Auktion bei Wyles Hardy bis 11. Juli Pokale, Uhren und Socken von Tennislegende Boris Becker werden zwangsversteigert

Von Christian Ströhl und dpa

Die Auktion um 82 Stücke aus dem Besitz von Boris Becker endet am 11. Juli. Foto: dpa/Wyles Hardy & CoDie Auktion um 82 Stücke aus dem Besitz von Boris Becker endet am 11. Juli. Foto: dpa/Wyles Hardy & Co

London. Das Auktionshaus Wyles Hardy aus London versteigert ab Montag, 24. Juni, Gegenstände aus dem Besitz von Boris Becker.

Tennis-Trophäen und Erinnerungsstücke aus dem Besitz von Boris Becker werden von Montag bis zum 11. Juli zwangsversteigert. Bei der Online-Auktion werden mehrere Repliken von Pokalen angeboten, die der 51-Jährige für Siege bei großen Tennisturnieren erhielt. Darunter ist eine Kopie des Challenge Cup von Wimbledon. 

82 Objekte stehen zum Verkauf

Zum Verkauf steht auch die Finalisten-Medaille, die Becker nach seiner Niederlage im Wimbledon-Finale gegen den Schweden Stefan Edberg 1990 erhielt.

Insgesamt stehen 82 Objekte zum Verkauf, darunter auch Tennisschläger, Fotos und Uhren des einstigen Weltranglistenersten. Die Versteigerung des Auktionshauses Wyles Hardy läuft bis zum 11. Juli. 

Trophäen und alte Socken

Der heute 51-Jährige war 2017 von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden. Zahlreiche Gegenstände – Trophäen wie Pokale und andere Auszeichnungen, aber auch Persönliches wie Uhren und sogar ein Paar Socken des Ex-Tennisstars – sollten daraufhin von dem Auktionshaus meistbietend versteigert werden, um Gläubiger auszuzahlen. Ende Juni 2018 wurde die Auktion in letzter Minute auf Betreiben Beckers zunächst auf Eis gelegt. Er hatte damals vergeblich versucht, als angeblicher Diplomat der Zentralafrikanischen Republik Immunität geltend zu machen. 


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