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Begegnung im Video Verletzter Manta-Rochen bittet offenbar Taucher um Hilfe

Mit ihrer gigantischen Spannweite scheinen Manta-Rochen durch das Meer zu fliegen. Foto: imago images/Bluegreen PicturesMit ihrer gigantischen Spannweite scheinen Manta-Rochen durch das Meer zu fliegen. Foto: imago images/Bluegreen Pictures

Canberra. Eine ganz besondere Art des Zusammentreffens mit einem Manta-Rochen hatte ein Unterwasserfotograf in Australien.

Verletzungen gleich durch mehrere Angelhaken hat ein Manta-Rochen in Australien davongetragen. Doch als wüsste das Tier um seine missliche Lage, aus der es sich nicht selbst befreien konnte, ging es auf Tuchfühlung mit zwei Tauchern. 

Filmaufnahmen des Senders ABC 33/40 News zeigen, wie der weibliche Rochen mit einer gigantischen Spannweite von etwa drei Metern auf den Unterwasserfotografen Jake Wilton zuschwimmt. "Ich führe öfter Schnorchler durch die Gegend, und es war so, als ob sie mich wiedererkennen und mir vertrauen würde." Er ist sich sicher: "Sie kam näher und näher und begann dann, sich zu entfalten, um mir ihr Auge zu zeigen."

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Manta-Rochen gelten als besonders intelligent

Dem Taucher gelang es schließlich, die Angelhaken nahe des Auges behutsam zu entfernen. Kurz danach verschwand der Meeresriese in den Weiten des Ozeans. 

Manta-Rochen zählen zu den wohl auffäligsten Meeresbewohnern. Mit einer Spannweite bis zu neun Metern gleiten die Tiere mit ihren teppichartigen Flossen durchs Meer und können sogar bis zu zwei Meter hoch springen. Mantas gelten als sehr intelligent, da sie von allen Fischen das größte Gehirn im Vergleich zur Körpergröße haben.


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