Schreckmoment auf der A9 bei München Lkw-Fahrer parkt quer auf Autobahn – Polizei misst 2,3 Promille

Von Christian Ströhl und dpa

Ein Lkw-Fahrer hatten seinen Sattelzug quer über die Fahrbahn geparkt. Foto: dpa/Inga KjerEin Lkw-Fahrer hatten seinen Sattelzug quer über die Fahrbahn geparkt. Foto: dpa/Inga Kjer

München. Zu einer extrem gefährlichen Situation ist es am Samstag auf der Autobahn 9 bei München gekommen. Ein Lkw-Fahrer parkte seinen Sattelzug quer auf der Autobahn. Der Mann war betrunken.

Einen gefährlichen Parkplatz hat sich ein betrunkener Lastwagenfahrer auf der Autobahn 9 bei Paunzhausen gesucht: Er stellte sein Gefährt am Samstagabend kurz hinter der Raststätte Paunzhauser Feld (Landkeis Freising) in Fahrtrichtung München quer auf der Hauptfahrbahn ab.

Zeugen rufen Polizei

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde sie von mehreren Autofahrern per Notruf über das schrägstehende Fahrzeug samt über dem Steuer hängenden Fahrer informiert. Noch vor Eintreffen der Polizei fuhr ein Ersthelfer den Sattelzug in eine Pannenbucht. Warum der 32 Jahre alte Fahrer über dem Lenkrad hing, war schnell klar: Er hatte einen Atemalkoholwert von 2,3 Promille.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der 32-Jährige gemeinsam mit einem weiteren Lastwagenfahrer auf dem Parkplatz ordentlich getrunken – warum er dann losfuhr, ist noch unklar. Der Fahrer verbrachte die Nacht in einer Ausnüchterungszelle, die Staatsanwaltschaft ermittelt.


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