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Frust bei den Bürgern Deutsche Post in der Kritik: Immer mehr Beschwerden über Briefzustellung

Von Ankea Janßen und dpa

Hat die Deutsche Post ein Problem mit der Briefzustellung? Es gibt immer mehr Beschwerden. Foto: dpa/Sebastian KahnertHat die Deutsche Post ein Problem mit der Briefzustellung? Es gibt immer mehr Beschwerden. Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Hamburg/Bonn. Falsch zugestellt, zerstört oder nie angekommen: Bei der Deutschen Post laufen immer mehr Beschwerden ein.

Immer wieder Ärger mit der Post: Falsch zugestellte oder zerstörte Briefe sorgen für Frust bei den Bürgern. Laut "Spiegel" hat sich die Zahl der schriftlichen Beschwerden über die Briefzustellung im Vergleich zum vergangenen Jahr verdoppelt. 

4000 Beschwerden

Demnach gingen im ersten Quartal 2019 bereit 4000 Beschwerden bei der Post ein. Kunden sind unzufrieden mit dem Service, weil Briefe falsch, zerstört oder gar nicht ankommen. Vor zwei Jahren gab es 6100 Beschwerden im ganzen Jahr.

"Die Beschwerden über die Qualität der Zustellung der Briefpost schießen in die Höhe, und die Bundesregierung hat nichts Besseres zu tun, als für drastische Portoerhöhung zu sorgen", sagt der Linken-Abgeordnete Pascal Meiser gegenüber dem Magazin. Er stellte eine Anfrage an das Bundeswirtschaftsministerium. 

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Deutsche Post will sich bessern

Vorstandschef Frank Appel will das Zustellsystem der Deutschen Post DHL nach Kritik in der Vergangenheit verbessern. Dabei sollen die Kunden bei der Paketzustellung zeitgenau über den Weg der Lieferung informiert werden. "Unsere Kunden sollen zuerst per E-Mail eine ungefähre Zeit erhalten, zu der der Zusteller kommt. Und zum Beispiel 15 Minuten vor Ankunft gibt es dann eine erneute Mail mit der genauen Zeit, die wir anhand der per GPS erfassten Position des Lieferwagens berechnen", sagte Appel der "Rheinischen Post" und dem "Bonner General-Anzeiger".

Laut Appel werde dieses System zunächst in «einigen Regionen» getestet. «Und im Laufe des Jahres 2020 soll es diese Just-in-Time-Pakete bundesweit geben», sagte Appel weiter. Der Postchef erklärte, das die Zwischenlagerung von Sendungen für Verzögerungen und Ärger bei den Kunden gesorgt habe. Dem wirke man sei geraumer Zeit entgegen.


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