Leitungen, Heizungsrohre und ein Yoga-Studio Harry und Meghan renovieren Haus auf Kosten der Steuerzahler

Von dpa

Neue Leitungen, Heizungsrohre, Deckenbalken und nach Medienberichten auch ein Yoga-Studio: Prince Harrys und Herzogin Meghans Anwesen wurde erneuert. Fotos (2): imago images/Matrix; dpa/Steve ParsonsNeue Leitungen, Heizungsrohre, Deckenbalken und nach Medienberichten auch ein Yoga-Studio: Prince Harrys und Herzogin Meghans Anwesen wurde erneuert. Fotos (2): imago images/Matrix; dpa/Steve Parsons

London. Der Jahresabschluss der königlichen Finanzen zeigt: Harry und Meghans Hausrenovierung in Frogmore Cottage kostet den Steuerzahler Millionen.

Der Umbau des Frogmore Cottage für die Bedürfnisse der Familie von Prinz Harry hat 2,4 Millionen Pfund (2,7 Millionen Euro) gekostet. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresabschluss des britischen Königshauses hervor. Harry und seine Frau Meghan waren vor der Geburt ihres Sohnes Archie Mountbatten-Windsor am 6. Mai in ihr neues Heim auf dem Gelände von Windsor Castle westlich von London gezogen.

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Lange nicht renoviert

Das zwischenzeitlich in fünf einzelne Wohnungen aufgeteilte Landhaus aus dem Jahr 1801 war während der sechsmonatigen Renovierung in ein Wohnhaus für die Familie des Enkels von Königin Elizabeth II. umgewandelt worden. An der Immobilie sei "einige Jahre" nichts gemacht worden, sagte der königliche Buchhalter Michael Stevens. Die überholte Ausstattung des Cottage sei ersetzt worden, um "die langfristige Zukunft der Immobilie zu garantieren".

Dafür gibt das Königshaus Geld aus

Aus dem Jahresabschluss des Finanzjahres 2018/2019 geht hervor, dass das Königshaus in diesem Zeitraum insgesamt 67 Millionen Pfund ausgegeben hat. 23,2 Millionen Pfund davon waren Lohnentgelte für 463 Vollzeitangestellte. 2,3 Millionen Pfund wurden für offizielle Bewirtung und Haushaltsführung veranschlagt, davon 1,7 Millionen Pfund für die Versorgung von rund 160.000 Gästen. Die Rechnung für Wein und Spirituosen betrug 400.000 Pfund. Die königliche Familie nahm während des im April endenden Finanzjahres an 3200 offiziellen Terminen in Großbritannien und der Welt teil. Der Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump wird erst im nächsten Jahresabschluss auftauchen.


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