Streit um Hausaufgaben Drohendes Computerverbot: Zehnjähriger löst Polizeieinsatz aus

Von afp

Ein Zehnjähriger hatte behauptet, seine Mutter würde ihn schlagen, nachdem diese ihm ein Computerverbot angedroht hatte. Die Folge: Die Polizei rückte aus. Foto: imago images/Michael Eichhammer/photothekEin Zehnjähriger hatte behauptet, seine Mutter würde ihn schlagen, nachdem diese ihm ein Computerverbot angedroht hatte. Die Folge: Die Polizei rückte aus. Foto: imago images/Michael Eichhammer/photothek

Darmstadt. "Hilfe, meine Mutter schlägt mich" stand auf dem Notizzettel, den ein zehnjähriger Junge am Gehweg in Darmstadt hinterließ. Die Polizei fuhr zum Wohnort des Kindes, dort klärte sich die Situation schnell auf.

Weil ihm wegen eines Streits um die Hausaufgaben ein Computerverbot drohte, hat ein Zehnjähriger im hessischen Darmstadt einen Polizeieinsatz ausgelöst. Er hinterließ in der Stadt einen Zettel mit einem Hilferuf auf dem Gehweg, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein Passant fand die Nachricht demnach und verständigte die Polizei.

Notiz mit Hilferuf hinterlassen

Ersichtlich war, dass der Hilferuf mit dem Text "Hilfe, meine Mutter schlägt mich wegen Hausaufgaben mehrmals" und "SOS" von einem Kind geschrieben war. Der Autor hatte zudem seinen Namen und seine Adresse auf das Blatt geschrieben.Vor Ort stellte sich heraus, dass der Zehnjährige die Nachricht geschrieben hatte.

Im Gespräch wurde klar, dass sich der Junge wenige Stunden zuvor mit seiner Mutter über die Hausaufgaben gestritten hatte. Ihm habe ein Computerverbot gedroht. Aus Wut darüber habe er den Zettel geschrieben, gab der Junge zu. Er sei von seiner Mutter nicht geschlagen worden.

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Der Polizeieinsatz habe am Ende mehr Freizeit des Jungen in Anspruch genommen als die Erledigung der Hausaufgaben, befanden die Beamten.


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