Moskauer Wahrzeichen Putins Machtzentrale: Weltkriegsbombe im Kreml entdeckt

Von afp

Der Kreml entstand zunächst als mittelalterliche Burg und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach aus- und umgebaut. Foto: afp/Miladen AntonovDer Kreml entstand zunächst als mittelalterliche Burg und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach aus- und umgebaut. Foto: afp/Miladen Antonov

Moskau. Schrecksekunde im russischen Regierungssitz: Im Kreml wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Im Moskauer Kreml ist eine nicht explodierte Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Fliegerbombe sei am Donnerstag bei Bauarbeiten gefunden worden, sagte der Kreml-Kommandant Sergej Chlebnikow der Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Er erinnerte daran, dass das Moskauer Wahrzeichen im Zweiten Weltkrieg wiederholt Ziel von deutschen Luftangriffen war.

Kreml bereits mehrfach umgebaut

Ein Sprecher von Präsident Wladimir Putin teilte mit, dass die Arbeit des Staatschefs durch den Bombenfund nicht beeinträchtigt worden sei. Die Bombe wurde noch am Donnerstag entfernt. 

Der Kreml entstand zunächst als mittelalterliche Burg und wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach aus- und umgebaut. Er zählt zum Unesco-Welterbe. Der Kreml ist seit Jahrhunderten das Moskauer Machtzentrum. Von dort aus regierten russische Zaren und Sowjetführer das Land, seit dem Zerfall der Sowjetunion sind es die russischen Präsidenten.


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