Trauerfeier in München Abschied von Hannelore Elsner: „Schönstes Gespräch hatten wir im Weißwurstkeller"

Von dpa

Kerzen, Blumengestecke und ein Bild von Hannelore Elsner stehen bei der öffentlichen Trauerfeier der Schauspielerin in der Kirche St. Michael. Hannelore Elsner war am 21. April 2019 in München gestorben. Foto: dpa/Matthias BalkeKerzen, Blumengestecke und ein Bild von Hannelore Elsner stehen bei der öffentlichen Trauerfeier der Schauspielerin in der Kirche St. Michael. Hannelore Elsner war am 21. April 2019 in München gestorben. Foto: dpa/Matthias Balke
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München. Zahlreiche Stars aus der Filmbranche erwiesen Schauspielerin Hannelore Elsner am Freitag in München im Rahmen eines feierlichen Requiems die letzte Ehre.

Verwandte, Freunde und Weggefährten erwiesen der Schauspielerin Hannelore Elsner in München die letzte Ehre. Die öffentliche Trauerfeier fand in der katholischen Jesuitenkirche St. Michael in der Altstadt statt. Die Beisetzung jedoch soll im kleinen Kreis unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Unter den prominenten Gästen mitten in der Münchner Innenstadt waren am Freitagmittag unter anderem Journalistin Katja Eichinger und Regisseur Oliver Hirschbiegel.

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Der Schauspieler Günther Maria Halmer drehte mit Elsner unter anderem die ARD-Produktion "Lang lebe die Königin", wirkte beim Eintreffen sehr bedrückt.

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Florian David Fitz  hielt eine bewegende Trauerrede auf dir verstorbene Film-Diva: „Das schönste Gespräch hatten wir im Weißwurstkeller – über Leben und Tod. Sie sagte mir damals, sie könne nicht gehen: wegen Dominik (Anm. der Red.: Elsners Sohn), und weil sie das Leben so liebte.“

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Elmar Wepper, Schauspieler und Synchronsprecher, und seine Frau Anita wohnten der öffentlichen Trauerfeier  in der Kirche St. Michael ebenfalls bei. Wepper und Elsner waren eng befreundet, 2007 spielten sie gemeinsam in "Kirschblüten – Hanami".

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Auch Michaela May nahm noch einmal Abschied von ihrer guten Freundin, mit der sie zuletzt unter anderem im Film "Familienfest" zu sehen gewesen war. 

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Regisseurin Doris Dörrie (hier mit ihrem Lebensgefährten, dem Vorstandsvorsitzende der Constantin Film AG Martin Moszkowicz) hielt am Freitag die erste Trauerrede auf Hannelore Elsner. Die Regisseurin und die Schauspielerin einte eine lange gemeinsame Vergangenheit in der Filmbranche. Zuletzt hatten sie Elsners letzten Kinofilm ihren letzten Kinofilm „Kirschblüten & Dämonen“ gedreht. Dörrie hatte bereits kurz nach dem Tod Elsners am Ostersonntag öffentlich zu Protokoll gegeben:

„Für mich war Hannelore Elsner eine große Abenteurerin, die sich mit Neugier, Hingabe und Tapferkeit in jede Rolle und in ihr Leben gestürzt hat. Ich werde sie sehr vermissen.“

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Filmproduzent Oliver Berben und seine Frau Katrin nahmen ebenfalls an der Trauerfeier teil. Im Anschluss an die Abschiedszeremonie begaben sich die Gäste ins Hofbräuhaus.

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Elsner hatte zuletzt in Frankfurt am Main gelebt. Am Ostersonntag war sie im Alter von 76 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in München gestorben. Sie galt als eine der großen Diven des deutschen Films. Im Laufe ihrer langen Karriere hatte sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis sowie den Grimme-Preis.

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