glückliche Menschen. In keinem anderen Land sei das persönliche Glücksempfinden der Menschen in den vergangenen zehn Jahren stärker angestiegen als in der Bundesrepublik, teilte das Meinungsforschungsinstitut Ipsos am Freitag in Hamburg mit. Derzeit bezeichneten sich 78 Prozent der erwachsenen Befragten als glücklich. 

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Glück ist größte Gesundheitsquelle

Noch vor einem Jahr habe der Anteil bei 68 Prozent gelegen. Nicht besonders glücklich fühlten sich in Deutschland 17 Prozent, überhaupt nicht glücklich nur 4 Prozent. Als wichtigste Glücksquelle gilt die Gesundheit. Bei jedem zweiten Befragten rangiert sie an erster Stelle. International steht Deutschland der Statistik zufolge auf Rang 7. Allerdings sei die Umfrage nur in 28 Ländern erfolgt. Danach finden sich unter den Australiern und Kanadiern die meisten glücklichsten Menschen. Jeweils 86 Prozent der dort Befragten bezeichneten sich als glücklich. 

Auch Briten sind zufrieden

Trotz Brexit-Aussicht folgten darauf die Briten mit 83 Prozent. Weltweit aber nehme das Glücksempfinden ab, hieß es. Zwar schätzten sich noch immer 64 Prozent der Erwachsenen als glücklich ein. Das seien aber 6 Prozentpunkte weniger als 2018 und 13 Prozentpunkte weniger als noch 2011.

Lateinamerikaner leiden

Besonders in lateinamerikanischen Ländern sei das Glücksempfinden seit 2018 rückläufig, so in Argentinien (minus 22 Prozentpunkte), Chile (minus 21) und Brasilien (minus 12). Länder mit den meisten unglücklichen Menschen sind Argentinien (34 Prozent), Spanien (46) und Russland (47). Für die Studie wurden den Angaben zufolge im Mai und Juni mehr als 20.000 Erwachsene online befragt.


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